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Die Peanuts als Film

Yeah, das wird cool, die Peanuts als Film!

Kommt im November und natürlich in 3D obwohl der Trailer irgendwie sehr faszinierend eher nach 2,5D “gezeichnetem” CGI aussieht. Ich freu mich drauf:

gesehen: Mad Max Fury Road

Ehe der Film aus den Kinos verschwindet war ich gestern zur Spätvorstellung noch auf der Fury Road mit Mad Max.
Seit einem Jahr freue ich mich auf diesen Film und ich hatte auch noch von niemandem der drin war schlechtes gehört, auch wenn es Anmerkungen gab, dass die Erwartungen durch den Hype zu hoch waren.
Nun, auch ich hatte hohe Erwartungen und mich nicht nur zum Start an diversen Featurettes auf Youtube ergötzt.

Nun war ich gestern Abend drin und ich muss ganz klar sagen: WOW!
Aber ich kann auch die Stimmen verstehen die meinen ihre Erwartung war höher. Aus meiner Sicht liegt das vor allem daran, dass in der Presse und sonstwo immer wieder zu lesen war und ist, dass der Film die Schlusssequenz des zweiten Teils aufgreifend praktisch 2 Stunden Verfolgungs-Action rund um den Konvoi um den Tankzug ist. Und das ist falsch.
Ja, es sind 2 Stunden Action (“echte” Stuntaction, keine Computertricks!) und es geht auch grösstenteils um den Tanker aber nicht pausenlos. Es sind Etappen und keine ununterbrochene Verfolgung der Guten durch die Bösen.

Die Handlung in Kurzform:
Max Rockatansky wird von den Leuten von Immortan Joe gefangen, dieser hat in seiner Festung viel Wasser und herrscht gnadenlos über sein “Volk” mitsamt Personenkult und Pseudoreligion in der Warboys sich im Glauben an Wiedergeburt gedankenlos selbst opfern. Max soll als Universalspender als Blutreservoir für die Warboys dienen.
Das gefällt ihm nicht und er schafft es zu fliehen und schliesst sich der Tankwagenfahrerin Imperator Furiosa (Charlize Theron) an die sich gerade mitsamt 5 Frauen absetzt die Immortan Joe gesunde Nachkommen gebähren sollen. Dieser setzt alles daran seine Frauen zurück zu bekommen, das ist ihm wichtiger als der Tanker selbst. Ein wahre Armada aus unglaublichen umgeschweissten Kampffahrzeugen macht Jagd auf die Flüchtlinge die das grüne Land erreichen wollen aus dem Furiosa als Kind entführt wurde — und Max ist mittendrin

Zwischendurch kommt es auch noch zu Kontakt mit anderen Parteien der postapokalyptischen Welt und alles ist wirklich absolut imposant anzusehen. Das 3D ist absolut unauffällig, was sehr gut ist. Dadurch erscheint es vielleicht auch überflüssig aber es passt zu der ganzen Inszenierung bei der sämtliche Fahrzeuge und überhaupt alles was man sieht wirklich gebaut (und zerstört) wurde, so wahnwitzig die Konstruktionen teils auch aussehen. Das 3D rundet diese “echte” Action da nur ab, es wirkt einfach noch echter. So echt, dass man darüber nachdenken muss wie irre das ist was man gerade gesehen hat, eben weil es nicht einfach im Computer gerendert wurde.
Max selbst ist zwar Namensgeber des Films aber eigentlich eher Nebendarsteller, Charlize Theron als Imperator Furiosa ist die wahre Heldin, sie ist der Mad Max der zweiten Trilogie. Denn drei Filme werden es wohl wieder werden, der zweite Teil soll angeblich auch “Mad Max: Furiosa” heissen. Ich bin gespannt, Furiosa hat definitiv das Zeug dazu und so wie beide am Ende des Films auseinander gehen würde ich wetten, dass der nächste Film in ein paar Jahren mit ihr beginnt und Max später mal dazu kommt zur Unterstützung.
Aber das ist Zukunftsmusik und meine Spekulation, Mad Max: Fury Road ist ein grandioser Actionfilm der halt nur nicht die 2-stündige Verfolgungsjagd durch die Wüste ist sondern zwischendurch soetwas ähnliches wie Handlung hat. Nicht wirklich mehr als die ersten drei Filme hatten aber auch nicht weniger.

Mad Max - Fury Road: Die Fahrzeuge

Frisch im Kino ist der vierte Teil von Mad Max, Mad Max: Fury Road. Ich freue mich seit einem Jahr auf den Film und seit gestern ist er nun im Kino.

Schon im ersten Film war der Interceptor den Max Rockatansky fährt eine Ikone, im zweiten gab es dann noch viel mehr Endzeitfahrzeuge. Teil 4 setzt dem die Krone auf und George Miller verwendet zum Glück keine Computertricks sondern echte Fahrzeuge. Egal ob Lautsprechertruck oder Doppel-V8, sie haben es gebaut und damit auch gedreht. Und auch wenn es ein Film bleibt, das wirkt immernoch echter als computergenerierte Fahrzeuge.

Zum Start des Films gibt es eine Art DVD-Extra über die Fahrzeuge:

Wenn du auch Blut Benzin geleckt hast, im Youtube Kanal von Warner Bros gibt es noch weitere Mad Max Featurettes.

gesehen: The Imitation Game

Heute ging es ins Kino aber nicht in die Sneak im UCI sondern ins 51 Stufen Kino zu The Imitation Game.
[Kleine Spoiler aber Alan Turing ist eine Figur der Geschichte und somit ist es eh bekannt] Der Film ist eine Filmbiografie über das Leben von Alan Turing, der brilliante Mathematiker der die theoretischen und praktischen Grundlagen für die moderne Informatik gelegt hat. Der Film handelt hauptsächlich von seiner Zeit in Bletchley Parc wo er im zweiten Weltkrieg daran mitarbeitete die deutsche Enigma Verschlüsselungsmaschine zu knacken. Und auch von seiner Homosexualität die illegal war und für die er verurteilt wurde. Erst 2013(!) wurde er posthum begnadigt…

Auch wenn Alan Turing eine bekannte Figur ist und ich die Geschichte seines Lebens kannte fesselt dieser Film. Das liegt zum einen am Drehbuch (für das es einen Oscar gab), zum viel größeren Teil aber an Benedict Cumberbatch der das introvertierte Genie beängstigend glaubwürdig spielt. Wer glaubt seine Darstellung des Sherlock sei genial wird hier eindrucksvoll eines besseren belehrt, gegen Cumberbatchs Turing ist Sherlock ein harmloses Kind. Turing ist ein mathematisches Genie mit autistischen Zügen und Cumberbatch spielt ihn so überzeugend, dass es einen bewegt, auch wenn man weiss wie es endet, enden muss. Ein beeindruckender Film.

gesehen: Whiplash

Mit Whiplash wurde uns gestern in der Sneak ein Musikfilm präsentiert. Wobei die Musik (Jazz!) zwar sehr gut aber letztlich austauschbar ist.
Es ist ein Drama um Ehrgeiz und wie man Talent erkennt und fördert — oder genau nicht.

Andrew Neiman ist 19 Jahre und hat ein Studium an der besten Musikschule des Landes (in New York) begonnen. Dort wird er entdeckt vom charismatischen Lehrer Terence Fletcher (fantastisch gespielt von J.K. Simmons) und in die berühmte Jazzband des Konservatoriums aufgenommen.
Die Band führt er mit hartem Regiment, es ist eine Ehre dort zu spielen. Etwas Zuckerbrot und sehr viel Peitsche (“Whiplash” bedeutet Peitschenhieb) sind sein Weg zum Erfolg. Er spielt die Musiker gnadenlos gegeneinander aus, schreit sie so sehr an, dass auch Gunnery Sergeant Hartman kuschen würde und schreckt auch nicht davor zurück Instrumente nach ihnen zu werfen.
Es ist sein Weg, sein Verständnis für den richtigen Weg aus einem Talent das Genie zu befreien. Er bricht und zerbricht den Charakter der Schüler die dem nicht gewachsen sind. Aber er hat Erfolg und die Schüler geben alles für ihn. Auch Andrew gibt alles was er kann und noch mehr, bis zur Selbstaufgabe…

Dieser Film ist keine leichte Unterhaltung aber sehr gut. Die Musik ist fantastisch, denn darum geht es. Trommeln im 400’er Takt bis alles perfekt ist, auch wenn die Hände bluten. Es geht um Ehrgeiz und die tyrannischen Methoden des Lehrers. Er hat Erfolg, aber macht es das zur richtigen Methode? Kann man andererseits jemanden wirklich an seine Leistungsfähigkeit führen wenn man ihm nur sagt, dass er gut ist aber nicht ernsthaft weiter fordert? Wie macht man aus einem Künstler der erstmal “nur” Talent hat einen “richtigen” Künstler?
Toll gespielt, man nimmt Miles Teller den ehrgeizigen Andrew ab der alles für eine Musikerkarriere geben würde. Und noch viel mehr J.K. Simmons den Lehrer Terence Fletcher der wirklich unheimlich ist. Man sieht wie er seine Schüler mit aller Härte antreibt, erliegt aber auch im Kino fast seinem Charisma.
Der Film geht fast zwei Stunden und nach einem ersten Finale nach etwa zwei Dritteln hätte er auch schon fast vorbei sein können, aber vor allem die letzte halbe Stunde hätte ich mir wahrscheinlich auch allein über zwei Stunden ansehen können und das liegt auch an der Musik smile

gesehen: Black Sea

In der Sneak lief gestern der U-Boot Thriller Back Sea

Captain Robinson ist praktisch sein Leben lang U-Boote gefahren, zuletzt für eine Bergungsfirma. Als diese ihn und seine Crew entlässt schmiedet er mit seinen alten Kameraden einen Plan. Denn einer von ihnen hat auf einer seiner letzten Bergungsfahrten in umstrittenen Georgischen Gewässern ein altes Nazi U-Boot entdeckt das mit Gold beladen sein soll.
Gestützt durch einen Finanzier organisieren sie sich ein altes, rostiges russisches U-Boot und eine gemischte Besatzung aus Briten und Russen macht sich auf den Weg zu dem gesunkenen U-Boot. Nicht nur das U-Boot ist alt, auch die Besatzung hat den kalten Krieg miterlebt und das als Feinde. So bleiben Konflikte nicht aus und es passiert was passieren muss…

Black Sea ist ein britischer Film und das merkt man auch. Die Umgebung wirkt “schmutziger” als in amerikanischen Popcorn-Filmen und das passt sehr gut zur Geschichte. Nach dem Vorspiel in Grossbritannien geht es sehr schnell aufs U-Boot und der Grossteil der Handlung spielt sich in dieser engen Umgebung ab.
Viel Gold, eine Mannschaft mit viel Konfliktpotenzial und eine klaustrophobische Umgebung. Konflikte sind programmiert und auch was passieren kann ist in der Umgebung begrenzt. So kann man sich einiges denken was passieren wird aber der Film ist durchgängig spannend und fesselnd. Hat von mir 7/10 Punkte in der IMDb bekommen.