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gelesen: The Martian

The Martian von Andy Weir
The Martian - Andy Weir

Selten, aber es passiert: Ich habe den Trailer des Films gesehen und wollte das Buch dazu lesen. Vorher.

Six days ago, astronaut Mark Watney became one of the first people to walk on Mars.

Now, he’s sure he’ll be the first person to die there.

After a dust storm nearly kills him and forces his crew to evacuate while thinking him dead, Mark finds himself stranded and completely alone with no way to even signal Earth that he’s alive—and even if he could get word out, his supplies would be gone long before a rescue could arrive.

Chances are, though, he won’t have time to starve to death. The damaged machinery, unforgiving environment, or plain-old “human error” are much more likely to kill him first.

But Mark isn’t ready to give up yet. Drawing on his ingenuity, his engineering skills—and a relentless, dogged refusal to quit—he steadfastly confronts one seemingly insurmountable obstacle after the next. Will his resourcefulness be enough to overcome the impossible odds against him?

Damit Du es nachvollziehen kannst, hier direkt der Trailer des Films der im Oktober in die Kinos kommt:

Wie man am Trailer sieht ist es eine Robinson Crusoe Geschichte, nur auf dem Mars.
Während einer Marsmission muss die Crew wegen eines Sandsturms evakuieren, dabei wird Astronaut Mark Watney von einer sich los gerissenen Antenne getroffen und verletzt. Der Rest der Crew muss annehmen, dass er tot ist, denn auch sein Anzug übermittelt keine Lebenssignale mehr. Sie nehmen das (einzige) Rückkehrmodul damit zumindest die restlichen 5 Astronauten überleben.
Wie sich herausstellt ist Mark Watney zwar verletzt aber nicht schwer und so ist er allein gestrandet auf dem Mars. Die Kommunikation erfolgte über das Rückkehrmodul, also ist er auch erstmal ohne Kontakt. Allein gestrandet auf dem Mars muss er sehen ob und wie er zurecht kommt. Die Ressourcen sind für 6 Astronauten plus Reserve geplant, das gibt ihm etwas Zeit. Aber er muss einen Weg finden die NASA zu kontaktieren und irgendwie weitere Ressourcen erzeugen, denn eine Rettungsmission würde Jahre benötigen…

Links:

Der Roman ist primär aus Watneys Sicht geschrieben, er führt ein Missionstagebuch für diejenigen die irgendwann einmal seine Überreste finden. Denn auch wenn er an seinem Überleben arbeitet ist er auch Wissenschaftler und kann seine Chancen einschätzen. Später wechselt es sich ab mit Schilderungen von der Erde und dem Raumschiff in dem die restliche Crew auf dem Rückflug ist. Primär ist man aber bei Watney was den Roman sehr fesselnd macht, zumal von Seiten der NASA meist eher noch mehr Gefahren zu sehen sind die man als Leser zusätzlich erfährt. Mark selbst ist eher pragmatisch, er hat ja nichts zu verlieren…
Was auffällt ist, dass der Autor Andy Weir für sein Erstlingswerk sehr viel Recherchiert hat. Seine Schilderungen sind sehr genau und was man in anderen Science Fiction Romanen oftmals als Technobabbel überlesen kann ist hier korrekt. Was an Technik geschildert wird ist realistisch für eine Marsmission und was er tut ist so auch machbar, zumindest denkbar. Die genauen Schilderungen sind sicher nicht jedermanns Sache aber zu wissen wie genau sie sind fasziniert zusätzlich zur fesselnden Geschichte. Die ist auch bis zum Schluss spannend und auch im richtigen Moment vorbei.

Beim lesen drängt sich auch ständig auf, dass dieser Stoff nach einer Verfilmung schreit, auch weil Watneys Logbucheinträge manchmal sarkastisch-lustig sind. Das mag anfangs konstruiert für eine Verfilmung wirken, passt aber zum Charakter Watneys, es ist stimmig.
Insgesamt ein verdammt gutes Buch das ich verschlungen habe. Kaum zu glauben, dass ursprünglich kein Verlag es haben wollte und Weir das Buch kostenlos auf seine Homepage gestellt hatte. Die Verlage sind erst aufgesprungen als es bei Amazon die eBook Charts anführte…

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