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gelesen: Ready Player One

Ready Player One von Ernest Cline

Ready Player One - Ernest Cline

Anfang des Monats war ich sehr am überlegen, ob ich mir dieses Buch kaufen sollte. Aber JottKa hier im Blog und ein Freund via Messenger haben mir dazu geraten, es zu lesen.

Zum Glück! Ready Player One ist ein wirklich tolles Buch.

Im Jahr 2044 ist die Welt ein hässlicher Ort: Die Erdölvorräte sind aufgebraucht, ein Großteil der Bevölkerung lebt in Armut. Einziger Lichtblick ist die OASIS, eine virtuelle Ersatzwelt, in der man leben, arbeiten, zur Schule gehen und spielen kann. Die OASIS ist ein ganzes Universum, es gibt Tausende von Welten, von denen jede ebenso einzigartig wie phantasievoll ist. Und sie hat ein Geheimnis.
Der exzentrische Schöpfer der OASIS hat tief im virtuellen Code einen Schatz vergraben, und wer ihn findet, wird seinen gesamten Besitz erben – zweihundertvierzig Milliarden Dollar. Eine Reihe von Rätseln weist den Weg, doch der Haken ist: Niemand weiß, wo die Fährte beginnt. Bis Wade Watts, ein ganz normaler Junge, der am Stadtrand von Oklahoma City in einem Wohnwagen lebt, den ersten wirklich brauchbaren Hinweis findet. Die Jagd ist eröffnet …

2044 ist nicht so weit weg und das Szenario ist durchaus realistisch beschrieben: das Erdöl ist verbraucht, durch den darauf folgenden Zusammenbruch der Wirtschaft lebt die Mehrheit der Menschen in Armut, haust in Slums. Das Leben findet für die meisten Menschen, egal ob arm oder reich, in der OASIS statt. Ein virtuelles System, das als eine Art neues World of Warcraft mit VR-Brillen gestartet ist, sich aber weiter entwickelt hat. Selbst Schulen wurden in die virtuelle Welt integriert, Lehrer und Schüler treffen sich zum Unterricht in einem virtuellem Klassenraum. Technisch ist das ein Szenario, das schon fast jetzt realisierbar ist.

Obwohl OASIS kostenlos ist und man zwar Geld ausgeben kann, aber nicht muss, ist der Schöpfer damit extrem reich geworden. Es gibt sogar öffentliche OASIS Zugänge. Als er stirbt hinterlässt er ein Rätsel in der OASIS: Derjenige, der als erstes alle drei Schlüssel findet und damit jeweils ein Tor öffnet und die Aufgabe erfüllt wird sein gesamtes Vermögen und die Kontrolle über die Firma hinter OASIS erben. Praktisch jeder, der nichts besseres zu tun hat, wird zum Jäger nach den Schlüsseln zum Schatz.
Jahrelang erfolglos, nicht einmal der erste Schlüssel wird entdeckt. Als der Schüller Blade Watts den ersten Schlüssel entdeckt geht die Jagd richtig los. Denn nicht nur Reichtum lockt die Nutzer, eine grosse Firma setzt alles daran, das Erbe zu erhalten und mit OASIS richtig viel Geld zu verdienen. OASIS wäre nicht mehr kostenlos, die “Hauptrealität” für die Mehrheit der Bevölkerung wäre unbezahlbar.

Ein wirklich tolles Buch, voller 1980’er Jahre Popkultur. In dieser Zeit war der Schöpfer aufgewachsen und darauf beziehen sich die meisten Rätsel. Technisch ist die geschilderte Realität der OASIS im Prinzip schon heute denkbar, die VR-Brillen und -Sessel sind etwas weiter entwickelt und man müsste sicher einigen Aufwand in die Rechenleistung und ihre Skalierung stecken, aber im Prinzip könnte man es schon heute bauen. Die OASIS im Buch ist auch schon Jahre alt und hat sich dadurch auch zur allgegenwärtigen Welt entwickelt. In ihr sind alle gleich, man sieht nur den Avatar mit seinem Pseudonym. Ob dahinter ein Mann oder Frau, Schwarz oder Weiss, arm oder reich steckt, ist nicht sichtbar. Für Angehörige von Minderheiten oder jeder Art von eher Randfiguren ist die OASIS die Befreiung.
Eine spannende Geschichte um einfache Menschen, die schneller sein wollen als der große, mächtige Konzern IOI um ihre Welt davor zu bewahren, durch die extreme Kommerzialisierung zusammen zu brechen.

Sehr spannend, ich habe es so schnell gelesen, wie schon lange kein Buch mehr. Das Buch wird gerade von Steven Spielberg verfilmt und soll nächstes Jahr in die Kinos gelangen. Ich bin gespannt, wie gut Spielberg das Thema umsetzen kann. Eine Rollenbesetzung finde ich allerdings falsch, aber ohne Spoiler kann ich das nicht näher ausführen surprise.

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gelesen: Perry Rhodan 2910: Im Reich der Soprassiden


Perry Rhodan 2910 - Im Reich der Soprassiden

Es ist ein junger Sternenstaat – unter der Obhut des Gondunats

Der Band nimmt die Handlung aus Band 2905 wieder auf. Perry Rhodan ist in NGC4622 als Gast des Goldenen Reichs. Das Reich wirbt um die Kooperation und Sympathie der Völker der Milchstraße. Dazu wird Perry zu den Soprassiden geführt, ein Volk, das sich durch einen Atomkrieg beinahe selbst vernichtet hätte, wenn die Thoogondu des Goldenen Reichs nicht eingegriffen hätten.
Perry soll am eigenen Leib erfahren, wie gut das Goldene Reich ist. Doch er entdeckt widersprüchliches in der Geschichte der Soprassiden…

Endlich wird es konkreter, die Fassade bekommt Risse. Im nächsten Band dürfte es konkret anfangen zu bröckeln, darauf bin ich schon gespannt. Dass es zu gut ist, um wahr zu sein, hat sich ja schon vorher abgezeichnet, nun geht es los. Ich bin gespannt, was dahinter steckt, auch wenn es erstmal nur die erste Schicht sein wird.

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gelesen: Terminus 3: Konfrontation auf Mimas

Perry Rhodan Terminus 3 - Konfrontation auf MimasDer dritte Band der neuen 12-teiligen Serie Perry Rhodan Terminus:

Im Wettlauf mit der Zeit – tödlicher Poker in Vergangenheit und Zukunft

Die beiden dabrifanischen Agenten Juki Leann und Darren Zitarra willigen ein, den Terranern mit Informationen zu helfen, die Juki bei ihren Sprüngen in die Zukunft erhält. Beide büssen bei jedem Zeitsprung Lebenskraft ein und werden mittelfristig daran sterben und die potenzielle Zukunft bedroht auch das Imperium Dabrifa. Zwei gute Gründe zur Kooperation.
Dabei erfährt Darren (und der Leser) bei jedem Zeitsprung auch immer einige Erinnerungen aus der Vergangenheit von Juki. Was er dabei erfährt, ist für Darren Grund genug für drastische Massnahmen…

Weitere Teile des Puzzles, aber es ist nicht klar, wohin sie gehören oder auch nur, ob sie zum gleichen Puzzle gehören. Ich vermute, ich interpretiere in einiges zu viel hinein, aber vielleicht gehören sie doch zum Gesamtbild. Ich bin mir zum Beispiel nicht sicher, ob wirklich nur Jukis Reisen in die Zukunft wichtig sind, auch Darren müsste in der Vergangenheit noch viel mehr Hinweise finden können, denke ich. Auch bin ich gespannt, welche weitere Rolle die Erinnerungen aus Jukis Vergangenheit noch spielen werden. Schon im ersten Band hatte sich Perry ja an eine erinnert.
Alaska, Merkur – so einiges wird sicher noch eine deutlich grössere Rolle spielen. Besonders freue ich mich darauf, über Alaska mehr “altes” zu erfahren (ich bin ja erst im Negasphäre-Zyklus eingestiegen). Noch immer amüsant zu lesen, wie Perry als Grossadministrator so ganz anders behandelt wird als aktuell gewohnt. Und dass das Rauchen im Jahr 3430 normaler ist, als heute wink

 

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gelesen: Perry Rhodan 2909: Adam von Aures


Perry Rhodan 2909 - Adam von Aures

Opiter Quint ermittelt – der TLD-Agent auf den Spuren eines Unbekannten

Der TLD-Agent Optier Quint wird auf den im ersten Band des Zyklus aufgetauchten, potenziellen Adaurest Adam von Aures angesetzt, um mehr über ihn zu erfahren. Es kommt zu einem Treffen, bei dem Opiter einige Details seiner Herkunft erfährt. Und auch, dass er sich sehr für die Terransiche Vergangenheit interessiert, insbesondere Ernst Ellert. Optiker reist zu dem Mausoleum, in dem Ellert begraben wurde, und erlebt dort eine Überraschung…

Es kommt etwas Bewegung in die Sache Adam von Aures, als Adaurest reicht sein Einfluss ja sogar einige Zyklen zurück. Der Schwerpunkt liegt aber eher auf Ernst Ellert. Eine interessante Geschichte um ihn, mehr will ich nicht sagen cool

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gelesen: Hoffnung Atlantis

Hoffnung Atlantis von Klaus Seibel

Klaus Seibel: Hoffnung Atlantis

Es fing an mit einer Schraube auf dem Mond – eine Schraube, die dort nicht sein durfte, nicht sein konnte. Und einen regelrechten Krieg um den Mond auslöste.
Das Buch ist noch immer eine großartige Empfehlung und bekam mit Das Erbe der erste MenschheitDie erste Menschheit lebt und Die dunkle Seite des Erbes eine Trilogie als Fortsetzung.
Die Geschichte geht aber weiter und wurde mit einer zweiten Trilogie – Meister der GeneSpuren der ersten Menschheit und nun Hoffnung Atlantis – fortgesetzt:

Alle Spuren weisen darauf hin: Atlantis ist mehr als nur eine alte Geschichte, und auch mehr als bloße Ruinen. Anne und ihr Team machen sich auf den Weg, um es zu finden – denn Atlantis bedeutet Hoffnung. Hoffnung für die Menschen – und Hoffnung für Anne selbst, deren tödliche Krankheit ihren Körper in rasender Geschwindigkeit zerfrisst.

In den ersten beiden Teilen hatte der Lantis Korgh ganze Arbeit geleistet: die Menschheit ist unfruchtbar, Anne Winkler auf Zellebene von einer irreversiblen Krankheit infiziert und die Lantis Yra verliert immer mehr die Inhalte ihres Hirns.
Einen Hinweis gab es aber auf das sagenumwobene Atlantis: die Legende hat offenbar einen wahren Kern, in einer unterseeischen Station soll es ähnlich wie auf dem Mond eine automatisierte Station geben, die die Menschheit retten könnte. Der Schlüssel wurde in Annes DNS versteckt und deshalb versucht sie, die Station zu finden, ehe sie an der Krankheit stirbt.

Ein runder Abschluss der Trilogie, das letzte Viertel ist dabei fast wie ein Prolog zur nächsten Trilogie. Und ich finde es nicht schlimm, im Gegenteil. Klaus Seibel hat mit Krieg um den Mond nicht nur ein fantastisches Buch geschaffen, sondern auch die Tür aufgestossen zu einer spannenden Parallelwelt. Auch die Aufteilung in drei Teile hat Sinn, so bekommt man grob jährlich Nachschub und als Ganzes wäre mit knapp 900 Seiten ein ordentlicher Brocken. Ich freue mich auf die nächsten drei Teile!

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gelesen: Perry Rhodan 2908: Das Gesetz der Gemeni


Perry Rhodan 2908 - Das Gesetz der Gemeni

Agenten erforschen das lebende Schiff – sie entdecken ein dunkles Geheimnis

In diesem Band werden die Ereignisse von letzter Woche an Bord der YETO aus der perspektive eines Agententeams geschildert. Die Zeit ist die Selbe, doch das hastig zusammen gestellte vierköpfige Team hat natürlich ein anderes Ziel und einen anderen Blickwinkel. Und es erlebt deutlich andere Dinge.
Es ist schwer, näheres über das Raumschiff und die Gemeni und ihre Hintergründe herauszufinden. Doch das, was sie dann schliesslich herausfinden, hat es in sich…

So wenig das Team meint herauszufinden meint, gefühlt erfährt man als Leser doch einiges bzw. wichtiges. Wenn auch teils nur angedeutet oder als Hinweis, ich habe das Gefühl, dass dieser Band der Geschichte viel gebracht hat, auch wenn es oberflächlich nicht so wirkt.

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gelesen: Terminus 2: Flucht durch Terrania


Perry Rhodan Terminus 2: Flucht durch Terrania

Der zweite Band der neuen 12-teiligen Serie Perry Rhodan Terminus:

Im feindlichen System – die Zeit­springer in der Hauptstadt der Erde

Die Handlung spielt weiterhin in der Erinnerung bzw. Rückblick in der Vergangenheit im Jahr 3430: Den beiden dabrifanischen Agenten Juki Leann und Darren Zitarra gelingt auf einem Gefangenentransport mit Hilfe eines ominösen Fremden die Flucht. Zu zweit schlagen sie sich durch die Metropole Terrania. Sie haben Informationen für das Imperium Dabrifa, von denen die Terraner wiederum nicht wollen, dass sie nach außen gelangen.
Bei den Ermittlungen zur Flucht der Beiden kommt Alaska Saedelaere einer Verschwörung auf die Spur…

Nach dem vielversprechenden Auftakt bringt dieser Band erstmal etwas an Grundlage. Weiterhin spielt er in der (relativen) Vergangenheit, vor den eigentlichen Ereignissen. Der drohende Bruderkrieg mit der Antiterranischen Koalition oder/und die Dinge, die Juki Leann während ihrer Sprünge in die (relative) Zukunft sieht dürften für die eigentlichen Geschehnisse in der (relativen) Gegenwart von Bedeutung sein.
Auch hier ist wieder zu merken, dass die Hefte der Erstauflage, die das Jahr um 3430 behandelten etwa aus dem Jahr 1970 stammen. Perry Rhodan ist ein ganz anders auftretender Mensch und so ist auch dieser Roman geschrieben. Er hat hier relativ wenig Aktionen und es fehlt der direkte Kontrast innerhalb des Heftes zur aktuellen Handlungszeit, daher ist es nicht so prägnant, aber dennoch spürbar.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht, vor allem auf die Dinge, die nicht im Rückblick geschehen werden, sondern in der (relativen) Gegenwart.

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