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gelesen: Leviathan Wakes: Book 1 of the Expanse


Leviathan Wakes - James S. A. Corey

Nachdem ich erst die Serie auf Netflix gesehen habe, und sehr empfehlen kann, musste ich das Buch lesen:

Humanity has colonised the solar system – Mars, the Moon, the Asteroid Belt and beyond – but the stars are still out of our reach.
Jim Holden is an officer on an ice miner making runs from the rings of Saturn to the mining stations of the Belt. When he and his crew discover a derelict ship called the Scopuli, they suddenly find themselves in possession of a deadly secret. A secret that someone is willing to kill for, and on an unimaginable scale. War is coming to the system, unless Jim can find out who abandoned the ship and why.
Detective Miller is looking for a girl. One girl in a system of billions, but her parents have money – and money talks. When the trail leads him to the Scopuli and Holden, they both realise this girl may hold the key to everything.
Holden and Miller must thread the needle between the Earth government, the Outer Planet revolutionaries and secret corporations, and the odds are against them. But out in the Belt, the rules are different, and one small ship can change the fate of the universe.

In der Zukunft sind der Mars und diverse ander Monde und (Klein-) Planeten besiedelt. Im Asteroidengürtel werden die nötigen Rohstoffe abgebaut, vor allem Wasser. Die Arbeit ist hart, die Gürtler ein recht eigenes Volk, auch körperlich. In der Schwerelosigkeit bzw. niedriger Schwerkraft geboten unterscheiden sie sich von der Statur her deutlich.
Politisch gibt es die Erde, den Mars und die Allianz der äusseren Planeten, wobei Erde und Mars die Schwergewichte sind. Der Gürtel steckt dazwischen.
Jim Holden ist Offizier auf der Canterbury, ein Eisfrachter, der zwischen Saturn und dem Gürtel fliegt. Sie empfangen einen Notruf und finden ein Schiff namens Scopuli. Es scheint verlassen, doch sie finden ein Geheimnis, das sie zum Ziel für offenbar jeden oder niemanden bzw. einen Unbekannten macht. Für das Geheimnis wird getötet und ein Krieg heraufbeschworen. Ohne zu wissen, wem sie trauen können, versuchen sie irgendwo Halt zu finden.
Detective Miller bekommt auf Ceres den Auftrag, nebenbei eine junge Frau zu finden. Die Spur führt ihn zur Scopuli und irgendwann trifft er auch auf die Crew um Jim Holden. Gemeinsam kommen sie hinter das Geheimnis, doch das macht es nicht einfacher, im Gegenteil…

Wie neulich geschrieben, merkt man der Serie sehr deutlich an, dass sie eine recht genaue Buchverfilmung ist bzw. sein muss. Ich schliesse mich Svens Kommentar an, dass man wenn möglich erst das Buch lesen sollte. Aber es ist auch kein Problem, wenn man wie ich erst die Serie gesehen hat. Wenn man danach das Buch liest wird einem wirklich deutlich, wie gut die Serie gemacht ist. Und sie ergänzen sich von der sichtweise her. Das Buch wechselt in jedem Kapitel zwischen Miller und Holden und ihren Sichtweisen, in der Serie sieht man die (Teil-)Handlung ja eher “von aussen”. Die Serie vorher gesehen zu haben hat mir nichts am Buch kaputt gemacht, das Buch hat eine andere Sicht und mehr Details. Und ich will nun die Serie noch einmal sehen.
Die Serie hat mir Lust auf das Buch gemacht und nachdem ich das Buch gelesen habe will ich nun die Serie noch einmal mit mehr Hintergrundwissen sehen. Das Buch enthält natürlich mehr Details, aber auch die Serie beinhaltet viele Details, die man erst deuten oder entdecken muss. Sie ist wirklich gut gemacht und ich freue mich auf die weiteren Staffeln.

The Expanse ist ein fast schon epischer Science-Fiction Stoff, der wirklich nahezu perfekt in eine Serie umgesetzt wurde. Und das ist bemerkenswert. Denn es ist halt nicht einfach nur die Geschichte eines Raumschiffes oder einer Crew, sondern ein komplexes politisches und soziales Gefüge, in dem die Hauptdarsteller nur ein Spielball sind. Und das fängt die Serie sehr gut ein.

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gelesen: Enceladus

Enceladus von Brandon Q. Morris

Enceladus - Brandon Q. Morris

Harte (realisitische) Science-Fiction aus Deutschland:

Im Jahre 2031 finden Forscher in den Signalen einer Roboter-Sonde, die den Saturnmond Enceladus studiert, eindeutige Spuren biologischer Aktivität. Beweise für außerirdisches Leben – eine Weltsensation.
Fünfzehn Jahre später macht sich ein eilig dafür gebautes, bemanntes Raumschiff auf die weite Reise zum Ringplaneten. Der internationalen Crew stehen nicht nur schwierige siebenundzwanzig Monate bevor: Falls sie es ohne Zwischenfall bis zum Enceladus schafft, muss sie mit einem Bohrschiff den kilometerdicken Eispanzer des Mondes durchdringen. Denn Leben kann nur am Grunde des ewig dunklen Salz-Ozeans existieren, der sich vor Milliarden Jahren in der Schale des Eismondes gebildet hat, sagen die Astrobiologen. Doch schon kurz nach dem Start macht eine Katastrophe ein glückliches Ende des Abenteuers höchst unwahrscheinlich.

Der Roman ist in zwei Teile unterteilt, der erste schildert die Vorbereitungen und den Anflug auf den Saturn. Im zweiten Teil geht es dann um die Landung und die Untersuchung des Mondes.

Geschildert wird die Geschichte rund um den Techniker Martin, der eigentlich für den Hersteller des Bohrschiffs arbeitet, das die kilometerdicke Eisschicht durchbrechen soll. Aufgrund von Ereignissen bei der Erprobung in Alaska macht er den ein Jahr dauernden Flug zum Saturn mit.
Der lange Flug der internationalen Crew ist gefährlich und so weit ist noch kein bemanntes Raumschiff geflogen. Auch über die Umstände auf Enceladus gibt es nur bedingt zuverlässige Daten. Was die Crew auf dem Mond erwartet ist also unklar, halbwegs sicher ist nur, dass die biologische Aktivität in dem unterirdischen Ozean sein muss.

Die Vorbereitungen und Flug werden sehr genau beschrieben, ohne langatmig oder langweilig zu sein. Dafür sorgt auch, dass die Vorbereitungen immer mal wieder Kapitelweise eingeschoben werden. Rückblenden sind dabei in der Vergangenheit geschrieben, die aktuellen Ereignisse in der Gegenwart. Das ist im ersten Moment ungewohnt, da Romane normalerweise immer in der Vergangenheit geschrieben sind. Es gibt sicher auch eine schlaue Begründung dafür wink. Dass die Ereignisse hier in der Gegenwart geschrieben sind passt aber und unterstützt das Unmittelbare, man ist gefühlt dichter am Geschehen. 

Das gilt besonders bei den Ereignissen im Bohrschiff im zweiten Teil, auf die ich hier nicht näher eingehen werde. Es lohnt sich, das Buch ist spannend und der Weg ist das Ziel. In dem eisigen unterirdischen Ozean wird es eh nur Einzeller geben (was schon eine Sensaion ist) und nicht ohne Grund wurden die Crewmitglieder auch danach ausgesucht, ob sie eine Familie haben, zu der sie (nicht) zurückkehren würden…

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gelesen: Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga

Rotes Gold: Die Schwertfeuer-Saga - RobertCorvusNachdem ich neulich die Novelle Söldnergold gelesen hatte, bin ich nun durch mit dem ersten “richtigen” Buch der Schwertfeuer-Saga von Robert Corvus:

Der Klingenrausch ist eine Söldnertruppe aus den besten Kriegern, die für Schätze zu kaufen sind. Doch Gold ist nur ein Teil ihrer Bezahlung. Ihr Stahl dürstet nach dem Blut der Gegner, und ihre gierigen Herren verbrennen Seelen im Dämonenfeuer.
Als der Anführer des Klingenrauschs fällt, droht die ruhmreiche Einheit zu zerfallen. Eivora, seine Tochter, bildet einen Rat aus den erfahrensten, kühnsten und gerissensten Offizieren und führt ihre Banner zum Sturm auf Ygôda. Niemand hat die Mauern dieser Stadt jemals überwunden. Wird Eivora die Söldner zu Glorie und Reichtum führen – oder ihrem Vater in die Flammen ungnädiger Dämonen folgen?

Die Söldnertruppe Klingenrausch gehört zu den geachtetsten der Stadt Rorgator. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Eivora und den Alltag der Söldner. Und das ist Kampf, plündern, schänden. Dämonen sind in dieser mittelalterlichen Welt allgegenwertig und real.
Das Leben der Hauptpesonen ist grausam, das Miteinander aber durchaus komplex und auf seine Art moralisch.
Es geht hier um Rorgator als Söldnerstadt und den Klingenrausch. Ohne ihren langjährigen Führer müssen sie sich neu organisieren und einen neuen Auftrag meistern oder sie drohen auseinander zu fallen.

Eine ganz eigene Welt eröffnet sich hier. Sie ist wie gesagt grausam, aber komplex und Rotes Gold öffnet die Tür zu einer vielversprechenden Saga. Und ich habe jetzt noch mehr Bücher zu lesen angry

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gelesen: Und morgen die ganze Türkei: Der lange Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan


Und morgen die ganze Türkei: Der lange Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan - Deniz Yücel

Deniz Yücel ist momentan in aller Munde, der Journalist wurde in der Türkei inhaftiert wegen seiner Berichterstattung über Erdogan. Dazu gehört vermutlich auch dieses Essay:

Deniz Yücel rekonstruiert die Geschichte der Türkei, deren innerer Frieden stets an ziemlich heißen Konfliktlinien mühsam und oft wenig erfolgreich verteidigt werden musste. In seinem Essay zeichnet er die Entstehung der AKP und mit ihr den Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan nach: Von den anfänglichen politischen wie gesellschaftlichen Reformen mit dem Ziel des EU-Beitritts – das letzte große Ziel, auf das sich fast die gesamte türkische Gesellschaft verständigen konnte – bis hin zum drastischen innen- wie außenpolitischen Wandel der letzten Jahre, der schließlich in der Spaltung der Gesellschaft und in dem nun seit mehrere Monate herrschenden Ausnahmezustand mündete.

Gedruckt wäres es 15 Seiten, die Lesezeit des eBooks beträgt eine knappe halbe Stunde. Aber es lohnt sich und hilft dabei, die aktuelle Entwicklung etwas besser nachvollziehen zu können. Auch unabhängig von den aktuellen Ereignissen ist es interessant, die aktuellen Ereignisse machen es nur noch deutlicher.

Ein sehr interessanter Text, am Wochenende war er sogar in den Top10 bei Amazon als einziger Sachtext inmitten von Herz-Schmerz Heften, was auch schon ein Zeichen ist. Eine stark gekürzte Version gibt es bei der FAZ online. Der gesamte Text lohnt sich aber dennoch.

Drüber gestolpert bein ich bei lesen.net

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gelesen: Vom Land in den Mund: Warum sich die Nahrungsindustrie neu erfinden muss


Vom Land in den Mund

Bio und Handarbeit sind gut, Industrie und Massenproduktion schlecht – so sehen wir die Landwirtschaft. Während Vegetarier, Tierschützer und Bio-Kunden Lebensqualität für Nutztiere, Bewusstsein für die Natur und die Abkehr von der Discounter-Mentalität fordern, kontern die Bauern mit dem Vorwurf weltfremder Romantik.
Jan Grossarth plädiert dafür, die unausweichliche Nahrungsindustrie sinnvoll und mit neuen Ideen zu gestalten. Er schreibt über Genmais, Schweinemast, ethisches Essen, Schlachthofarbeiter und Selbstversorger, über Stadtgärtner und Ökoterroristen und warum bei diesen Themen die Emotionen hochkochen. Wem nicht egal ist, was er vor sich auf dem Teller hat, muss dieses Buch lesen.

In seinem Buch stellt Jan Grossarth 21 Thesen über die Nahrungsindustrie auf, jede anhand eines Artikelartigem Text belegt.
Angenehm frei von ideologischen Ansichten, die Menschen müssen nun einmal ernährt werden und mit Landwirtschaft wie vor 100 Jahren funktioniert das nicht. Aber die Inudstrie muss sich ändern, denn so geht es nicht weiter. Seine Thesen sind kein perfekt ausformulierter 21 Punke Plan, den die Industrie nur befolgen müsste. Es sind vielmehr Grundsätze, Richtungen in die es gehen sollte.
Vieles leuchtet sofort ein und einiges sind mir auch durch die Lektüre erst bewusst geworden. Z.B. sind Bilder von eingepferchten Tieren eindrucksvoll, ohne eine totale Ansicht sagen sie aber wenig aus.
Sehr interessant ist die Schilderung der globalen Vernetzung der Industrie und daß praktisch nichts weggeworfen wird.

Es ist aber kein “alles nichts so schlimm” Buch, die Industrie muss sich ändern. Von der Landwirtschaft über die Verarbeitungsindustrie bis zur Politik. Wer dogmatisch sagt, daß alles nicht so schlimm ist wird mit diesem Buch ebensowenig glücklich wie jemand, für den jede Form von Tierhaltung oder industriellen Strukturen der Teufel sind.
Das Buch betrachtet relativ nüchtern, was sich ändern muss.

Gekauft habe ich das Buch, als ich im Newsletter des Bundesamt für politische Bildung (bpb) darüber gelesen habe. Dort kostet es 4,50€. Erst später habe ich festgestellt, daß es ein Sonderdruck ist und es das Buch auch ganz regulär im Handel gibt. Dort kostet es allerdings 17,90€ (13,99€ als eBook). Bis die Auflage vergriffen ist sollte man also beim bpb bestellen. Die Publikationen dort sind generell empfehlenswert, da sie in der Regel sachlich und fundiert sind. Um nicht zu sagen, unsere Politiker täten gut daran, sich auch beim bpb zu informieren statt auf Lobbyisten zu hören angry.

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gelesen: Death in the Tunnel

Death in the Tunnel von Miles Burton

Miless Burton: Death in the Tunnel

Die British Library legt in der Reihe British Library Crime Classics alte Krimis neu auf, darunter auch Diesen aus dem Jahr 1936:

On a dark November evening, Sir Wilfred Saxonby is travelling alone in the 5 o’clock train from Cannon Street, in a locked compartment. The train slows and stops inside a tunnel; and by the time it emerges again minutes later, Sir Wilfred has been shot dead, his heart pierced by a single bullet.
Suicide seems to be the answer, even though no motive can be found. Inspector Arnold of Scotland Yard thinks again when learns that a mysterious red light in the tunnel caused the train to slow down.

Ein wohlhabener Geschäftsmann wird in einem abgeschlossenen Abteil eines Zug ermordet aufgefunden. Alles sieht nach Selbstmord aus, doch Inspector Arnold von Scotland Yard kann (sich) das Motiv nicht erklären. “Technisch gesehen” ist es Selbstmord, alles andere passt aber nicht. Es gibt kein Motiv, kein Abschiedsbrief.
Anhaltspunkt ist, daß der Zug aufgrund eines unerklärten roten Lichts in einem Tunnel die Fahrt verlangsamen musste. In dieser Zeit ist wahrscheinlich auch der tödliche Schuss gefallen. Könnte es doch Mord gewesen sein? Doch wer war es und wie hat er es angestellt?

Miles Burtons Roman ist ein klassische Detektivroman, man ermittelt beim lesen zusammen mit dem Inspector und seinem Bekannten quasi live mit. Burton legt den Schwerpunkt dabei weniger auf die psychologische Komponente der Motivation, sondern sehr stark auf das “wie wurde es getan?”.
Natürlich spielen auch die Motive der handelnden Personen eine Rolle, das fehlende Motiv für den Selbstmord ist letztlich der Anstoss für die Ermittlungen. Aber es gibt keine Verhöre, in denen versucht wird Widersprüche zu entdecken und dergleichen. Statt dessen die Ermittlung, wie dem Zug ein rotes Licht in einem bewachten Tunnel gezeigt werden konnte. Woher die Tatwaffe stammte usw..

Ein auch heute noch sehr schöner Detektivroman, klassische Handarbeit statt Vorratsdatenspeicherung.

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gelesen: Transport 3 – Todeszone

Transport 3 – Todeszone von Phillip P. Peterson

ransport 3: Todeszone - Phillip P. Peterson

Der Abschluss der Transport-Trilogie:

Während Russell und die anderen Siedler von New California mit General Morrow und seinen Söldnern um die Unabhängigkeit ihrer Kolonie streiten, taucht eine neue Gefahr auf. Die Transporter entpuppen sich als fürchterliche Waffen, die nicht nur die Menschen auf New California, sondern die gesamte Milchstraße bedrohen.
Eine Gruppe Freiwilliger begibt sich schließlich auf eine Reihe gefährlicher Missionen mit dem Transporter, um der Gefahr entgegenzutreten. Aber am Ende muss sich Russell fragen, wer der größere Feind ist: Die geheimnisvolle Macht hinter den Transportern oder General Morrow.

Der erste Band, Transport, war die Basis für Transport 2: Todesflut, man musste ihn aber eigentlich nicht gelesen haben, Transport 2 funktioniert auch allein. Für diese Fortsetzung mus man aber Transport 2 kennen, es setzt die Ereignisse fast direkt fort.

In Transport wurde ein außerirdisches Artefakt gefunden, das sich als interstellarer Transporter heraus gestellt hat. Kandidaten aus der Todeszelle wurden hindurch geschickt, um die potenziell tödlichen Ziele zu erkunden. Am Ende hatte sich etwas über die Funktionsweise geklärt, eine Gruppe von Wissenschaftlern strandete aber auf einem fremden Planeten als der Transporter zerstört wurde.
Um diese Gruppe und die kleine Kolonie die sie aufgebaut hatten ging es in Transport 2: Todesflut. Die auf gut 50 Personen angewachsene Koolonie hat genug damit zu tun, sich zu organisieren und Spannungen zu kontrollieren, als ein riesige Flut als Vorbote einer tödlichen und bisher unerkannten Eigenart des Planeten die Kolonie bedroht.

Am Ende des zweiten Teils kam überraschend über den Transporter General Morrow in die Kolonie. Er war der Projektleiter auf der Erde und da im heimatlichen Sonnensystem alle Transporter zerstört wurden gab es eigentlich keine Möglichkeit für ihn oder sonst jemanden von der Erde, die Kolonie zu erreichen.
Aber es gab noch einen Weg und 20 Jahre nach den Ereignissen des ersten Buchs erhebt die Erde und das Militär Anspruch auf die Kolonie, die einst mit ihren Mitteln erbaut wurde. Doch das ist nicht das größte Problem, die Transporter selbst sind eine Gefahr, in einer sich immer weiter ausbreitenden Zone verschwinden Planeten mit Transportern. Um die Gefahr zu bannen will Morrow einen Plan umsetzen, der nicht weniger Bedrohlich zu sein scheint, als die Ursache für das Verschwinden der Transporter…

Dieser Abschluß setzt direkt am Ende von Transporter 2 an, man muss ihn definitiv gelesen haben, ist dann aber auch sofort “drin”. Auch dieser Teil ist spannend und sehr gut zu lesen. Etwas abgedreht fand ich die letztliche “externe” Bedrohung, objektiv besehen ist sie aber auch nicht abgedrehter als die Grundprämisse der Transporter an sich wink. Ein schöner Abschluß der Reihe, wenn man Transport 2 gelesen hat ist er sowieso Pflicht.
Die Trilogie ist damit beendet, aber wie schon beim ersten Buch fallen mir hier ein paar Ansätze ein, um die Geschichte fortzuführen. Damals hatte ich den Ansatz von Transport 2 übrigens nicht auf der Rechnung cool.

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