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gesehen: Star Wars Rogue One

Verhältnismässig spät war ich in Star Wars: Rogue One im Kino. Es hat einige Meinungen gebraucht um mich davon zu überzeugen, daß Rogue One nicht einfach nur liebloses Füllmaterial ist mit dem Disney jährlich Kasse machen will. Also habe ich mich selbst davon überzeugt:

Disney wollte jedes Jahr etwas von Star Wars heraus bringen, aber nur alle 2 Jahre eine neue “große” Episode. Das klang nach purer Geldschneiderei. Disney hat ein Händchen dafür, die Dinge großartig in den Sand zu setzen.
Mit Episode VII haben sie im Dezember 2015 aber bewiesen, daß sie Star Wars nicht einfach nur ausschlachten wollen. Ich fand den ersten Star Wars von Disney sogar erheblich besser als Episode I-III, mit denen George Lucas seine erste Trilogie fast hingerichtet hätte.

Doch zurück zu Rogue One.
Star Wars war von Anfang an auf 9 Episoden angelegt, von denen Ursprünglich die mittleren drei verfilmt wurde. Womit will Disney da den Zeitraum zwischen dem erscheinen von zwei Episoden füllen?
Die Antwort: Mit dem, was nicht in den Episoden geschildert wird, sondern nur als mittlerweile ikonischer Lauftext vor dem Film kommt. Der erste Film, Episode IV, fängt mit diesem Lauftext an:


EPISODE IV
EINE NEUE HOFFNUNG

Es herrscht Bürgerkrieg. Die Rebellen, deren Raumschiffe von einem geheimen Stützpunkt aus angreifen, haben ihren ersten Sieg gegen das böse galaktische Imperium errungen.

Während der Schlacht ist es Spionen der Rebellen gelungen, Geheimpläne über die absolute Waffe des Imperiums in ihren Besitz zu bringen, den TODESSTERN, eine Raumstation, deren Feuerkraft ausreicht, um einen ganzen Planeten zu vernichten.

[…]


In Rogue One wird nun genau die ersten beiden Absätze geschildert, also wie es den Rebellen gelungen ist, die Pläne für den Todesstern zu erbeuten.
Es beginnt wie gewohnt, schwarzer Sternenhimmel mit dem Schriftzug Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis… und dann folgt – keine Fanfahre und die gewohnte Titelmusik, sondern direkt der Film. Ohne weitere Einführung oder sanftem Einstige, gleich mitten in der Handlung. Nach einigen Minuten wird noch der Titel Star Wars: Rogue One eingeblendet und das war’s.
Schon hier hat Rogue One meiner Meinung nach alles Richtig gemacht: der erste Schriftzug schaltet den Zuschauer in den “Star Wars Modus”, aber dadurch, daß dann alle gewohnten Dinge weggelassen werden wird sofort klar, daß dies keine normale Episode ist, sondern etwas anderes. Und das bleibt so.
Dieser Film ist für Leute gemacht, die die Episoden kennen, mindestens Episode IV muss man gesehen haben, sonst versteht man gar nichts. Rogue One erklärt einem Zuschauer, der noch keinen Star Wars gesehen hat rein gar nichts. Er fängt mit Action an, als Fan erkennt man sofort in welchem Kontext es passiert, aber erklärt wird nichts. Überhaupt ist der ganze Film so voller Anspielungen und Dinge, die man vor allem aus Episode IV kennt, daß man beim ersten und vermutlich auch dritten mal sehen gar nicht alles aufnehmen kann. Nichts für die Geschichte entscheidendes, mehr Sachen wie die Person, die dort im Hintergrund steht oder die Beschriftung von Gegenständen. Diese liebe zum Detail ist schon beeindruckend.

Es geht also wie gesagt um die Pläne des Todessterns, die der Ingenieur Galen Erso (Mads Mikkelsen) für das Imperium baut. Mehr oder weniger gezwungen, seine Tochter Jyn Erso (Felicity Jones) konnte er als Kind vor dem Imperium in Sicherheit bringen, als Erwachsene wird sie zur unfreiwilligen Hauptperson.
Die Rebellion erfährt überhaupt erst von dem Todesstern und der Wichtigkeit der Pläne. Was und wie weiter geschieht musst du dir selbst ansehen, daß die Rebellen sich generell nicht einig sind erfährt man aber schon in den ersten Minuten.

Ein wirklich toller Star Wars Film! Auch und gerade, weil er gar nicht versucht, eine normale Episode zu sein. Die Episoden bleiben die Säulen der Saga, Rogue One füllt nur etwas aus, das wir sonst nur als Lauftext erzählt bekommen. Das funktioniert und dafür ist es auch richtig, daß der Film einem unbedarften Menschen keine Einstiegshilfe bietet. Dieser Film ist für Fans bzw. für Leute, die die eigentliche Saga kennen, er soll gar nicht eigenständig funktionieren. Und genau deshalb funktioniert er. Hut ab, ich hätte nicht gedacht, daß Disney das hinbekommt und dann auch noch so gut.

Gesehen haben wir ihn in 3D und wie schon bei Findet Dorie geschrieben, ist der 3D Effekt hier so, wie er sein sollte. Und das ist auch sein Problem. Denn das 3D ist absolut unauffällig, es gibt keine plastischen Effekte, es erweitert einfach die Wahrnehmung. Es wirkt dadurch natürlicher, da wir das 3D sehen aber gewohnt sind fällt es nicht auf, daß der Film auch einfach 3D ist.
Ich gehe davon aus, daß das der Standard wird und wenn wir uns erst daran gewöhnt haben, daß Filme auch 3D sind werden uns normale Filme unnatürlich flach vorkommen. Das 3D ist sehr angenehm, wer bisher Probleme damit hatte sollte es ruhig einmal probieren. Da es aber halt nicht entscheidend ist, ist es natürlich nicht notwendig. Notiz für mich: meine 3D Brillenvorsätze bloggen.

Noch einmal zum Film selbst: Sieh ihn dir an! Zumindest wenn du Episode IV (den ersten Film) gesehen hast und magst.

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Amazon Filmfreitag

Es gibt wieder einen Filmfreitag bei Amazon Instant Video. Heute kann man 12 reduzierte Filme für jeweils 0,99€ ausleihen. Man hat dann 30 Tage Zeit sie anzusehen. Ist ein Film gestartet kann man in 48 Stunden lang ansehen. Also quasi 30 Tage Zeit ihn sich aus der virtuellen Videothek abzuholen und dann hat man ihn 2 Tage zum ansehen zu Hause.

Diesen Freitag:

Highlight ist für mich das Sherlock Weihnachtsspecial, wie eigentlich jede Folge von Benedict Cumberbatch’ Sherlock. Für den Spaß werde ich mir wohl auch noch Stolz und Vorurteil und Zombies ausleihen. Bastille Day und Das Jerico Project vielleicht auch noch, allerdings hatte ich die ja dieses Jahr erst gesehen und noch relativ viele Filme auf meinen Listen bei Amazon und Netflix.

Wie immer der Hinweis: falls du noch weitere Dienste wie Netflix oder Sky hast lohnt ein Blick auf Wer streamt es? um zu kontrollieren, ob der ein oder andere Film dort nicht in der Flatrate enthalten ist.

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Amazon Filmfreitag mit weihnachtlichen Flmen

Amazon Filmfreitag Weihnachten 2016Kurzer Hinweis: am heutigen Amazon Filmfreitag gibt es gleich 24 weihnachtliche Filme zu je 0,99€ zum ausleihen.

Wie gewohnt leiht man sie heute aus und hat dann 30 Tage Zeit die geliehenen Filme anzusehen. Hat man einen Film gestartet kann man ihn 48 Stunden lang beliebig oft ansehen.
Die einzelnen Filme liste ich hier dieses mal nicht einzeln auf, es sind aber die üblichen Weihnachtsfilme wie Das Wunder von Manhattan oder Stirb langsam (Yippee ki yay!) dabei laugh.

Außerdem gibt es noch eine riesige Auswahl an Weihnachtsfilmen, die zum leihen oder kaufen bis zu 50% reduziert sind. Aufgeführt ist in dieser Übersicht wirklich alles, was irgendwie weihnachtlich ist, auch die Aktionsfilme des heutigen Filmfreitag sowie in der Prime-Mitgliedschaft enthaltenen Filme.

Wer noch andere Streaminganbieter wie z.B. Netflix hat sollte dennoch vor dem ausleihen bei Wer streamt es? nachsehen, ob der Film dort nicht vielleicht in der Flatrate enthalten ist.

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Amazon Cyber Monday Woche Filmfreitag: über 300 Filme zu je 0,99€ zum ausleihen

Amazon Cyber Monday Woche FilmFreitagDa muss jetzt ein Link reichen: Im Rahmen der Cyber Monday Woche gibt es zum heutigen Filmfreitag über 300 Filme zu je 0,99€ zum ausleihen.

Das Angebot ist da natürlich sehr breit gestreut, vom Blockbuster von 2015 bis zum Klassiker aus den 60’ern. Gut und schlecht nebeneinander, wobei das auch immer Geschmackssache ist.

Wie immer ist das Ausleihen bei Amazon wie eine Reservierung für 30 Tage, sieht man den Film dann wirklich an hat man 48 Stunden Zeit ihn sich beliebig oft anzusehen.

Auch hier sollte man, wenn man noch weitere Dienste wie Netflix hat, vor dem kostenpflichtigen leihen einmal bei Wer streamt es? nachsehen, ob er dort nicht in der Flatrate enthalten ist.

Was sind Deine Tipps?

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gesehen: Doctor Strange

Vorhin waren wir im Kino zur neuesten Marvel-Verfilmung Doctor Strange. Ich weilwegen Marvel und die Herzdame wegen Herrn Cumberbatch in der Hauptrolle wink:



So viel vorweg: gefallen hat er uns Beiden, und zwar nicht nur wegen Benedict Cumberbatch, der wieder einmal herausragend spielt, sondern auch wegen der Story.
Doctor Strange ist ein Comic ohne Superhelden, hier gibt es nur Zauberer, Magier. Und der ganze Film ist sehr phantastisch, auf mehreren Ebenen. Die Zauberer springen zwischen den Dimensionen und reißen die Zuschauer mit. Das ist visuell beeindruckend und ich kann mich nicht entsinnen jemals in einem 2D Film gesessen zu haben und das Gefühl zu haben, ohne 3D etwas zu verpassen. Bei Doctor Strange war es so, natürlich verliert man inhaltlich nichts in 2D, aber man hat immer den Eindruck, daß es in 3D wirklich noch beeindruckender gewesen wäre.

Die Story des herausragenden Neurochirurgen, der bei einem Autounfall die Fingerfertigkeit verliert ist an vielen Stellen detailiert nachzulesen. Es ist wie erwähnt kein klassischer Superheldenfilm, hier bestimmt die Magie das phantastische Geschehen. Dier Herzdame ist kein Fan von Actionfilmen und erstrecht nicht von Comics, aber diesen Film mochte sie sehr, und das nicht nur wegen der Herren Cumberbatch und Mikkelsen der den Bösewicht spielt.
Es ist eine (actionreiche) Reise in eine Magiewelt, im Saal viel der Vergleich “Harry Potter für Erwachsene”, was ich nicht beurteilen kann, da ich Harry Potter weder gelesen, noch gesehen habe.

Ich empfehle auf jeden Fall, ihn im Kino zu sehen, die große Leinwand ist hier ein Gewinn. Und wie erwähnt wohl auch in 3D, ich bin glatt am überlegen, ihn noch einmal in 3D anzusehen.

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Amazon Filmfreitag

Schon wieder gibt es einen Filmfreitag bei Amazon Instant Video. Letzte Woche war wohl eine Halloween-Sonderaugabe.
Heute kann man 12 reduzierte Filme für jeweils 0,99€ ausleihen. Man hat dann 30 Tage Zeit sie anzusehen. Ist ein Film gestartet kann man in 48 Stunden lang ansehen. Also quasi 30 Tage Zeit ihn sich aus der virtuellen Videothek abzuholen und dann hat man ihn 2 Tage zum ansehen zu Hause.

Und diesen Freitag gibt es einige echte Highlights:

Die drei fett markierten Filme werde ich mir auf jeden Fall ausleihen (Tipp: möglichst spät Abends, die Frist läuft Minutengenau), und wahrscheinlich bzw. am überlegen bin ich auch noch bei London Has Fallen, Unfriend, Die Vorsehung und Eye in the Sky. Hast DU noch Tipps?

Wer noch mehr Streamingdienste wie Netflix oder Maxdome hat sollte aber auf jeden Fall noch bei Wer streamt es? nachsehen, ob der Wunschfilm dort nicht evtl. in der Flatrate enthalten ist.

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gesehen: Dirty Cops (War on everyone)

Die letzte Sneak ist schon eine Weile her, momentan bin ich Mittwochs meist in der Flens-Arena und gucke die SG Flensburg-Handewitt in der Bundesliga, Champions-League und DHB-Pokal. Momentan ist aber Länderspielpause und ich hab es wieder ins Kino geschafft. Es lief Dirty Cops (War on everyone):



Es geht um zwei Cops in New Mexico, die ihren Job eher von der locker-lukrativen Seite sehen. Sie machen und nehmen was ihnen gefällt.
Dann gibt es noch einen britischen Bösewicht und eine Menge von Zeugen oder sonstigen Zwischenfiguren. Ehrlich gesagt habe weder ich, noch der Rest aus unserer Sneakgruppe etwas wie eine Handlung erkannt die man zusammenfassen könnte.

Der Film wechselt wie getwittert zwischen wirklich herrlich schräg-skurril und abgrundtief dämlich. Und das durchaus mehrmals in einer Szene, wenn nicht sogar Sekunde. Noch während das ganze Kino lacht bekommt man das Bedürfnis, den Saal zu verlassen. Oder auch umgekehrt.

Es ist nicht einfach, den Film zu beschreiben. Er ist auf seine Art sehr kurzweilig, man merkt nicht wie schnell die Zeit vergeht. Und das ist durchaus positiv gemeint. Aber ihn empfehlen? Gar fürs Kino? Nicht wirklich.
War on everone ist etwas für einen Freitagabend mit Netflix (bitte kein Geld für ihn ausgeben!) und eine Kiste Bier. Gern in Gesellschaft (mehr Bier nicht vergessen), dann macht er vermutlich sogar Spaß.

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