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gesehen: Star Trek: Beyond

Kinokarte für Star Trek: Beyond

Statt in die Sneak (dort lief Collide) ging es gestern alá carte ins Kino, in die Preview zu Star Trek: Beyond in 3D:

Von der Geschichte will ich nicht zu viel verraten, nur so viel: Am Ende von Star Trek: Into Darkness war die Enterprise zu ihrer 5 jährigen Mission aufgebrochen. Von der sind in Beyond knapp 3 Jahre um und Captain Kirk ist seine Arbeit etwas leid und hadert mit seiner Zukunft als Raumschiffcaptain.
Als sie auf der neuesten Raumstation der Föderation ihre Vorräte aufstocken trifft dort auch eine schwer beschädigte Rettungskapsel ein, dessen Raumschiff in einem Nebel havariert ist. Die Enterprise fliegt in den Nebel um zu helfen und gerät dort selbst in einen Hinterhalt…

Wie getwittert ist die Geschichte wirklich gelungen, sie passt zu den Charakteren, ist voller Reminiszenzen und Humor. Für mich ging sie aber vor allem im Mittelteil sehr unter in der Inszenierung von Justin Lin, die ein buntes Plastikspektakel ist. Das passt vielleicht zu seinen früheren Fast & Furious Filmen, aber hier müsste er kein Storyvakuum übertünchen. Das mag aber Geschmackssache sein, Frau S.H. neben mir war überhaupt nicht meiner Meinung und fand die Inszenierung gut.
Die Handlung setzt die 2009 mit Star Trek neu gestartete Filmserie sehr gut fort, die Entwicklung der Charaktere passt, der Tod von Leonard Nimoy letztes Jahr wird passend leise eingeflochten. Ein wenig wehmütig wird man dann jedes mal, wenn man Anton Yelchin als Chekov hört, der Schauspieler verstarb im Juni bei einem Unfall. Star Trek: Beyond war einer seiner letzten Filme und sein Charakter soll nicht neu besetzt werden.
Die Enterprise gerät wie gesagt in einen Hinterhalt und muss auf einem Planeten notlanden (hier eine parallele zum “originalen” dritten Film). Der Gegner ist fremdartig und wurde auch noch nie in der Star Trek Welt gesehen. Auch seine Motivation ist rätselhaft, insbesondere des von Idris Elba gespielten Anführers Krall.
Mehr will ich nicht schreiben um nicht zu spoilern, aber es fügt sich alles stimmig zusammen — aber erst ganz am Ende. Bis dahin hat man eine gute Geschichte, sehr viel Action und Anspielungen auf die anderen Star Trek Filme, vom “Ich bin Arzt, kein …” bis hin zur Musikauswahl…

Eine gelungene Fortsetzung, wie meistens ist das 3D hier völlig überflüssig.

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Die Augsburger Puppenkiste bei Amazon Prime

Augsburger Puppekiste: Jim Knopf und die Wilde 13

Das ist wirklich toll: Amazon Prime hat nun auch 14 Staffeln der Augsburger Puppenkiste im Angebot.

Konkret sind es:

  1. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
  2. Urmel aus dem Eis
  3. Jim Knopf und die Wilde 13
  4. Der Löwe ist los
  5. Gut gebrüllt Löwe
  6. Urmel spielt im Schloss
  7. Kommt ein Löwe geflogen
  8. Don Blech und der goldene Junker
  9. Kasperle Geschichten (Geschichten für den WDR Sandmann)
  10. Drachen Geschichten (Geschichten für den WDR Sandmann)
  11. Geschichten aus aller Welt (Geschichten für den WDR Sandmann)
  12. Schlupp vom grünen Stern
  13. Zauberer Schmollo
  14. Kater Mikesch

Ich bin begeistert! Jim Knopf war der Held meiner Kindheit und Schlupp muss ich unbedingt wieder sehen laugh
Wenn ich für heute Abend nicht schon Kinokarten gekauft hätte…

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gelesen: Perry Rhodan 2865: Die Finale Stadt: Hof

Perry Rhodan 2865 - Die Finale Stadt: Hof
Atlan in der entschlafenden Welt –
in einem Land ohne Himmel

Weiter geht es mit Atlan, Lua Virtuanen und Vogel Ziellos in der Finalen Stadt. Nach dem Unten und dem Oben folgt der Hof.
Auch der Hof ist kein Hof, wie man ihn von einem Schloss o.ä. kennt, er ist auch “nur” eine weitere Facette der Finalen Stadt auf den Weg zum Turm, dem letztlichen Ziel der Drei. Der Hof ist eine Western-Welt, in der Atlan auf einen alten Bekannten trifft. Wer konkret verrate ich nicht tongue.
Auch diese Facette ist kompromittiert worden, der Himmel existiert nicht wirklich und sein Anblick stürzt die Bewohner beim Anblick in tödliche Depressionen. Fast alle Bewohner liegen allerdings in einem unnatürlichem Schlaf. In dieser Umgebung wird Atlan vom Revolvermann erwartet und dieses Aufeinandertreffen soll das Ende dieser Welt bedeuten…

Auch “nur” eine weitere Facette. Oder auch nicht. Nachdem mir der Roman letzte Woche nicht so gut gefallen hatte war dieser wieder sehr schön zu lesen. Die Westernumgebung einerseits bekannt, aber doch ist alles fremd und rätselhaft.
Atlan trifft auf eine ihm sehr bekannte Person und dessen Rolle ist einerseits bis zum Schluss offen und ihre Anwesenheit schlägt eine Brücke vom Atopischen Tribunal bzw. den Jenzeitigen Landen, in denen das Tribunal offenbar auch nur eine Art Bewohner ist, zu einer der ältesten Aspekte im Perryversum.
Das wird noch sehr interessant in den verbleibenden 9 Bänden in diesem Zyklus, die Hintergründe des Atopuischen Tribunals, das uns ja nun schon den zweiten Zyklus beschäftigt könnten an die Basis des Perryversums zurück gehen eek.

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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 337

Android

Moin zu Folge 337 der Wochenendliche Android App Vorstellung!

An diesem Wochenende folge auch ich dem Pokémon Hype, aber ich habe auch meine finale App zur Verwaltung meiner Rezepte gefunden und es gibt explodierende Kätzchen:

  • AppBrain LinkGoogle Play LinkSensors test — Die Gerätesensoren erkennen und auslesen
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkPaprika Recipe Manager — umfangreiche Rezeptverwatlung
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkPokémon GOIngress mit Pokemons
  • AppBrain LinkGoogle Play LinkExploding Kittens® – Official — Russisches Roulette mit Katzen
Hinweis: Die Links zu den Programmen sind über die Icons zu erreichen: AppBrain Link verweist auf AppBrain und Google Play Link auf den offiziellen Market Google Play.

"Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 337" vollständig lesen
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gelesen: Ondragon: Menschenhunger

Ondragon: Menschenhunger von Anette Strohmeyer
Ondragon: Menschenhunger.
Eigentlich wollte Paul Ondragon in der berühmten Klinik von Dr. Arthur nur seine außergewöhnliche Phobie behandeln lassen. Doch spätestens beim Fund eines unbekannten Toten in den Wäldern Minnesotas wird ihm klar, dass an dem abgelegenem Zufluchtsort der Schönen und Reichen Hollywoods etwas ganz und gar nicht stimmt. Ondragon stellt Nachforschungen an und stößt dabei auf ein grauenhaftes Geheimnis, das seine schlimmsten Ahnungen übersteigt …

Paul Ondragon hat eine “Problemlösungagentur”, er und seine Angestellten sind auf der ganzen Welt aktiv und erledigen agentenartige Aufträge.
In der psychatrischen Klinik von Dr. Arthur ist er aber wegen einem privaten Problem, seine berufliche Erfahrung holt ihn ein, als in der Nähe der abgeschiedenen Klinik ein Toter gefunden wird. Ist er Opfer eines Bären oder doch des mystischen Wendigo, an den die einheimischen Indianer glauben? Auch in der Klinik selbst geht irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu. Ondragon kann nicht aus seiner Haut und versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen…

Die ist der erste Roman um Paul Ondragon. Die Geschichte ist prinzipiell gut, ich fand den Roman aber anstrengend zu lesen. Einerseits fehlte mir etwas an/um der Figur, sie ist nicht rund. Das kann aber auch schlichtweg daran liegen, daß es ja der erste Roman mit ihm ist. Mehr gestört hat mich die Schreibe, sie wirkt auf mich stellenweise holprig, als wenn es der erste Roman der Autorin ist. Was er aber nicht ist.
Schwierig und hauptsächlich Geschmackssache, ich habe die beiden weiteren Ondragon Romane allerdings durch Aktionen auch schon auf dem Reader und werde ihm definitiv noch eine weitere Chance geben, denn an sich ist das ein Roman nach meinem Geschmack.

Bei ihrem Verlag Psychothriller.de, den ich sehr empfehlen kann, gibt es auch ein Interview mit der Autorin:

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gesehen: Zeit für Legenden

Gestern war wieder Zeit für die Sneak, es lief Zeit für Legenden:

Es ist die Geschichte von Jesse Owens, der als Schwarzer bei den umstrittenen Olympischen Spielen 1936 in Berlin 4 Goldmedaillen gewann.
Der Film schildert seinen sportlichen Aufstieg ab seinem Eintritt in die Ohio State University bis nach den Olympischen Spielen 1936. Wahrscheinlich weil es sich um eine Kanadisch-Deutsche Produktion handelt wird auch seine Behandlung in den USA stark thematisiert, eine amerikansiche Produktion hätte dies wohl eher weniger deutlich geschildert.

Jesse stammt aus Alabama, wo es zu der Zeit eine strikte Rassentrennung gab. In Columbus/Ohio kann er zwar zusammen mit Weißen studieren, aber auch dort werden Schwarze und Weiße getrennt.
Sein Coach Larry Snyder macht keinen Unterschied, generell ist die Rassentrennung aber überall präsent, Schwarze sind nicht gleichberechtigt. Aber Owens ist einfach ein begnadeter Sprinter und holt sich diverse Rekorde und qualifiziert sich für Olympia.
Die Spiele sind umstritten und nachdem entschieden ist, daß die Amerikanischer teilnehmen wird er von mehreren Seiten unter Druck gesetzt, die Show der Nazis nicht zu unterstützen und die Spiele zu boykottieren. Letztlich fährt er nach Berlin und holt seine historischen Siege.

Der Film zeigt sowohl die Unterdrückung der Juden in Berlin (in einer Szene wirkt es so, als wenn sie schon deportiert werden, was erst Jahre später begann) und die Bedenken und der amerikanischen olympischen Kommitees, das sich nur mit einer knappen Mehrheit für die Teilnahme entscheidet, als auch die Diskriminierung von Owens in der USA und später in Berlin.
Für Owens war sicherlich die Diskriminierung als Schwarzer entscheidender, von daher wird dies stärker thematisiert, aber auch seine Freundschaft mit dem deutschen Athleten Lutz Long, der ihm bei den Spielen unterstützt wird thematisiert und Long macht ihm auch klar, was in Deutschland alles schief läuft.

Der Film ist wirklich toll, obwohl er gefühlt Anfangs sehr stark durch die Geschichte hetzt um sich später relativ viel Zeit zu lassen. Die Geschichte von Jesse Owens ist historisch und es hätte sicher genug Gelegenheit gegeben, historisches Material zu integrieren. Offenbar wurde versucht, dem Film eine “alte” Optik zu geben, was leider dazu führt, daß das Bild unausgewogen und billig wirkt. Zwiegespalten bin ich bei der Darstellung von Goebbels durch Barnaby Metschurat, vor den Spielen trifft er sich mit dem amerikanischen Beobachter Avery Brundage, der von Jeremy Irons gespielt wird. Neben Irons wirkt Metschurat wie ein kleiner, junger Schuljunge, nicht präsent und überhaupt nicht wie ein mächtiger Minister. Im Detail sieht man hier aber schon passende Mimik und später bei den Spielen wirkt er auch sehr präsent und beängstigend. Hitler selbst sieht man nur in ein, zwei kurzen Szenen am Rande und das ist wohl auch gut so. Er wirkt wirklich wie ein Laiendarsteller.
Das war jetzt einige Kritik, aber insgesamt ist der Film wirklich gelungen und sehr empfehlenswert, er zeigt den schwierigen Aufstieg Owens in den USA und die nicht weniger schwierigen Verhältnisse in Berlin. Es ist kein “Anti-NS-Zeit” Film, es geht um Owens, dessen Leistung bei den Olympia 1933 legendär ist. Dazu gehört die Rassenkriminierung in beiden Ländern.
Trotz meiner “handwerklichen” Kritik ein sehr guter Film!

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The Internet is for Po... ...kemon

Es ist passiert, Nintendo hat das Internet kaputt gemacht eek

Momentan wird mehr nach Pokemon GO gesucht als nach Porno:

Google Trends: Pokemon GO vs. Porn

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