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gesehen: Erlöse uns von dem Bösen

Nach dem Hit letzte Woche hatten wir diese Woche mit dem Schlimmsten gerechnet. Und wurden nicht enttäuscht tongue :

Erlöse uns von dem Bösen ist ein Horrorthriller von Regisseur Scott Derrickson von dem u.a. auch Der Exorzismus von Emily Rose und Sinister stammt.

Ralph Sarchie ist ein Polizist in New York mit einer Spürnase für besondere Fälle. Drei Fälle scheinen einen Zusammenhang zu haben auf den ihn ein Pater bringt. Ein Dämon treibt sein Unwesen…

Wie gestern direkt nach dem Film getwittert ist Erlöse uns eher klassischer Horror. Klimpernde Klaviere, flackernde Taschenlampen und so weiter. Und die Hollywood-typischen Logikkrater sind auch vorhanden. Gefallen hat er mir trotzdem smile

gesehen: Guardians of the Galaxy

Eigentlich wollte ich erst morgen etwas zur heutigen Sneak schrieben wenn der Film läuft auf den wir vorher spekuliert hatten. Er kam tatsächlich und ich schreibe jetzt trotzdem noch kurz etwas.
Denn eigentlich hatte ich schon alles relevante während des Abspanns getwittert:

Dieser Film ist ein riesen Spass! Wer Comics oder lustige Action- oder Abenteurfilme mag muss diesen Film sehen. Ein unglaubliches Feuerwerk aus Farben und Gags.
Liebevoll bis ins kleinste Detail im Bildhintergrund, das 3D zwar präsent aber dezent eingesetzt, nie störend. Auch die Mitglieder aus unserer Sneakgruppe die sonst kein 3D mögen waren positiv überrascht. Und M. die keine Comicverfilmungen mag mochte ihn auch, der Baum hat es rausgerissen. Unglaublich, wie viele Dinge man mit den drei Worten “Ich bin Groot” ausdrücken kann. Das kommt fast an “Jo” ran tongue
Auch der Soundtrack ist genial ausgesucht, Songs aus den 70’ern und 80’ern die jeweils so gut zur Stimmung passen, dass auch frisch aus dem Ei geschlüpften Sehern nicht wie eine Oldieshow vorkommt wink
Für Inhaltsangbae und sonstigen Firlefanz gucke im Internetz, die Kritiken sind alle gut und richtig, z.B. hier bei Filmstarts. Hier ein Trailer der schön zeigt was einen erwartet:

gesehen: Besser als nix

In der Sneak lief im Flensburger UCI gestern Besser als nix. Ich bin da im nachhinnein nicht ganz so sicher…

Tom ist 17 (oder 18? Ich meine es wurde 17 gesagt aber er war schon mehrfach bei der Führerscheinprüfung durchgefallen) und lebt auf einem Dorf im Nirgendwo. Laut Nummernschilder ist das im Landkreis Stendal. eek Da war ich erst letzte Woche wink
Die Ausbildungsvermittlung (oder wie auch immer sich das schimpft) beim Arbeitsamt schlägt im Bestatter als Ausbildungsberuf vor. Passt auch zu seinem Gothic Äusserem. Hier am Anfang des Films kommt schon die Lehrer-Referendarin im Gothic-Look vor und auch, dass Toms Mutter vor einigen Jahren gestorben ist. Ein Zahnrad greift ins andere und der Film ist wirklich so vorhersehbar wie es klingt. M. neben mir hat sogar diverse Ereignisse die jetzt noch nicht offensichtlich sind vorher gesagt.
Der Film hat durchaus eine Menge lustiger Szenen, aber deutlich mehr die einfach nur dämlich und hölzern sind. Dazu kommt, dass man immer das Gefühl hat man weiss was in der nächsten Sekunde oder halben Stunde passieren wird. Und je näher wir uns dem Ende nähern schwingt die Moralkeule unerbittlich auf die Zuschauer ein.

Der Film ist wohl eher für Jugendliche. Es geht um den Tod, dass Menschen sterben, dass man los lassen muss, dass das Leben weiter geht und dass vorhersehbare Filme vorhersehbar sind. Der Film ist eher etwas für die Schule als für’s Kino aber auch da müsste man die Zuschauer wohl anketten.
Eigentlich war der Film nicht so schlecht wie er klingt aber so banal vorhersehbar und so plump mit zu vermittelnder Moral, dass er grandios durchfällt. Und das liegt weniger an den Schauspielern.

gesehen: When Animals Dream

In der Sneak lief gestern schon fast soetwas wie ein Regionalkrimi bzw. Thriller: der dänische Mystery-Horror When Animals Dream:

Marie lebt mit ihren Eltern in einem dänischen Fischerdorf. Ihre Mutter sitzt wegen einer Krankheit apathisch im Rollstuhl, sie und ihr Vater kümmern sich um sie. Nachdem sie wegen einem merkwürdigen Ausschlag beim Hausarzt war beginnt sich ihr Leben drastisch zu ändern…

Dänemark ist mir sehr sympatisch, die Aufnahmen der Landschaft sind obwohl Mystery-Trostlos gehalten sehr schön. Horror und Mystery mag ich auch. Leider passt alles drei in diesem Film überhaupt nicht zusammen, die Story hat Lücken die einem Hollywood Film nicht nachstehen und irgendwie ist alles sehr dröge. Gerade bei einem Horrofilm muss man nicht alles zeigen, hier wäre man froh wenn überhaupt etwas gezeigt werden. Bis auf ein paar Szenen am Schluss hat man immer das Gefühl, dass das Budget nicht für ein Kostüm gereicht hat. Leider schafft der Film es nicht ansatzweise das durch eine gute Story auszugleichen.

gesehen: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Die ersten Szenen der Sneak verhiessen nichts gutes, es wirkte nicht wirklich wie ein guter Film. Zum Glück stellte es sich nach wenigen Augenblicken als Traumszene vor, der Anblick des Hauptdarstellers liessen dann die Hoffnungen aber wieder in die Höhe schnellen, Filme mit Simon Pegg sind eigentlich immer gut.

Der Film heisst Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück und genau darum geht es. Hector ist ein junge Psychater der zusammen mit seiner Freund ein sehr eingefahrenes Leben führt. Sie bemuttert ihn, er hilft stoisch seinen Patienten, nichtmal zum Preis erhöhen reicht sein Elan nach 10 Jahren.
Dann passiert es aber, ein Knoten platzt und er beschliesst eine Reise zu machen um herauszufinden was Glück eigentlich ist. Schliesslich versucht er seinen Patienten dazu zu verhelfen. Also macht er sich auf, Koffer und Cargohose Kubikzentimeter genau gepackt. Sein Weg führt ihn erst nach China und von dort weiter, immer fragt er die Leute nach ihrer Definition von Glück.
Natürlich ist das höchst subjektiv (und die Bandbreite der Leute die er trifft ist enorm) und glatt geht natürlich auch nicht alles. Simon Peggs Hector hat nicht zufällig etwas von Tim aus Tim und Struppi, er ist auf eine philosophischen Reise aber es ist kein anstrengender Film zum nachdenken, auch kein reines Abenteuer und auch keine reine Komödie. Filme mit Pegg sind immer auch zum schmunzeln und auch das Abenteuer kommt nicht zu kurz, das was man aber von Land und Leuten sieht hat aber etwas realistisches und regt genauso wie die Frage nach dem Glück zum nachdenken an. Auch wenn man mit ihm lacht oder leidet kommt man nicht umhin auch darüber nachzudenken wie die persönliche Definition von Glück ist.
Ein wirklich toller Film, gute Unterhaltung und man denkt ohne Anstrengung einfach nach wink

Mad Max Fury Road

Wow, das wird mal ein Remake!

Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Mad Max neu verfilmt werden soll. Mel Gibson ist nicht mehr dabei, statt dessen übernimmt Tiom Hardy die Rolle des Max Rockatansky.
Der auf der Comic-Con veröffentlichte Teaser sieht aber verdammt gut aus:

Kinostart soll der 14. Mai 2015 werden und ich bin mächtig gespannt. Dieser First Look sieht verdammt stimmig aus, ich denke dieses Remake/Reboot/Fortsetzung könnte trotz 30 Jahren Pause richtig gut werden. Auch, weil der Regisseur George Miller heisst der auch schon alle drei klassischen Teile inszeniert hat.

Mel Gibson - Mad Max Trilogie

Damit ist meine gerade erst erworbene Mad Max Trilogie zwar in knapp einem Jahr schon wieder unvollständig, aber ich denke das ist in Ordnung. Als Mel Gibson Mad Max Trilogie ist sie vollständig und Tom Hardy kann von mir aus jetzt etwas neues starten, wenn es so gut wird wie der Teaser aussieht kaufe ich mir alles was folgt sowieso eek

gesehen: Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm

In der heutigen Sneak lief Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm — ein Film dessen Namen man sich merken sollte.

Ein geschiedenes Ehepaar trifft sich im Flugzeug von Frankreich nach Griechenland wo die gemeinsame Tochter heiratet. Auftritt des namensgebenden Vulkans Eyjafjallajökull: wegen ihm wird der Flieger nach München umgeleitet. Es wird der einzige Auftritt des Vulkans bleiben, er hat mit der Handlung schlichtweg überhaupt nichts zu tun. Jeder andere Vorwand für einen ungeplanten Aufenthalt und nicht sofort weiter fliegen zu können hätte genauso funktioniert.
Beide machen sich auf dem Landweg auf um rechtzeitig zur Hochzeit der Tochter nach Griechenland zu kommen. Durch Österreich, Slovenien, Albien bis nach Griechenland. Sie sind geschieden und hassen sich mehr oder weniger. Sie reisen gemeinsam aber versuchen sich ständig daran zu hindern. Das soll lustig sein, ist aber völlig unglaubwürdig. Die Frau ist so eindeutig unsympatisch dass es unmöglich etwas anderes als Hass für sie zu empfinden, der Mann versucht sie ständig loszuwerden, nimmt sie aber doch immer mit. Die Motivation beider ist völlig unglaubwürdig und auch die Schauspieler überzeugen nicht.

Eyjafjallajökull – Der unaussprechliche Vulkanfilm — merkt euch den Namen damit ihr nicht aus versehen Geld für ihn ausgebt.

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