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Wahr di Gard, de Buer de kummt!

Aus der Novelle “Die Dithmarschen“ von Detlev Freiherr von Liliencron von 1906:

Und wieder prallen die Dreihundert vor. Wulf Isebrandt und die schöne Telsche abermals voran. Einen in der Mitte umfaßten Windelbaum wie eine Gerte über sich kreisend, ruft er: »Wahr di Gard, de Buer de kummt!« Jetzt müssen sie nicht mehr zurück. Sie reißen alles unter sich in die Feuchte. Das schwarze Gewässer mengt sich schon mit dem Blut.
Wulf Isebrandt ist ein Dithmarscher Volksheld und diese Geschichte gehört verfilmt!

Licht und Wind

Bei meinem heutigen Besuch in meiner alten Heimat Meldorf ist mir zum ersten mal direkt aufgefallen, dass sich das Landschaftsbild gewandelt hat.

Noch immer ist die Landschaft Gastgeberfreundlich gestaltet und erlaubt es einfallende Gäst von rechtzeitig vor der Ankunft auszumachen.
Ständig im Blick sind dabei Windkraftanlagen, Dithmarschen gehört zu den am dichtensten damit ausgestatteten Gebieten. Doch immer mehr sieht man auch Solaranlagen. Bei einer Fahrt von Meldorf zum ca. 8km entfernten Hafen scheint jede verfügbare Dachfläche mit Solaranlagen versehen zu sein.

Und dort entsteht auf 23ha und 7,4 MWp Anlagenleistung ein recht großer Solarpark:
1575‘ href=’/uploads/Solarpark_Meldorf.jpg’ onclick=“F1 = window.open(’/uploads/Solarpark_Meldorf.jpg’,‘Zoom’,‘height=856,width=1420,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes’); return false;”>klick!) der Meldorfer Dom zu sehen.

Gefühlt ist die Zahl der Windkraftanlagen sogar zurückgegangen und Solarzellen gewichen. Das kann aber auch daran liegen dass sich die Windräder jetzt die Aufmerksamkeit mit den Solarzellen teilen müssen.

Wind und Licht. Zwei regenerative Einergieformen die jetzt schon ordentlich Strom liefern. Im Gegensatz zum südlich in Dithmarschen stehenden Siedewasserreaktor Kernkraftwerks Brunsbüttel, das als eines der störanfälligsten in Deutschland seit Juni 2007 keinen Strom mehr produziert. Aber weder die Betreiber noch unsere Regierung wollen es endgültig abschalten…

Kein Stella Award in Deutschland

zumindest nicht in Dithmarschen.

Stella Liebeck wurde bekannt weil sie in den USA von McDonalds Schadenersatz und Schmerzensgeld bekam als sie ihren heissen Kaffee verschüttete und sich verbrannte (Wikipedia Eintrag). Inspiriert durch diesen Fall wurde die Stella Awards ins Leben gerufen.
Wappen Dithmarschen

Einen ähnlichen Fall gab es Anfang des Jahres in Dithmarschen. Die Richter des Amtsgerichts Meldorf wiesen die Klage jedoch mangels Verkehrssicherungspflichtverletzung durch das Schnellrestaurant ab. “Denn das Umkippen eines Kaffeebechers lasse sich bei einfachster Sorgfalt vermeiden”.

Beruhigend zu lesen dass es mindestens in Dithmarschen noch gesunden Menschenverstand gibt eek

Falscher Adler

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Schneeeule
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Ein echter Entertainer: Der Falkner (mit Uhu)
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gesellt sich lieber zu den Zuschauern: Schneeeule

Auf dem Weg nach Dithmarschen

Foto

Ein paar Fotos die ich heute auf dem Weg nach Dithmarschen gemacht habe:

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Sonne verbrennt Himmel
 
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Sonnenuntergang im Fieler Moor

Bitte wenden

Mein Auto hat kein Navi, ich besitze auch kein mobiles. Und vermutlich wird es auch so bleiben. Gestern hatte ich ein TomTom von der Firma um die Filiale in Brunsbüttel zu finden was extrem nervig und überflüssig war. Ich komme aus Dithmarschen, da ifinde ich auch hin, ich brauche nur eine Einweisung im Ort selbst. Scheinbar kann man aber nicht aktivieren dass nur im Zielort navigiert wird. Also musste ich die gesamte Strecke die Anweidungen der Tante ertragen, zumindest immer dann wenn AC/DC zu leise wurden.
Die Strecke von Flensburg nach Brunsbüttel führt entweder über Rendsburg und Itzehoe oder durch Nordfriesland. Das eine ist viel zu lang und das andere einem Dithmarscher nicht zuzumuten. Also fuhr ich meine gewohnte Strecke über die A7 bis Jagel, bei Kropp Richtung Erfde und dann über Pahlen nach Heide. Die Strecke hat den grossen Vorteil dass jeder Idiot über Husum fährt, also weniger Verkehr ist und sie ausserdem einige Abschnitte hat bei denen man Kilometerweit geradeaus sehen und überholen kann. Letzteres ist auf der Strecke über Husum praktisch unmöglich.
Das hat Frau TomTom aber nicht davon abgehalten mich auf der Osttangente, der B200, der A7(!) und der B77 zum wenden aufzufordern. Sie wollte partout ihren Kopf durchsetzen, aber meiner ist härter. Sogar Titanverstärkt wink
In Brunsbüttel selbst war das Ding auch überflüssig. Diese Fahrt hat mich nicht motiviert mir auch so einen Besserwisser anzuschaffen.
Nächster Teil: Da wollte ich eben kurz mit Googe Maps nachsehen wie weit es von Flensburg bis Haderslev ist und stutze über die Anweisungen. Da soll ich erst in Richtung Rote Strasse fahren und dann dort umdrehen. Gut, da ist eine (mini) Abbiegespur, aber das ist trotzdem die vierspurige B199, über den gesamten Kreuzungsbreich sogar Sechspurig. Als Ortsfremder ein denkbar schlechter Wendeplatz und wenn man sich auskennt völlig sinnfrei, da fährt man gleich in die richtige Richtung (verwegene Idee, ich weiss). Warum haben die Navis eigentlich keine Option nur im Zielbereich zu navigieren? Oder zumindest wenn man aus der Heimatstadt raus ist? In der Heimatstadt reicht doch die Information in welche Richtung man raus muss. Und die Versuche von Madame TomTom gestern mich zur morgendlichen Hauptverkehrszeit statt über die Osttangente durch die Innenstadt zu lotsen erschliessen sich mir auch nicht.
Wenn ich so ein Ding hätte würde ich wohl die Route programmieren und das Gerät erst kurz vor dem Ziel einschalten.
Technik sollte dem Menschen nutzen und ihm die Arbeit erleichtern, den Navis muss man sich anscheinend aber unterordnen.
Ich bin der Herr und Meister!

kalte Küche

Heute und wohl auch morgen bleibt die Küche das Blog kalt, ich bin in Dithmarschen aufgrund der Qualifikation eines Freundes für die Lohnsteuerklasse III.

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