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Zum Mozilla Jubiläum: 5+2+1+x Spiele für den Browser, Linux, MacOS und Windows

Humble Bundle

Der Mozilla Browser aus dem Firefox hervorgegangen ist feiert diese Tage seit 20. Jubiläum und aus diesem Anlass lassen sich die Spiele des vorhin gestarteten Humble Bundle nicht nur regulär unter den Betriebssystemen Linux, MacOS und Windows spielen sondern alle auch ohne Installation direkt im Browser (Firefox ab 22, Chrome ab 28, auch Smartphone Browser können funktionieren).

Konkret sind es die Spiele Super Hexagon, AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! for the Awesome, Osmos, Zen Bound 2 und Dustforce DX zu einem frei wählbaren Preis (mindestens 1$ ~0,79€ für Steam Keys) sowie Voxatron und FTL: Advanced Edition plus ein Spiel das in einer Woche dazu kommt wenn man mehr bezahlt als der Durschnitt, momentan sind das 4,26$ ~3,37€.
Bezahlt man mindestens 8$ ~6,33€ gibt es ausserdem noch Democracy 3.

Hier noch die Trailer des Bundles und aller Spiele:

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Webseiten in 3D mit Firefox

Eine sehr coole Funktion in Firefox die ich gestern entdeckt habe:

Inspiziert man ein beliebiges Element einer Webseite indem man mit der rechten Maustaste klickt und Inspect auswählt gibt es in der Strukturleiste die sich unten einblendet einen Button der da heisst “3D View”. Klickt man drauf wird die Webseite zur Berglandschaft:
Firefox 3D Ansicht meiner WebseiteIrgendwo ist da auch der Tunnel durch den man muss um den Torpedo in den Lüftungsschacht zu schiessen wink

Was man da sieht ist wie die Elemente verschachtelt sind, das ist bei der Entwicklung unheimlich praktisch, beim normalen browsen eher nicht.
Ich find’s aber cool, gibt es das auch als Erweiterung für Chrome? laugh

Nachtrag: Wie Michael in den Kommentaren bei Google+ schreibt gibt es eine Kompatibilitätsliste für die Grafiktreiber. Absturzfreudige werden blockiert.
Unter Linux wird es an das OpenGL Subsystem deligiert und funktioniert generell wenn 3D überhaupt funktioniert tongue

Firefox Add-Ons (7): FoxTab

Nachdem ich meine Hardware zu Haus grundlich modernisiert habe und auch Compiz aktiv ist bin ich auf der Suche nach weiteren optischen Spielereien.
Eine hübsche Art zwischen seinen Tabs in Firefox zu wechseln bietet FoxTab: In verschiedenen optischen Variationen wechselt man zwischen den geöffneten Tabs:

eine der Wechselansichten von FoxTab

Braucht kein Mensch, sieht aber hübsch aus cool

Firefox Add-Ons (6): Lazarus und Interclue

Es ist mal wieder Add-On Zeit smile

Heute möchte ich zwei praktsicher Helferlein vorstellen die sich sofort in das Portfolio meiner Standardplugins genustet haben.

1. Lazarus

Lazarus Suche
Lazarus ist so ein Ding bei dem man sich fragt wie man jemals ohne ausgekommen ist. Insbesondere wenn man viel bloggt, kommentiert oder sonstige Daten auf Webseiten eingibt.
Lazarus macht genau eine wichtige Sache: es speichert alles was man da so eingibt zwischen. Im Hintergrund und andauernd.
Das heisst man kann jederzeit auf die Daten wieder zugreifen, auch wenn das Formular noch nicht abgesendet wurde. Etwa wenn der Browser abgestürzt ist oder die Webseite nach einer Fehlermeldung die eingebenen Daten nicht wiederherstellt.
Die gespeicherten Daten lassen sich auch durchsuchen. So verliert man keinen Bogbeitrag oder Kommentar mehr.

Unentbehrlich.

2. Interclue

Interclue in Aktion
Interclue ist ein sher praktisches Tool für neugierige Menschen wie mich. Es blendet hinter jedem Link über den man mit der Maus fährt ein Icon an anhand dessen man grob erkennt wo man wohl landet wenn man dem Link folgt und wenn man mit der Maus über dieses Icon fährt geht ein kleines Fenster auf mit weiteren Informationen, Statistiken und Auszügen der Seite die sich hinter dem Link verbirgt. Im Detail ist auf der Interclue-Webseite beschrieben.
Man kommt sich richtig blind vor wenn man wieder ohne surft.

Empfehlenswert.

Standalone PutPat Player mit Prism

Manchmal kommt man nicht auf das naheliegenste.

In meinem Artikel über PutPat.TV hatte ich geschildert dass PutPat gern als eigenes, unabhängiges Fenster hätte und einen Link erzeugt und gepostet der PutPat in einem eigenen Fenster ohne Bedienelemente öffnet das man dann unabhängig vom Browser auf alle virtuellen Arbeitsflächen legen und skalieren kann.

Genau einen Monat zuvor hatte ich über Mozilla Prism geschrieben mit dem man aus Webseiten eigenständige Anwendungen machen kann.

Es hat tatsächlich bis eben gedauert bis es Klack! machte und mir aufging dass beides sich perfekt kombinieren lässt. (Bitte denk Dir selbstständig eine überzeugende Ausrede für meine lange Leitung eek)

Gesagt — getan.

PutPat eigenständig in Prism
Prism ist als Add-On in Firefox installiert, PutPat im Browser aufgerufen und den Player gestartet und Convert Website to Application aus dem Browsermenu aufgerufen. Das war’s auch schon. Diese PutPat-Anwendung aufgerufen und angemeldet und los geht’s in einem dedizierten Player.
D.h. fast — Es fehlt das flash-Plugin da Prism von Haus aus Pluginbefreit ist. Es benutzt aber Plugins in $HOME/.mozilla/plugins/, so dass ein Symlink vom Flashplugin hierher reicht. Unter gentoo liegt es in /opt/netscape/plugins/libflashplayer.so so dass ein
ln -s  /opt/netscape/plugins/libflashplayer.so  ~/.mozilla/plugins/ reicht.
Auf 64Bit Systemen gibt es auch ein Verzeichnis plugins32, wenn man einen 32Bit Firefox verwendet ggf. dieses verlinken.

Prism: Webseiten zu Anwendungen

Ein interessantes neues Projekt aus den Mozilla Labs: Prism macht aus Webseiten (Pseudo-) Anwendungen für den Desktop.

mobile Twitterseite dabr.co.uk in Prism
Es ist eigentlich keine Hexerei: die Webseite wird scheinbar “nur” in einem eigenen Browserfenster geöffnet. Aber natürlich steckt ein wenig mehr dahinter, sonst bräuchte man dafür kein extra Werkzeug.

Prism gibt es für Windows, MacOS und Linux als eigenständige Anwendung oder als Erweiterung für Firefox. Je nachdem welche Variante man wählt sitzt das Tool wie jedes Programm im Startmenu oder im Tools1 Menu von Firefox. Der Unterschied ist dann nur ob man den URL von Hand eingibt oder einfach die aktuelle Seite genommen wird.

Google Mail als Desktopanwendung
Ich habe mich für die Firefox-Erweiterung entschieden. Die Benutzung ist einfach: man steuert die gewünschte Seite an und wählt aus dem Menu ‘Convert Website to Application…’ aus. Es folgt ein Dialog in dem man noch ein paar Dinge einstellen kann (u.a. ob eine Navigationsleiste angezeigt werden soll), hier wird man meist nicht verändern ausser zu entscheiden ob ein Link auf den Desktop oder Startmenu angelegt werden soll und fertig ist die “Anwendung”.

Startet man die Webseite als Anwendung öffnet sich wie gesagt scheinbar nur ein weiteres Browserfenster mit der Webseite. Scheinbar. Denn ein paar Dinge sind anders:

  • Durch das Programm-Icon lässt es sich leichter in den Autostart legen (das ginge auch als Firefox-Aufruf)
  • Die Anwendung ist unabhängig vom Browser, sie läuft in einem unabhängigen Task und läuft auch ohne dass der Browser läuft bzw. auch wenn man ihn beendet.
    Dementsprechend läuft die Anwendung auch weiter wenn der Browser gerade hängt.
  • Durch ein eigenes Programmicon ist es in der Taskleiste leicht von normalen Browserfenstern unterscheidbar. Gerade Leute die gern mehrere Fenster offen haben werden das zu schätzen wissen
  • Als eigenständige Anwendungen kann man sie als Aktionsziel auf dem Desktop verwenden, z.B. sein Webmail-Interface als Standardmailprogramm einrichten
  • Externe Links werden nicht im Programmfenster geöffnet sondern im Standardbrowser, so bleibt das Programmfenster konsistent und Links aus einer e-Mail werden tatsächlich im eigentlichen browser geöffnet
  • Webseiten können als Prism-Anwendung ein paar Extras bieten:
    • Anwendungswebseiten können sich in den Benachrichtigungsbereich als Icon verkleinern statt in die Taskleiste
    • Anwendungswebseiten können das Icon verändern um den Status (z.B. neue Mails) anzuzeigen
    • Die Webanwendungen können Popup-Benachrichtigungen anzeigen
    Um diese letzten Funktionen nutzen zu können muss die Webseite aber auf Prism ausgelegt sein.

Insgesamt ist Prism auch nur ein neuer Schlach für altbekannten Wein aber ein Schlach mit zusätzlichem Nutzwert. Ob es sich durchsetzen wird (bei mir und generell) wird die Zukunft zeigen. Ich finde aber es ist ein sehr interessanter Ansatz.

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1 alles bezogen auf englisch eingestellten Firefox unter Linux, die Menuorte weichen in anderen Oberflächen ggf. ab da Firefox sich an die Konventionen der jeweiligen Oberfläche hält.

Mein erstes Persona

Ich bin nun auch unter die Persona-Designer gegangen. Wie beschrieben ist es nicht wirklich aufwändig, man definiert zwei Bilder für die oberen und die untere Leiste sowie die Schriftfarbe. Die Grafiken müssen das Format 3000×200 Pixel (oben) bzw. x100 Pixel (unten) haben. Die obere wird rechtsbündig, die untere linksbündig angezeigt.
Ist recht simpel, alles gibt man auf der Webseite in ein einfaches Formular ein und das war’s. Nach einigen Stunden wird es freigeschaltet, es erscheint (noch?) nicht automatisch.
Klingt einfach, ist es im Prinzip auch, aber gerade zu Anfang ist es eine Art Blindflug da man keine Vorschau auf der Webseite hat.
Als Hilfe gibt es Vorlagen für Photoshop zum herunterladen und, was noch viel praktischer ist, auch das Add-On selbst hat einen einfachen Editor. Diesen aktiviert man in den Einstellungen mit einem Haken bei “Zeige angepasstes Persona im Menü”, danach gibt es eine Option “Persona anpassen”. Unter “Bearbeiten” legt man dort alles fest wie auf der Webseite, nur die Auswahl der Schriftfarbe ist eingeschänkter, auf Standardfarben beschränkt.
Damit kann man dann rumspielen, ich habe aus den Fotos aus denen der Beitrag “Black is beautiful“ entstanden ist zwei Ausschnitte ausgewählt und ein Saab 9-3 Persona erzeugt:

Das “2nd” im Namen bezieht sich nicht auf das Auto sondern darauf dass ich eine erste Version hochgeladen hatte bevor ich den Editor wahrgenommen habe bei dem die Grafiken nicht passten (die Webseite meldet nur bei stark abweichenden Formaten einen Fehler). Das erste Persona wurde nicht angenommen aber für den Fall dass doch wollte ich sie unterscheidbar haben.

Also geht jetzt alle auf die Seite und wählt das Saab-Persona aus damit es bei den beliebtesten erscheint smile
Eingeordnet habe ich es unter “Other”, da sehe ich es derzeit aber nur auf der Webseite, das Add-On zeigt die Unterkategorie “Recent” nicht an. Vor allem der obere Bereich gefällt mir sehr gut für meinen ersten Versuch, die Schriftfarbe könnte etwas anders sein. Den unteren Bereich würde ich im nachhinnein etwas anders gestalten, die Grafik wirklich linksbündig und vor allem so dass sie auch bei den wenigen Pixeln die man bei nur sichtbarer Statusleiste hat mehr “inhalt” hat.
Insgesamt mag ich meinen ersten Versuch aber smile

Als nächstes kommt jetzt ein Keem Bay Persona, von dort stammt auch das Bild im Kopf des Blogs.

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