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Der Standardleitweg ::

Linux auf dem JVC MP-XP741


Dies ist vorerst eine Kopie des Blog-Eintrags, ich werde ihn an dieser Stelle etwas ausbauen und strukturieren.

Einleitung / Gerätebeschreibung


Ich nenne mittlerweile ein JVC MP-XP741 mein Eigen, seineszeichens ein Subnotebook.
Technisch ist das ein normales Centrino-Notebook mit 1,1GHz ULV-Pentium-M und 8,9” TFT, Firewire, USB usw. allerdings ohne Wechselmedium, ‘nen DVD-Laufwerk passt da einfach nicht rein.

Installations (-vorbereitung)


Obwohl es optisch deutlich anders wirkt als ein Notebook normaler Größe ist unter der Haube also alles Standard, die Herausforderung darauf Linux zu installieren hält sich daher in Grenzen. Die größte Schwierigkeit besteht noch darin das Installationsmedium zu booten. Ich habe einen USB-DVD-Brenner verwendet. Alternativ ginge noch Firewire, ein USB-Stick oder Netzwerk.
Beim partitionieren der Festplatte sollte man beachten dass die Windowspartition mindestens 11GiB groß bleibt, dann funktioniert auch das Recovery des später noch. Unter Windows gibt es ein Tool um von der Recovery-Partition Boot-CDs für das Recovery zu erstellen, dann kann man die Recovery-Partition auch löschen und ein paar MiB Platz gewinnen.
Das Linux kann man dann einfach installieren, großartig zu beachten gibt es da eigentlich nicht. Auf meinem Gerät hab ich Gentoo installiert.

Konfiguration


Kernel


Wie erwähnt ist das Gerät von der Größe abgesehen ein normales Centrino-Notebook, von daher ist die Konfiguration nicht besonders – praktisch jeder generische Kernel (-konfiguration) der letzten Jahre läuft. Ich verwende eine auf das Gerät angepasste Kernelversion inkl. suspend2-Patches. Details dazu auf der Unterseite.

cpufreqd


Die Standardkonfiguration des cpufreqd setzt das Gerät bei Stromversorgung via Netzteil auf volle Leistung und verhindert ein manuelles runtertakten. Ich verwende daher die Version aus dem gentoo-howto, sie ist meiner Meinung nach deutlich sinnvoller. Auf das Gerät bezogen ist es insofern auch sinnvoll, da die gleiche Hitze wie bei einem normal großen Notebook auf geringerem Raum anfällt und abgeführt werden muss. Das schafft der Lüfter zwar, aber gerade wenn ich das Gerät auf dem Nachttisch laufen hab mag ich es lieber wenn der Lüfter nicht laufen muss.

Besonderheiten


Erwähnenswert ist noch, dass das Gerät zwei Akkus hat, einen relativ kleinen intern (wechselbar, ist nur durch eine Schraube gesichert) und einen größeren zweiten der hinten an das Notebook gesteckt wird. Der zweite Akkus wird mitgeliefert, es gibt im Zubehör auch noch größere externe Akkus. Durch diese Zweiteilung kann man den externen Akku im laufenden Betrieb wechseln, der interne hält etwa 1,5 Stunden durch – in der Zeit sollte man es geschafft haben den zweiten Akku gewechselt zu haben wink
Mit den zwei Akkus hat Linux kein Problem, die diversen Tools zur Akkuüberwachung zeigen allerdings zwei Akkus nicht wirklich sinnvoll an (Windows übrigens auch nur im Einstellungsdialog). Wer es genau wissen will guckt mit
$ cat /proc/acpi/battery/BAT0/state
direkt nach (BAT0 ist der interne Akku, BAT1 der externe).

Geschrieben von rowi | am

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