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gelesen: Meister der Gene

Meister der Gene von Klaus Seibel
Meister der Gene von Klaus Seibel

Was gut ist, geht weiter. Das fantastische Krieg um den Mond bekam einen ebenso tollen dreiteiligen Zyklus “Die erste Menschheit” als Fortsetzung und wie angekündigt folgt diesem nun mit Meister der Gene der erste Band einer dreiteiligen Fortsetzung rund um die Lantis:

Auf der Erde werden keine Kinder mehr geboren. Eine Katastrophe zieht auf, aber die Ursache liegt im Dunkeln. Menschen sind noch nicht in der Lage, die Genmanipulation durchzuführen, die für die Kinderlosigkeit verantwortlich ist. Das kann nur einer: Der Meister der Gene. Aber – das ist Yras Vater. Ist dieser Wissenschaftler der ersten Menschheit auch in unserer Zeit wiedererweckt worden? Und wie kommt er dazu, so etwas zu tun? Yra ist bei der Lösung dieser Frage keine große Hilfe, denn die einst so starke Lantis-Frau verliert ihre Erinnerungen. Anne kann einige davon retten, aber dann gerät sie selbst in den Fokus des Bösen. Und sie muss beweisen, wie viel sie zu opfern bereit ist.

Kurz rekapituliert: In Krieg um den Mond entdeckt eine unbemannte Mondmission eine Schraube auf den Mond — eine Schraube, die dort nicht hin gehört und nicht von Menschen geschaffen wurde. Sie stammt von früheren Bewohnern der Erde, die sich in einem Genarchiv vor einem vernichtenden Kometeneinschlag gerettet hatten.
Im Die erste Menschheit Zyklus geht es dann darum, die Hinterlassenschaften der Lantis zu entschlüsseln. Ihr Genarchiv enthält nicht nur Kopien der früheren Lebensformen inklusive sich selbst sowie Geräte, um diese inklusive Erinnerungen neu zu züchten. Einer der so wiederbelebten Lantis versucht allerdings, seine Machtposition von früher wieder aufzubauen und auszuweiten.

Der neue Zyklus beginnt nun ein paar Jahre nach den Ereignissen des letzten Bandes Die dunkle Seite des Erbes. Wie zuvor muss man Krieg um den Mond nicht gelesen haben, das würde ich aber grundsätzlich sowieso empfehlen smile. Den ersten Zyklus gelesen zu haben hilft aber, vor allem was die Personen angeht.
Die oben zitierte offizielle Zusammenfassung ist sehr gut, von den Personen her treffen wir die alten Bekannten. Mehr will ich nicht erzählen tongue.

Wie schon zuvor gelingt es Klaus Seibel eine realistische Version der nahen Zukunft zu schildern, hier nun natürlich mit allgegenwärtiger, aus den deponierten Kontainern wiederentdeckten, lantischen Technologie.
Das erste Buch Krieg um den Mond steht für sich allein, es ist abgeschlossen. Als Leser hat man sich aber gewünscht, mehr zu erfahren. Dem ist er mit dem Die erste Menschheit Zyklus nachgekommen, der glaubwürdig schildert, wie die Menschen mit der fremden Technologie umgehen, die sie sich erst nach und nach erarbeiten müssen. Auch der Zyklus ist abgeschlossen, obwohl ein weiterer Zyklus da schon angekündigt war.
Meister der Gene setzt den ersten Zyklus nun mit ein paar Jahren Abstand fort, und das auf eine stimmige Art und Weise, obwohl der erste Zyklus ohne Cliffhänger abgeschlossen war. Logisch fortgesetzt und schon nach einigen Seiten ist man mit den alten Charakteren wieder in einer neuen Geschichte, die zwar mit den vorherigen Geschehnissen verknüpft, aber doch ganz eigen ist.


Die Bücher:

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gelesen: Perry Rhodan 2861: Der Flug der BRITOMARTIS

Perry Rhodan 2861 - Der Flug der BRITOMARTIS
Attilar Leccore im Einsatz –
als Agent der Tiuphoren

Der Tiuphore, der Atilar Leccores Stellvertreter Sybrand Herzog hatte übernehmen können, konnte im vorigen Band aufgehalten werden. Attilar Leccore übernimmt die Rolle von Sybrand Herzog und will als dieser, weiterhin vermeintlich von dem Tiuphoren kontrolliert, das Sternengewerk der Tiuphoren infiltrieren. Parallel wird die BRITOMARTIS umgerüstet, um seine Mission zu unterstützen.

So langsam dreht sich der Handlungsvektor, die Galaktiker werden offensiv. Die Infiltration dürfte der Anfang von Gegenaktionen sein, um sich der Tiuphoren zu erwehren.
Der Zyklus geht nur noch bis Band 2874, so langsam wird es Zeit. Und ich vermute, daß die Lösung nicht gewaltsam sein wird, sondern diplomatisch. Endgültig geklärt ist ja auch noch nicht, warum die Tiuphoren alles Planetengebundene so verabscheuen.

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gelesen: Sturmwarnung: Das aufregende Leben des Kapitäns Jürgen Schwandt

Sturmwarnung - Das Aufregende Leben von Kapitän Jürgen Schwandt

(Mir) bekannt von Facebook und mittlerweile auch Fernsehtalkshows wollte ich wissen wie Kapitän Jürgen Schwandt zu dem Menschen geworden ist, der er ist:

Ein Leben wie ein ewiges Abenteuer: Orkane auf See, Stürme im Rotlicht der Häfen. Momente zwischen Leben und Tod. Kapitän Jürgen Schwandt, Jahrgang 1936, hat alles erlebt. Aufgewachsen in den Trümmern Hamburgs, ging er früh zur See – und tauchte ein in jene exotische Welt aus Fernweh und Sternenstaub, von der er immer geträumt hatte. Dabei lernte er auch früh die Schattenseiten der Seefahrt kennen: den unbarmherzigen Ozean und die harte Arbeit.

STURMWARNUNG ist eine liebevoll und mit Augenzwinkern erzählte Lebensgeschichte. Eine turbulente Biografie voller Weisheit, Toleranz und Zigaretten.

Kapitän Jürgen Schwandt ist dir vielleicht schon einmal begegnet bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken oder auch durch seine Kolumne in der Hamburger Morgenpost.
Mein virtueller Kontakt mit ihm war bei Facebook in den Postkarten-artigen Fotos von ihm mit einem kurzen, klugen Statement zur aktuellen politischen Lage. Kurz, knapp, passend. Anfangs dachte ich, er sei eine Kunstfigur, doch wenn man sich etwas mit ihm beschäftigt erfährt man, daß er wirklich so ist. Seine Fernsehauftritte in den letzten Wochen untermauern das. Kapitän Jürgen Schwandt ist wirklich authentisch.

Umso interessanter ist seine Geschichte, 1936 in Hamburg geboren und im Krieg aufgewachsen, die Eltern überzeugte Nationalsozialisten. Auch vor ihnen flüchtet er auf die See, heuert mit 16 als Schiffsjunge an und arbeitet sich hoch bis zum Kapitän.
Er kommt um die Welt herum und auf See auch fast um. In diesem Buch erzählt er von seinen Geschichten auf See, den verschiedenen Schiffen und Kapitänen unter denen er gefahren ist. Geradeheraus und ungeschminkt, aber immer mit einem Augenzwinkern. Auch persönliches Probleme lässt er nicht aus.
Wunderbar zu lesen und man versteht, wie Schwandt zu seiner Haltung gekommen ist. Oft wird er zitiert mit “Arschlöcher gibt es überall, das hat nichts mit der Hautfarbe, dem Pass oder der Nationalität zu tun.“ und er meint es nicht nur so, er hat es erlebt. Und von daher ist Sturmwarnung nicht nur ein maritimes Buch, sondern es geht auch um die Einstellung zum Leben und der Gesellschaft.
Dringende Leseempfehlung!

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gelesen: Arkon 11: Auf dem Wandelstern

Perry Rhodan Arkon 11 - Auf dem Wandelstern
Perry Rhodan erreicht die phantastische Welt –
ein Drahtzieher kämpft um seinen Plan

Der Impuls aus dem ersten Band hatte dafür gesorgt, daß der Extrasinn, der bei höher stehenden Arkoniden aktiviert ist, die Kontrolle über die jeweilige Person übernommen hat. Auf der Prüfungswelt Iprasa, auf der der Sinn aktiviert wird, waren Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere durch ein Portal gegangen um auf dem Wandelstern hinter das Geheimnis des Impuls zu kommen.
Im Zuge der Reise hatte sie im vorigen Band durchlebt, wie es vor langer Zeit überhaupt zur ersten Aktivierung des Extrasinns gekommen war. Auf dem Wandelstern treffen sie auf die kristalline Harmonie und kommen zu neuen Erkentnissen.
Parallel wird die Geschichter der Kristallzwillinge erzählt, um die es in Arkon #3 ging. Der Zusammenhang beider Handlungsfäden zeigt sich zum Ende hin und der Schleier lüftet sich…

Der vorletzte Band der abgeschlossenen Arkon-Miniserie beginnt wie jeder andere auch, die Geschichte wird sachte und aufbauend weiter erzählt. Um dann gegen Ende unerwartet deutlich den Vorhang zu heben.
Für Perry Rhodan ist nun klar, woher der Impuls stammt und was er bewirken soll. Doch darauf zu reagieren wird nicht einfach, der letzte Band dürfte reichlich Action beinhalten.

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gelesen: Perry Rhodan 2860: Der tote Attentäter

Perry Rhodan 2860 - Der tote Attentäter
Der Positronik-Henker –
für seine Mission erwacht er zu neuem Leben

Weiter geht es mit der letzte Woche begonnenen ParaFrakt-Konferenz, Perry Rhodan will allen Völkern die Technologie bereit stellen und erreichen, daß alle gegen die Bedrohung durch die Tiuphoren an einem Strang ziehen.
Eine gewichtige Rolle spielt aber der letzte Woche vermeintlich tot geborgene Tiuphore, verdeckt wird er auf der Erde aktiv…

Perry Rhodans Bemühungen kommen zum Ende und die Aktionsfähigkeit eines einzelnen Tiuphoren ist beängstigend. Ich will nicht viel verraten, aber die Befürchtungen aus dem vorigen Band waren nicht übertrieben.

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gelesen: Perry Rhodan 2859: Die ParaFrakt-Konferenz

Perry Rhodan 2859 - Die ParaFrakt-Konferenz
Terraner, Tefroder und Onryonen im Solaren Haus –
Perry Rhodan will eine Allianz schmieden

Nach dem erfolgreichen Test des ParaFrakt-Schirms gegen die Indoktriatoren der Tiuphoren im vorigen Band beruft Perry Rhodan eine Konferenz ein, damit alle Völker die Technologie bekommen und deren Einsatz koordiniert wird. Dadurch sitzen nicht nur die Völker des Galaktikums an einem Tisch, sondern auch die “andere Seite”, das Atopische Tribunal mit den Onryonen und ihren Verbündeten, den Tefrodern. Das Atopische Tribunal hat Perry Rhodan verurteilt und sieht in ihm einen entflohenen Sträfling. Auch wenn sein Status für die Dauer der Konferenz zurück gestellt wird gibt es auf beiden Seiten erhebliche Spannungen, die nur durch die gemeinsame Bedrohung durch die Tiuphoren nicht sofort eskaliert.
Spannung gibt es also schon reichlich innerhalb der Konferenz selbst, doch auch die Tiuphoren treten in Aktion und erhitzen den Topf noch weiter…

Die Konferenz mit den vorhersehabren Uneinigkeiten zwischen den Vertretern des Atopischen Tribunals und dem Galaktikums steht im Vordergrund, doch die eigentliche Handlung spielt sich in der Hintergrundgeschichte um den Angriff der Tiuphoren ab. Das wird auch noch spannend, die Konferenz wird sich schon einigen ( wink ), aber die Tiuphoren sind gefährlich.
Mal sehen wie es im nächsten Heft weiter geht, das ja schon ab Mitternacht zum Download bereit steht laugh


"gelesen: Perry Rhodan 2859: Die ParaFrakt-Konferenz" vollständig lesen
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gelesen: Die andere Schwester des Papstes

Die andere Schwester des Papstes von Brigitte Teufl-Heimhilcher
Die andere Schwester des Papstes

Mit dem Amt des Papstes kann ich noch weniger anfangen als mit dem ganzen Religionskram generell, von daher versprach diese Geschichte kurzweilige Unterhaltung:

Anlässlich der Amtseinführung von Papst Leo XV. berichtet die Presse ausführlich über seine Schwester Maria, einer Klosterschwester. Doch dann entdeckt ein findiger Journalist, dass der Pontifex noch eine Schwester hat: Katharina. Aber die passt nicht ins päpstliche Bild, denn sie hat eine uneheliche Tochter, ist geschieden, glücklich wiederverheiratet und unterstützt auch noch die Reforminitiative!

Dennoch bewegt dieser Zeitungsartikel den Pontifex dazu, sich anlässlich eines offiziellen Heimatbesuches mit Katharina zu treffen. Damit nicht genug. Eine ziemlich unpassende Krankheit zwingt ihn, ihre Dienste als Ärztin in Anspruch zu nehmen. So kehrt der Papst inkognito in das Haus seiner Schwester zurück und höchst unterschiedliche Standpunkte prallen aufeinander. Doch auch noch andere Überraschungen warten auf seine Heiligkeit. Er muss sich nicht nur mit der Tatsache auseinandersetzen, dass Florian, der ebenso gebildete, wie liebenswürdige Stiefsohn von Katharina, homosexuell ist, auch seine Freunde aus Jugendtagen haben erstaunliche Ansichten. Warum kämpft sein ehemaliger Freund Clemens bei den Kirchenreformern und warum steht auch seine ehemalige Jugendfreundin Erika auf Seite der Reformer?

Längst vergessene Gedanken und Gefühle kommen in ihm hoch. Ist Rom wirklich so weit weg von der Wirklichkeit – und was ist die Wirklichkeit?

Kurzweilig war sie, aber ansonsten ist bei mir nicht so recht der Funke über gesprungen. Gut zu lesen ist sie, aber inhaltlich ist vor allem die Figur des Papstes für mein Verständnis nicht gelungen, ständig habe ich im Hinterkopf ein “it doesn’t work this way”. Mag sein, daß es daran liegt, daß ich nicht katholisch bin und den gesamten Themenkomplex eher entrückt sehe, aber das Verhalten wirkt auf mich nicht wirklich glaubwürdig. Vielleicht hätte es auch mehr als die 148 Seiten gebraucht um die Charaktere glaubhafter darzustellen, so bleibt für mich von diesem Roman nur ein Pontifex der durch Globuli geheilt wird. Und das ist auf mehreren Ebenen verstörend eek.

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