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gelesen: Die Blutschule

Die Blutschule von Max Rohde (Sebastian Fitzek)

Max Rohde AKA Sebastian Fitzek: Die Blutschule

Unter dem Namen des Hauptcharakters seines Romans “Das Joshua-Profil”, Max Rohde, hat Sebastian Fitzek einen Brandenburger Psychothriller geschrieben:

Eine unbewohnte Insel im Storkower See.
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer.
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …

Die Hauptperson schildert sie Geschichte in einem Brief an seinen Therapeuten, Jahre nach den Ereignissen.
In der ersten Hälfte lernen wir die Familie von Simon und Mark kennen, die aus Berlin nach Brandenburg zieht. Hier deutet sich schon an, dass das Leben auf dem Land anders ist, als in der Großstadt. Und der Unterschied ist nicht der bekannte von Stadt und Land.
Es steigert sich dann, bis in der zweiten Hälfte für die beiden Söhne ein blutiger Unterricht los geht.

Ein spannender Psychothriller, ich habe ihn am Wochenende an einem Nachmittag am Stück durchgelesen. Mystery, menschlicher Horror, hat mir sehr gut gefallen. Und ich fürchte, ich muss jetzt auch Das Joshua-Profil lesen um zu verstehen, warum Fitzek hier ein Buch unter dem Namen der Hauptperson des Romans geschrieben hat cool

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gelesen: Im Mondstaub versunken

Im Mondstaub versunken von Arthur C. Clarke

Arthur C. Clarke: Im Mondstaub versunken

Es war mal wieder Zeit für einen Roman von Arthur C. Clarke, dem Altmeister der harten Science-Fiction:

Für alle Besucher des Mondes ist es etwas vollkommen Neues: Ein Meer aus feinstem Staub, durch das Vakuum trockener als der ausgedörrte Sand der Sahara, das sich bewegte wie Wasser. Ein spezieller Gleiter, die Selene, kann das Staubmeer befahren wie ein Schiff auf der Erde die Ozeane. Als bei einem Mondbeben der Untergrund um mehr als fünfzehn Meter absackt, wird die Selene vom Staub verschlungen. Die Crew versucht alles, um die Passagiere zu beschäftigen – völlig im Ungewissen, ob Hilfe sie erreichen wird, bevor der Sauerstoff zu Ende geht.

Clarke schreibt “harte” Science-Fiction, d.h. realistische Fiktion. Wir wissen(?) zwar, dass es keinen derart mit Staub angefüllten Krater auf dem Mond gibt, aber wenn es ihn gäbe, würde sich die Staubmasse mit ziemlicher Sicherheit genauso verhalten wie Clarke sie beschreibt.
Der Gleiter Selene unternimmt Touristenfahrten auf dem Staubmeer und verunglückt. Ohne Kontakt zur Außenwelt können sie nur auf Hilfe hoffen. Da die Fahrt eigentlich nur ein paar Stunden dauert ist das Schiff nicht darauf ausgelegt, die Passagiere tagelang zu unterhalten. Es gibt Notrationen, aber ansonsten nichts zu tun.
Derweil versuchen Techniker außerhalb, die Selene zu finden und die Passagiere zu retten. Der Staub macht es ihnen nicht einfach…

Ein Roman, wie er typisch ist für Clarke. Die Gegebenheiten wie das Staubmeer sind (vermutlich) Fiktion, seine physikalisch/technischen Eigenschaften aber so realistisch wie es nur geht. Dadurch ist dieser Teil logisch und konsistent und Clarke kann sich mehr den “weichen” Dingen widmen. Gefangen in einem abgeschlossenen Schiff, begraben unter Tonnen von Staub müssen sich die Passagiere beschäftigen bzw. beschäftigt werden. Die verschiedenen Probleme, die auftreten, sind wie gesagt realistisch und auch die Reaktion von Crew, Passagieren und den Technikern außerhalb.
Das Ganze wird eher ruhig und nüchtern geschildert. Es ist kein bunter Actionfilm, sondern mehr ein beklemmendes Drama. Man merkt am Stil, dass das Buch aus den 1960’ern stammt, heutzutage würde man wohl mehr Action hineinlegen. Das macht es aber nicht langweilig, sondern verleiht im mehr Tiefgang.yes

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gelesen: Der kleine Roboter: Satire

Der kleine Roboter von Jan David Clavijus

Der kleine Roboter: Satire - Jan David Clavijus

Eine kurze und kostenlose Satire, die ich schnell zwischengeschoben habe:

Über Nacht taucht in einer Parkanlage in Bad Harzburg ein würfelförmiges Gebilde auf. Einige Zeit tut sich nichts, dann öffnet sich der Würfel und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit betritt ein Alien den Boden der Erde.

In dem Würfel ist ein kleiner Roboter, wie man sich ob des Titels denken kann. Ein kleiner Roboter mit großer Aufgabe.

Eine nette kleine Geschichte, sie wirkt aber etwas unvollständig. Kurzgeschichten müssen nicht alles beschreiben, aber hier fehlt irgendetwas. Vielleicht nur ein Satz mit einer Andeutung oder Ähnlichem, aber irgendetwas fehlt mir.
Ist in 10-15 Minuten gelesen, vielleicht kommst du ja drauf surprise

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gelesen: Sanfter Tod in Tokio

Sanfter Tod in Tokio von Barry Eisler

Sanfter Tod in Tokio - Barry Eisler

Sanfter Tod in Tokio ist die überarbeitete Neuauflage von Berry Eislers Erstlingswerk Tokio Killer von 1993:

Name: John Rain.
Beruf: Auftragskiller.
Spezialität: Natürliche Todesursachen.
Operationsbasis: Tokio.
Verfügbarkeit: Weltweit.
John Rain, halb Amerikaner, halb Japaner, Experte für beide Welten, aber in keiner zu Hause, ist der beste Killer, der für Geld zu haben ist. Sie sagen ihm Wer. Sie sagen ihm Wo. Das Warum interessiert ihn nicht …
Bis er die schöne Jazzpianistin Midori Kawamura kennenlernt – die Tochter seines letzten Opfers.

John Rain ist ein ehemaliger Soldat und verdient sich sein Geld mittlerweile als Auftragskiller. Ganz so skrupellos, wie er im Klappentext beschrieben wird ist er allerdings nicht. Er ist wählerisch was seine Aufträge angeht und nimmt nur “Chefs” als Opfer an, keine Handlanger. Seine spezialität sind Morde, die wie natürliche Tode aussehen.
In einer seiner Stammlokale lernt er eine Jazzpianistin kennen, die ihn fasziniert. Trotz professionellem Abstand lernt er sie näher kennen und muss feststellen, dass sie die Tochter seines letzten Opfers ist. Und sie wird ihm als seine nächster Auftrag angeboten…

Sowohl der Ort Tokio, als auch die Hauptperson wirken hier sehr durchaus überzeugend, vor allem die Stadt entsteht vor dem geistigen Auge. Spannend, aber ich hatte Anfangs meine Probleme mit dem Roman. Man merkt, dass es ein Erstlingswerk ist. Gut geschrieben, aber irgendetwas fehlte mir, um mich wirklich zu fesseln.
Das änderte sich aber in der zweiten Hälfte, die Geschichte nimmt da deutlich fahrt auf und da hab ich den Roman schnell weggelesen.
Hatte ich Anfangs noch meine Zweifel, ob ich die weiteren Teile lese, bin ich mir zum Ende hin sicher, dass ich es tun werde.

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gelesen: Ready Player One

Ready Player One von Ernest Cline

Ready Player One - Ernest Cline

Anfang des Monats war ich sehr am überlegen, ob ich mir dieses Buch kaufen sollte. Aber JottKa hier im Blog und ein Freund via Messenger haben mir dazu geraten, es zu lesen.

Zum Glück! Ready Player One ist ein wirklich tolles Buch.

Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.
Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet …

2044 ist nicht so weit weg und das Szenario ist durchaus realistisch beschrieben: das Erdöl ist verbraucht, durch den darauf folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft lebt die Mehrheit der Menschen in Armut, haust in Slums. Das Leben findet für die meisten Menschen, egal ob arm oder reich, in der OASIS statt. Ein virtuelles System, das als eine Art neues World of Warcraft mit VR-Brillen gestartet ist, sich aber weiter entwickelt hat. Selbst Schulen wurden in die virtuelle Welt integriert, Lehrer und Schüler treffen sich zum Unterricht in einem virtuellem Klassenraum. Technisch ist das ein Szenario, das schon fast jetzt realisierbar ist.

Obwohl OASIS kostenlos ist und man zwar Geld ausgeben kann, aber nicht muss, ist der Schöpfer damit extrem reich geworden. Es gibt sogar öffentliche OASIS Zugänge. Als er stirbt hinterlässt er ein Rätsel in der OASIS: Derjenige, der als erstes alle drei Schlüssel findet und damit jeweils ein Tor öffnet und die Aufgabe erfüllt wird sein gesamtes Vermögen und die Kontrolle über die Firma hinter OASIS erben. Praktisch jeder, der nichts besseres zu tun hat, wird zum Jäger nach den Schlüsseln zum Schatz.
Jahrelang erfolglos, nicht einmal der erste Schlüssel wird entdeckt. Als der Schüller Blade Watts den ersten Schlüssel entdeckt geht die Jagd richtig los. Denn nicht nur Reichtum lockt die Nutzer, eine grosse Firma setzt alles daran, das Erbe zu erhalten und mit OASIS richtig viel Geld zu verdienen. OASIS wäre nicht mehr kostenlos, die “Hauptrealität” für die Mehrheit der Bevölkerung wäre unbezahlbar.

Ein wirklich tolles Buch, voller 1980’er Jahre Popkultur. In dieser Zeit war der Schöpfer aufgewachsen und darauf beziehen sich die meisten Rätsel. Technisch ist die geschilderte Realität der OASIS im Prinzip schon heute denkbar, die VR-Brillen und -Sessel sind etwas weiter entwickelt und man müsste sicher einigen Aufwand in die Rechenleistung und ihre Skalierung stecken, aber im Prinzip könnte man es schon heute bauen. Die OASIS im Buch ist auch schon Jahre alt und hat sich dadurch auch zur allgegenwärtigen Welt entwickelt. In ihr sind alle gleich, man sieht nur den Avatar mit seinem Pseudonym. Ob dahinter ein Mann oder Frau, Schwarz oder Weiss, arm oder reich steckt, ist nicht sichtbar. Für Angehörige von Minderheiten oder jeder Art von eher Randfiguren ist die OASIS die Befreiung.
Eine spannende Geschichte um einfache Menschen, die schneller sein wollen als der große, mächtige Konzern IOI um ihre Welt davor zu bewahren, durch die extreme Kommerzialisierung zusammen zu brechen.

Sehr spannend, ich habe es so schnell gelesen, wie schon lange kein Buch mehr. Das Buch wird gerade von Steven Spielberg verfilmt und soll nächstes Jahr in die Kinos gelangen. Ich bin gespannt, wie gut Spielberg das Thema umsetzen kann. Eine Rollenbesetzung finde ich allerdings falsch, aber ohne Spoiler kann ich das nicht näher ausführen surprise. (hab mich verguckt)

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gelesen: Hoffnung Atlantis

Hoffnung Atlantis von Klaus Seibel

Klaus Seibel: Hoffnung Atlantis

Es fing an mit einer Schraube auf dem Mond – eine Schraube, die dort nicht sein durfte, nicht sein konnte. Und einen regelrechten Krieg um den Mond auslöste.
Das Buch ist noch immer eine großartige Empfehlung und bekam mit Das Erbe der erste MenschheitDie erste Menschheit lebt und Die dunkle Seite des Erbes eine Trilogie als Fortsetzung.
Die Geschichte geht aber weiter und wurde mit einer zweiten Trilogie – Meister der GeneSpuren der ersten Menschheit und nun Hoffnung Atlantis – fortgesetzt:

Alle Spuren weisen darauf hin: Atlantis ist mehr als nur eine alte Geschichte, und auch mehr als bloße Ruinen. Anne und ihr Team machen sich auf den Weg, um es zu finden – denn Atlantis bedeutet Hoffnung. Hoffnung für die Menschen – und Hoffnung für Anne selbst, deren tödliche Krankheit ihren Körper in rasender Geschwindigkeit zerfrisst.

In den ersten beiden Teilen hatte der Lantis Korgh ganze Arbeit geleistet: die Menschheit ist unfruchtbar, Anne Winkler auf Zellebene von einer irreversiblen Krankheit infiziert und die Lantis Yra verliert immer mehr die Inhalte ihres Hirns.
Einen Hinweis gab es aber auf das sagenumwobene Atlantis: die Legende hat offenbar einen wahren Kern, in einer unterseeischen Station soll es ähnlich wie auf dem Mond eine automatisierte Station geben, die die Menschheit retten könnte. Der Schlüssel wurde in Annes DNS versteckt und deshalb versucht sie, die Station zu finden, ehe sie an der Krankheit stirbt.

Ein runder Abschluss der Trilogie, das letzte Viertel ist dabei fast wie ein Prolog zur nächsten Trilogie. Und ich finde es nicht schlimm, im Gegenteil. Klaus Seibel hat mit Krieg um den Mond nicht nur ein fantastisches Buch geschaffen, sondern auch die Tür aufgestossen zu einer spannenden Parallelwelt. Auch die Aufteilung in drei Teile hat Sinn, so bekommt man grob jährlich Nachschub und als Ganzes wäre mit knapp 900 Seiten ein ordentlicher Brocken. Ich freue mich auf die nächsten drei Teile!

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gelesen: Leviathan Wakes: Book 1 of the Expanse


Leviathan Wakes - James S. A. Corey

Nachdem ich erst die Serie auf Netflix gesehen habe, und sehr empfehlen kann, musste ich das Buch lesen:

Humanity has colonised the solar system – Mars, the Moon, the Asteroid Belt and beyond – but the stars are still out of our reach.
Jim Holden is an officer on an ice miner making runs from the rings of Saturn to the mining stations of the Belt. When he and his crew discover a derelict ship called the Scopuli, they suddenly find themselves in possession of a deadly secret. A secret that someone is willing to kill for, and on an unimaginable scale. War is coming to the system, unless Jim can find out who abandoned the ship and why.
Detective Miller is looking for a girl. One girl in a system of billions, but her parents have money – and money talks. When the trail leads him to the Scopuli and Holden, they both realise this girl may hold the key to everything.
Holden and Miller must thread the needle between the Earth government, the Outer Planet revolutionaries and secret corporations, and the odds are against them. But out in the Belt, the rules are different, and one small ship can change the fate of the universe.

In der Zukunft sind der Mars und diverse ander Monde und (Klein-) Planeten besiedelt. Im Asteroidengürtel werden die nötigen Rohstoffe abgebaut, vor allem Wasser. Die Arbeit ist hart, die Gürtler ein recht eigenes Volk, auch körperlich. In der Schwerelosigkeit bzw. niedriger Schwerkraft geboten unterscheiden sie sich von der Statur her deutlich.
Politisch gibt es die Erde, den Mars und die Allianz der äusseren Planeten, wobei Erde und Mars die Schwergewichte sind. Der Gürtel steckt dazwischen.
Jim Holden ist Offizier auf der Canterbury, ein Eisfrachter, der zwischen Saturn und dem Gürtel fliegt. Sie empfangen einen Notruf und finden ein Schiff namens Scopuli. Es scheint verlassen, doch sie finden ein Geheimnis, das sie zum Ziel für offenbar jeden oder niemanden bzw. einen Unbekannten macht. Für das Geheimnis wird getötet und ein Krieg heraufbeschworen. Ohne zu wissen, wem sie trauen können, versuchen sie irgendwo Halt zu finden.
Detective Miller bekommt auf Ceres den Auftrag, nebenbei eine junge Frau zu finden. Die Spur führt ihn zur Scopuli und irgendwann trifft er auch auf die Crew um Jim Holden. Gemeinsam kommen sie hinter das Geheimnis, doch das macht es nicht einfacher, im Gegenteil…

Wie neulich geschrieben, merkt man der Serie sehr deutlich an, dass sie eine recht genaue Buchverfilmung ist bzw. sein muss. Ich schliesse mich Svens Kommentar an, dass man wenn möglich erst das Buch lesen sollte. Aber es ist auch kein Problem, wenn man wie ich erst die Serie gesehen hat. Wenn man danach das Buch liest wird einem wirklich deutlich, wie gut die Serie gemacht ist. Und sie ergänzen sich von der sichtweise her. Das Buch wechselt in jedem Kapitel zwischen Miller und Holden und ihren Sichtweisen, in der Serie sieht man die (Teil-)Handlung ja eher “von aussen”. Die Serie vorher gesehen zu haben hat mir nichts am Buch kaputt gemacht, das Buch hat eine andere Sicht und mehr Details. Und ich will nun die Serie noch einmal sehen.
Die Serie hat mir Lust auf das Buch gemacht und nachdem ich das Buch gelesen habe will ich nun die Serie noch einmal mit mehr Hintergrundwissen sehen. Das Buch enthält natürlich mehr Details, aber auch die Serie beinhaltet viele Details, die man erst deuten oder entdecken muss. Sie ist wirklich gut gemacht und ich freue mich auf die weiteren Staffeln.

The Expanse ist ein fast schon epischer Science-Fiction Stoff, der wirklich nahezu perfekt in eine Serie umgesetzt wurde. Und das ist bemerkenswert. Denn es ist halt nicht einfach nur die Geschichte eines Raumschiffes oder einer Crew, sondern ein komplexes politisches und soziales Gefüge, in dem die Hauptdarsteller nur ein Spielball sind. Und das fängt die Serie sehr gut ein.

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