Skip to content

Geflügelpest, Hunde und Katzen

Flensburg

Seit Mittwoch sind ja die Stadt Flensburg und der gesamte Kreis Schleswig-Flensburg Geflügelpest-Beobachtungsbezirk.

Tilly darf nicht raus – oder doch?Stand in den ersten Bekanntmachungen noch Fett unter den zu treffenden Maßnahmen für Geflügelbesitzer der Hinweis, daß Hunde und Katzen nicht frei herumlaufen dürfen, so war es in der aktuellen — bis auf weiteres geltenden — amtlichen Bekanntmachung nur noch ein normaler Punkt der Maßnahmen.
Dennoch heisst es noch “Hunde und Katzen dürfen im Beobachtungsgebiet nur frei umherlaufen, wenn dafür Sorge getragen wird, dass kein Kontakt mit verendeten Wildvögeln erfolgt.” – also zwar anders formuliert, aber inhaltlich ja eigentlich keine Änderung. Oder doch?

Denn neben der amtilichen Bekannmachung (PDF) gibt es auch noch eine normale Nachrichtenmeldung beim Kreis und dort wird der leitende Veterinärdirektors (von was?) Dr. Volker Jaritz zitiert:

Dr. Jaritz weist darauf hin, das Hunde und Katzen unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen im Beobachtungsgebiet wieder frei umherlaufen dürfen.

Also dürfen Hunde und Katzen jetzt doch wieder frei herumlaufen? Was sind die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen? Hunde dürften mehrheitlich gut genug hören, daß man sie notfalls zurück rufen kann.
Und Katzen? Die gehen normalerweise sowieso nicht an verendete Tiere die sie nicht selbst gefangen haben. Von daher sorgen Katzen eigentlich schon instinktiv für die Vorsichtsmaßnahmen.

Von daher würde ich momentan davon ausgehen, daß Hunde und Katzen normalerweise wieder frei umher laufen dürfen, wenn man sie beobachtet. Bringt die Katze eine Maus dürfte das egal sein, bei einem Vogel eigentlich auch, da Katzen normalerweise kein Aas fressen. Hierzulande dürfte jede (Haus-) Katze da immer ihr Futter zu Hause bevorzugen. Aber da ist dann sicher ein genauer Blick angesagt, ob der Vogel “frisch” gejagd oder nur gefunden wurde. 

  • Twitter
  • Facebook
  • Bookmark using any bookmark manager!