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gelesen: Perry Rhodan 2900: Das kosmische Erbe

Perry Rhodan 2900 - Das kosmische ErbeDer Auftakt des Genesis Zyklus:

Ein kosmisches Leuchtfeuer erstrahlt – und ein Sonnensystem stirbt

Perry Rhodan besichtigt auf dem Merkur eine neu entdeckte, rätselhafte Hinterlassenschaft der Lemurer. Sie ist beeindruckend, aber inkonsistent.
Bei den Bewohnern fällt eine freudige Erwartungshaltung auf, ohne daß sie konkret wird. Das dann erscheinende kosmische Leuchtfeuer wirkt nicht nur auf dem Merkur, sondern über das heimische Sonnensystem hinaus.
Perry Rhodan erhält eine Warnung und Einladung…


Es ist schwer etwas über den Inhalt zu schreiben, ohne zu viel zu Verraten. Der Roman öffnet die Arme weit und umfasst einen sehr großen Teil der Perry Rhodan Historie. Vieles aus vergangenen Zyklen wird direkt angerissen, Genesis scheint sich gleich vom Start weg dicht mit der Vergangenheit zu verweben.
Wirklich kennen muss man diese Ereignisse nicht, natürlich ist es kein Nachteil, im Gegenteil, aber alles zum Verständnis notwendige wird erwähnt und zum genauer nachlesen steht bei Interesse die Perrypedia bereit.
Dieser Roman eröffnet den Zyklus nicht mit einem gewaltigen Knall (auch wenn es durchaus knallt). Zwar zielt augenscheinlich alles auf eine Begegnung hin, aber ich hatte eher den Eindruck, dass neben der Hauptrichtung gleich ein Dutzend weiterer potenzieller Fässer auf gemacht werden. Die ganzen recht konkreten Bezüge auf vergangene Ereignisse. Sie wirken nicht zufällig oder nur zum füllen. Da kommt noch einiges auf uns zu…
 

gelesen: Perry Rhodan 2899: Die Sternengruft

Perry Rhodan 2899 - Die SternengruftDer Abschluß des aktuellen Zyklus:

Ein Opfergang – und das Ende einer Galaxis

Im zweiten Teil des Finales geht es weiterhin nicht mehr darum, die Entwicklung der Superintelligenz KOSH zu einer Materiesenke zu verhindern, sondern nur noch darum, den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Um sich dem Zugriff durch Chaotarchen zu entziehen will KOSH sich nach der Umwandlung in den Katoraum zurückziehen. Um den Zugang zu versiegeln waren die drei Pashukan gedacht; da nur noch zwei von ihnen existieren ist ein neues, speziell begabtes Intelligenzwesen nötig. Gucky hatte sich im vorigen Band zu dem Opfergang bereit erklärt…

Ein würdiger Abschluss, im Vergleich zu anderen Zyklen eher ruhig-evolutionär statt Knall. Wobei das Ausscheiden von bisher massgeblichen Charakteren natürlich immer ein Knall ist.
Ich muss aber sagen, es trifft den (oder die?) richtigen Charakter(e). Zu viele Über-Möglichkeiten sind schlecht für eine Serie und den oder die Charakter(e) machte(n) zu viel möglich.

So ist es ein gelungener Abschluss und ich bin gespannt, wie der neue Zyklus, der übermorgen startet, weiter geht. Darüber muss ich auch noch etwas bloggen cool.

gelesen: Und morgen die ganze Türkei: Der lange Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan


Und morgen die ganze Türkei: Der lange Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan - Deniz Yücel

Deniz Yücel ist momentan in aller Munde, der Journalist wurde in der Türkei inhaftiert wegen seiner Berichterstattung über Erdogan. Dazu gehört vermutlich auch dieses Essay:

Deniz Yücel rekonstruiert die Geschichte der Türkei, deren innerer Frieden stets an ziemlich heißen Konfliktlinien mühsam und oft wenig erfolgreich verteidigt werden musste. In seinem Essay zeichnet er die Entstehung der AKP und mit ihr den Aufstieg des Recep Tayyip Erdogan nach: Von den anfänglichen politischen wie gesellschaftlichen Reformen mit dem Ziel des EU-Beitritts – das letzte große Ziel, auf das sich fast die gesamte türkische Gesellschaft verständigen konnte – bis hin zum drastischen innen- wie außenpolitischen Wandel der letzten Jahre, der schließlich in der Spaltung der Gesellschaft und in dem nun seit mehrere Monate herrschenden Ausnahmezustand mündete.

Gedruckt wäres es 15 Seiten, die Lesezeit des eBooks beträgt eine knappe halbe Stunde. Aber es lohnt sich und hilft dabei, die aktuelle Entwicklung etwas besser nachvollziehen zu können. Auch unabhängig von den aktuellen Ereignissen ist es interessant, die aktuellen Ereignisse machen es nur noch deutlicher.

Ein sehr interessanter Text, am Wochenende war er sogar in den Top10 bei Amazon als einziger Sachtext inmitten von Herz-Schmerz Heften, was auch schon ein Zeichen ist. Eine stark gekürzte Version gibt es bei der FAZ online. Der gesamte Text lohnt sich aber dennoch.

Drüber gestolpert bein ich bei lesen.net

gelesen: Perry Rhodan 2898: Das unantastbare Territorium


Perry Rhodan 2898 - Das unantastbare Territorium

Vor der Entscheidung – die vereiste Galaxis am Abgrund

Es ist besiegelt, die Umwandlung der Superintelligenz KOSH zu einer Materiesenke ist unumkehrbar und wird die Galaxis Orpleyd fast komplett vernichten.
Perry RhodanGucky und Co. können auf der RAS TSCHUBAI wenig dagegen tun, allerdings werden sie um Mithilfe gebeten…
Attilar Leccore ist bei den Tiuphoren, deren in den Bannern gesammelten Bewusstseine zu der Umwandlung beitragen sollen. Als Berater versucht er zwischen zwei Gruppen der Tiuphoren zu vermitteln.

Der erste Teil des abschließenden Doppelbandes von diesem Zyklus. Viel schreibe ich daher nicht dazu, nur so viel: wenn es so kommt, wie es sich in diesem Band entwickelt wird das ein großer Paukenschlag für die Perry Rhodan Serie…

gelesen: Perry Rhodan 2897: Konferenz der Todfeinde


Perry Rhodan 2897 - Konferenz der Todfeinde

Vor der vereisten Galaxis – sie kämpfen gegen die Entstehung einer Materiesenke

Um das Entstehen der Materiesenke zu verhindern treffen sich angehörige von Gyanli und Tiuphoren mit Perry Rhodan zu einer Konferenz.
Gyanli und die Tiuphoren sind eigentlich Todfeinde, die Gyanli unterdrücken die Tiuphoren wie alle anderen Völker. Obwohl beide im Dienst der gleichen Superintelligenz stehen, wenn im Falle der Tiuphoren auch unwissentlich.

Schnell werden zwei Dinge klar: zum einen ist die Entstehung der Materiesenke offenbar kaum noch zu verhindern, zum anderen gibt es noch eine weitere Interessensgruppe, die die Konferenz sabotieren will.

Der drittletzte Band des Zyklus. es folgt nun ein abschließender Doppelband. Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, was ich von diesem Band halten soll. Er ist schon gut zu lesen und passt natürlich auch in den Zyklus, aber hinterher hatte ich den Eindruck, daß er eigentlich völlig überflüssig war. So kurz vor Ende des Zyklus könnte man seinen Beitrag auf gefühlt einen Satz reduzieren.
Ich bin mal gespannt, ob ich nach dem von Uwe Anton verfassten Doppelband der Meinung bin, daß  man diesen Band besser hätte nutzen können oder sollen.

gelesen: Vom Land in den Mund: Warum sich die Nahrungsindustrie neu erfinden muss


Vom Land in den Mund

Bio und Handarbeit sind gut, Industrie und Massenproduktion schlecht – so sehen wir die Landwirtschaft. Während Vegetarier, Tierschützer und Bio-Kunden Lebensqualität für Nutztiere, Bewusstsein für die Natur und die Abkehr von der Discounter-Mentalität fordern, kontern die Bauern mit dem Vorwurf weltfremder Romantik.
Jan Grossarth plädiert dafür, die unausweichliche Nahrungsindustrie sinnvoll und mit neuen Ideen zu gestalten. Er schreibt über Genmais, Schweinemast, ethisches Essen, Schlachthofarbeiter und Selbstversorger, über Stadtgärtner und Ökoterroristen und warum bei diesen Themen die Emotionen hochkochen. Wem nicht egal ist, was er vor sich auf dem Teller hat, muss dieses Buch lesen.

In seinem Buch stellt Jan Grossarth 21 Thesen über die Nahrungsindustrie auf, jede anhand eines Artikelartigem Text belegt.
Angenehm frei von ideologischen Ansichten, die Menschen müssen nun einmal ernährt werden und mit Landwirtschaft wie vor 100 Jahren funktioniert das nicht. Aber die Inudstrie muss sich ändern, denn so geht es nicht weiter. Seine Thesen sind kein perfekt ausformulierter 21 Punke Plan, den die Industrie nur befolgen müsste. Es sind vielmehr Grundsätze, Richtungen in die es gehen sollte.
Vieles leuchtet sofort ein und einiges sind mir auch durch die Lektüre erst bewusst geworden. Z.B. sind Bilder von eingepferchten Tieren eindrucksvoll, ohne eine totale Ansicht sagen sie aber wenig aus.
Sehr interessant ist die Schilderung der globalen Vernetzung der Industrie und daß praktisch nichts weggeworfen wird.

Es ist aber kein “alles nichts so schlimm” Buch, die Industrie muss sich ändern. Von der Landwirtschaft über die Verarbeitungsindustrie bis zur Politik. Wer dogmatisch sagt, daß alles nicht so schlimm ist wird mit diesem Buch ebensowenig glücklich wie jemand, für den jede Form von Tierhaltung oder industriellen Strukturen der Teufel sind.
Das Buch betrachtet relativ nüchtern, was sich ändern muss.

Gekauft habe ich das Buch, als ich im Newsletter des Bundesamt für politische Bildung (bpb) darüber gelesen habe. Dort kostet es 4,50€. Erst später habe ich festgestellt, daß es ein Sonderdruck ist und es das Buch auch ganz regulär im Handel gibt. Dort kostet es allerdings 17,90€ (13,99€ als eBook). Bis die Auflage vergriffen ist sollte man also beim bpb bestellen. Die Publikationen dort sind generell empfehlenswert, da sie in der Regel sachlich und fundiert sind. Um nicht zu sagen, unsere Politiker täten gut daran, sich auch beim bpb zu informieren statt auf Lobbyisten zu hören angry.

gelesen: Perry Rhodan 2896: Maschinenträume

Perry Rhodan 2896: Maschinenträume von Michael Marcus Thurner

Perry Rhodan 2896 - Maschinenträume

Der Schnitter verbreitet eine Botschaft – die Völker Orpleyds denken um

Im Band letzer Woche war es Perry Rhodan und Co. gelungen, den “Schnitter”, die Waffe, die die Galaxis Orpleyd bedroht, umzufunktionieren, um die Botschaft vom Sternentod zu verbreiten — die Waffe warnte quasi vor sich selbst.
Den Gyanli und den hinter ihnen stehenden Mächten gefiel das natürlich nicht. Doch sie machen das Beste daraus und senden selbst eine Nachricht, in der sie ihre Pläne als die bevorstehende Erlösung anpreisen. Ihre Nachricht ist intensiver und dauerhafter, als die erste Nachricht von Perry. Und sie beeinflusst auch Maschinen mit biologischem Intelligenzanteil. Einschließlich derer an Bord der RAS TSCHUBAI

Die Handlung findet hauptsächlich auf der RAS TSCHUBAI statt, doch wird auch immer wieder auf die Gyanli und verschiedene Völker Orpleyd geblickt und ihre Reaktionen auf die Botschaft von Perry und der Gegenbotschaft der Gyanli.
Es entwickelt sich kleine Psychospielchen und auch ein Ansatz dafür, wie die Entstehung der Materiesenke verhindert werden kann. Noch drei Bände sind nach in diesem Zyklus, wohin die Reise geht wird langsam klarer…