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gelesen: Darkside Park 1: Ankunft in Porterville

Darkside Park 1

Wow! Dieser Park hat es in sich:

Manche Menschen verschwinden spurlos. Andere kommen völlig verändert zurück. Entdecken Sie das dunkle Geheimnis von Porterville, der scheinbar friedlichen Stadt an der Ostküste Amerikas …

Dies ist der erste Teil einer mittlerweile abgeschlossenen Fortsetzungsserie um den Darkside Park in Porterville. Die Folgen scheint es nicht mehr einzeln zu geben, daher habe ich den Gesamtband mit allen 18 Teilen verlinkt. Tut der Sache aber keinen Abbruch, der liegt hier auch schon auf dem Kindle und wenn Du angefangen hast willst Du eh weiterlesen :-O
Darkside Park ist ein Horror Psychothriller der es in sich hat. Aus der Perspektive einzelner Personen werden verschiedene mysteriöse Ereignisse geschildert die nichts unmittelbar miteinander zu tun haben aber doch verbunden sind.
Das ist sehr intensiv, man mag es gar nicht mehr weglegen. Wenn ich den Gesamtband nicht schon auf dem Reader gehabt hätte, hätte ich ihn spätestens nach der Hälfte des ersten Teils gekauft. Wirklich sehr empfehlenswert!
Zu Darkside Park gibt es auch einen Trailer, zwar für das Hörbuch aber die Geschichte ist gleich und die Stimmung passt:

gelesen: Intergelaktische Interferenzen

RetroSF 3: Intergalaktische InterferenzenZu Intergalaktische Interferenzen das ich vor ein paar Tage gelesen habe gibt es fast nicht mehr zu sagen als die Beschreibung selbst aussagt:

Im dritten Band der kleinen Reihe “Retro-SF” geht es um Zeitreisen, smarte Terraner, seltsame Außerirdische und allerlei andere merkwürdige Gestalten, wie zum Beispiel den konfusen Herausgeber eines Science Fiction-Magazins.

Die fünf turbulenten und humorvollen Kurzgeschichten sind eine Hommage an das Golden Age der Science Fiction. Einer Ära in der noch alles möglich schien und eine verheißungsvolle Zukunft auf die Menschen wartete. Beschrieben wurden diese Zukunftswelten in Heftromanen, den Pulps, die durch ihre besonders knalligen Cover auffielen.

Das kann ich so unterschreiben, schöne Geschichten aus einem anderen Science- Fiction Zeitalter. Klassisch und gut, die anderen Bände stehen jetzt auch auf meiner Leseliste.

gelesen: Die Steampunk-Saga: Episode 1: Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft

Steampunk Saga Episode 1 Eine Steampunk Serie von Cora, “der Liebesroman-Verlag”? Klingt merkwürdig, aber der erste Teil ist kostenlos also habe ich es mal ausprobiert:
Man schreibt das Jahr 1851. Flugmaschinen durchkreuzen den Himmel über London, rußiger Qualm hängt in der Luft, die Technik triumphiert, und bald wird Queen Victoria die Weltausstellung eröffnen. Hier ist Kate Fenton, die rotgelockte Pilotin eines Dampfkutters, zu Hause. Mutig und freiheitsliebend fliegt Tinker-Kate über die Dächer. Sie glaubt an Eisen, Stahl und Feuer. Und bestimmt nicht an den Vampir, von dem es heißt, er hätte neun Morde auf dem Gewissen! Bis sie eine bleiche Leiche entdeckt – und einen attraktiven Gentleman an Bord nimmt, der Blutflecken an der Kleidung hat …
Ja, das ist Steampunk. Und zum Glück keine Liebesschmonzette. Es deutet sich aber an dass da noch so einiges in der Richtung kommt, Steampunk ist hier nur das Vehikel für eine Geschichte die man ebensogut im Weltall oder im Mittelalter hätte ansiedeln können.
Der Roman ist routiniert geschrieben. Nicht schlecht, aber halt auch nicht herausragend. Das war natürlich auch nicht zu erwarten. Als kostenloser Einstieg gut, wenn man es mag sind die weiteren Bände mit 0,99€ auch günstig, sie erscheinen immer Montags.
Definitiv mal was anderes, aber nichts für mich. Die erste Episode konnte ich einfach so weglesen, probieren kann man es ja mal, jeder hat das Recht auf seine persönliche Meise Meinung ;-)

gelesen: Exilanten der Erde

Exilanten der Erde von Ben Bova
Exilanten der Erde - Cover

Exilanten der Erde ist eine abgeschlossene Novelle von Ben Bova die mit zwei Fortsetzungen die Exil-Trilogie bilden. Die Bücher sollen sich auch unabhängig voneinander lesen, ein Blick in die Leseproben bestätigt das auch.

Die Kurzbeschreibung bei Amazon ist ein riesen Spoiler, daher lasse ich sie hier weg. In meiner Beschreibung hier sind auch leichte Spoiler, ich versuche sie aber so zu halten dass nichts entscheidendes vorweg genommen wird. Im nächsten Absatz geht es nicht mehr um die Handlung wenn du sie lieber überspringen willst :-)
Geschildert wird eine Welt etwas in der Zukunft in der eine Weltregierung versucht das Gleichgewicht der mit 20 Milliarden Menschen bevölkerten Erde zu wahren. Es gibt viele Probleme und um ein sich abzeichnendes Problem zu unterbeinden beschliesst die Regierung die Gentechnik die für ein längeres Leben und damit noch mehr Menschen sorgen würde zu unterbinden indem alle Gentechniker ins Exil auf eine Raumstation verbannt werden. Lou hat nur am Rande mit der Gentechnik zu tun, er bedient den Computer. Zunächst gelingt ihm die Flucht und es ergibt sich auch ein Ausweg. Letztlich landet er aber auch auf dem Satelliten und dort entwickelt er einen kühnen Plan…

Die Geschichte ist von 1971 und die 40 Jahre merkt man ihr auch etwas an. Sie ist gut, so einiges ist aber von der Realität überholt worden. Lässt man sich aber darauf ein hat man eine wirklich gute Science-Fiction Geschichte die Lust macht auf die Fortsetzungen. Dafür werde ich mir die Exiles Trilogy aber auf englisch holen, denn die deutsche Übersetzung ist wirklich übel. Voller Fehler und inkonsistent, da muss man schon sehr viel Geduld haben beim lesen. Schade, Ben Bova und seine Exil Trilogie haben eine bessere Übersetzung verdient bei der man sich voll der Geschichte widmen kann und nicht ständig über Steine in der Übersetzung stolpert.

gelesen: Die Hanse: Mythos des Spätmittelalters

Die Hanse: Mythos des Spaetmittelalters - Cover

Vor gut zwei Wochen war ich über das zu dem zeitpunkt kostenlose eBook Die Hanse: Mythos des Spätmittelalters gestolpert. Nach der Beschreibung hat es mich sehr interessiert:

Hansestadt – diesen Zusatz im Namen führen noch viele Städte in der Gegenwart wie Hamburg oder Bremen. Seit 1980 gibt es sogar die “neue” Hanse, die an den Geist des alten Kaufmannbundes anknüpfen will. Doch was genau war die Hanse?

Schon nach den ersten “Seiten” ist klar: dies ist kein Buch das man einfach so wegliest, es ist ganz klar ein Sachbuch. Man kann es natürlich einfach weglesen, ich habe es ja auch getan, aber es ist halt kein einfach zu lesendes Buch dessen Texte auch in der GEO oder so stehen könnten. Die Kapitel sind nicht notwendigerweise in der Reihenfolge zu lesen sondern thematisch sortierte Aspekte der Hanse die nicht aufeinander aufbauen. Dadurch hat man z.B. im letzten Kapiteln in dem die einzelnen Städte der Hanse betrachtet werden vieles schon gelesen, kann aber eben auch sich gezielt diesen Teil durchlesen.

Ein Sachbuch, kein populärwissenschaftliches Werk. Soweit ich beurteilen kann gut am Thema und wenn man “richtig” an der Hanse interessiert ist auch empfehlenswert. Wer nur grobes Interesse hat sollte vielleicht eher etwas einfacheres nehmen.

gelesen: Die Gestoßenen (Stefan M. Fischer)

Die Gestoßenen von Stefan M. Fischer
Die GestoßenenFür dieses Buch hatte ich mich schon beim ersten Satz der Kurzbeschreibung entschieden:
Veganer-Zombies, tollwütige Elfen, Drachen, die Wasser speien, – ‘Andersartige’ werden nach Abandonien verbannt.

Als die Siamesische Zwillingswespe das Gerücht verbreitet, dass sich die Abandonier gekreuzt und rachsüchtige Bestien hervorgebracht haben, rufen die Oberen zu einem Feldzug auf.[…]

Die Gestalten der Geschichte wirken sehr abstrus, Zombies sind keine Veganer und Elfen sind nicht tollwütig. Es gibt sie aber doch im Reich Samata aber sind nicht erwünscht. Also werden sie nach Abandonien abgeschoben wo sich all diese Sonderlinge sammeln. Während die Oberen einen Feldzug gegen Abandonien vorbereiten lassen verschlägt es den Zauberlehrling Tarabas und seinen Freund Vincent in eben dieses Land der Unerwünschten.
Das Buch ist voller skuriller Einfälle die ich so konzentriert bisher wirklich nur in der Scheibenwelt gelesen habe. Die Sprache und das Geschehen sind manchmal etwas derb, aber das sind nur einzelne Stellen. Es ist nicht so glatt geschliffen wie Bücher von grossen Verlagen, das ist eine nette Abwechslung auch wenn man es an einigen Stellen wohl doch etwas glatter hätte machen können. Insgesamt ist die Geschichte zwar ein wenig vorhersehbar aber herrlich skuril und hinter allem steckt auch eine Botschaft, denn letztlich werden hier wie auch bei uns andersartige ausgegrenzt. Nicht weil sie schlecht sind sondern nur weil sie anders sind.

gelesen: SPIEGEL E-Book: Gutenbergs neue Galaxis

Gutenbergs neue Galaxis

Das erste dritte eBook des Spiegel dreht sich auch um eBooks:

Dieses E-Book beschreibt den Selbstversuch von SPIEGEL-Redakteur Hilmar Schmundt beim Umstieg von Druckerschwärze auf Pixel. Das Buch versteht sich als eine Plauderei mit Leserbriefschreibern, eine Linksammlung zur Orientierung in der Welt des digitalen Lesens und Schreibens, ein Remix von Artikeln aus dem SPIEGEL. Es ist ein Reisebericht von den Laboren einer neuen Buchkultur jenseits des Papiers.

Es ist wirklich eine Plauderei in kurzen Episoden zu jeweils einem Aspekt des elektronischen lesens. Das liest sich sehr gut, jeweils nicht zu lang und der Ton ist wirklich wie eine Plauderei. Das Buch ist durchsetzt mit Links, praktisch jedes Zitat und referenzierte Person oder Studie ist verlinkt. Das ist schon grundsätzlich sehr lobenswert, hier aber umso mehr da es die einzelnen betrachteten Aspekte unterstützt.

Das kommt sicher auch davon dass Autor steht eBooks positiv gegenüber steht und dessen Eigenschaften kennt und nutzt. Er kennt und nennt aber auch die Argumente dagegen und geht darauf ein. Trotzdem ist es natürlich etwas Eulen nach Athen tragen, denn auch wenn die Eigenschaften meines Erachtens neutral betrachtet werden ist es halt ein eBook und wird von daher nur von Leuten gelesen werden die schon elektrisch lesen.

Vielleicht sollte man das Buch dem Spiegel beileigen, Amazon rechnet die Länge auf 69 Buchseiten um, im Format des gedruckten Spiegels dürfte es wohl ein 32 Seiter sein. Sinnvoll wäre es denke ich, das Buch ist für Papierleser eigentlich wichtiger als für Elektroleser.

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