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gelesen: Transport 2: Todesflut

Transport 2: Todesflut von Phillip P. Peterson
Transport 2: Todesflut (Phillip P. Peterson)

Schon den ersten Teil, das erste Buch des Autors, habe ich verschlungen, beim Nachfolger ging es mir nicht anders:

“Die Atombombe! Sie hat nicht gezündet!”, sagte Ty.
Russell drehte sich herum und sah ihm in die Augen. “Dann werden wir sterben!”

Russell und die anderen Überlebenden des Transporter-Projekts haben zusammen mit einer Gruppe verschollener Soldaten und Wissenschaftler eine Kolonie auf dem Planeten New California gegründet. Nach langen Jahren harter Arbeit blicken die unfreiwilligen Kolonisten endlich wieder hoffnungsvoll in die Zukunft.
Aber sie ahnen nicht, dass auf ihrer neuen Heimat eine tödliche Bedrohung auf die Siedler wartet. Als die Menschen die herannahende Gefahr bemerken, ist es fast zu spät und Russell muss im Angesicht des Todes um das Überleben seiner Familie kämpfen.

Wie schon beim ersten Teil fasst der “Klappentext” die Handlung gut zusammen, da will ich nicht mehr zu schreiben.
Dies ist der Nachfolger von Transport, aber keine klassische Fortsetzung, man muss den ersten Teil nicht gelesen haben. In dem ging es um ein außerirdisches Artefakt, das sich als interstellarer Transporter entpuppt. Gefangene aus der Todeszelle wurden hindurch geschickt, um die meist tödlichen Welten zu erkunden. Am Ende wurde der Transporter zerstört und die Wissenschaftler, die gerade auf einer bewohnbaren Welt waren, waren von der Rückkehr abgeschnitten. Transport 2 ist die Geschichte von diesen Menschen, die sich irgendwo ein neues Leben aufbauen müssen.

Ging es im ersten Buch also um die außerirdische Technologie und der Umgang mit ihr, so ist dies ein Survivalabenteuer. Und zwar eines, das es in sich hat.
Die fremde Welt ist gefährlich, aber die gut 50 Menschen konnten sich damit arrangieren. Bis sie nach 20 Jahren von einer Eigenschaft des Planeten überrascht werden, die sich als tödliche Gefahr entpuppt.
Wie schon der erste Teil spielen hier auch soziale und philosophische Aspekte eine große Rolle, wie gehen die Soldaten und Wissenschaftler miteinander um, wer übernimmt die Führung, wie werden Entscheidungen getroffen, wie organisiert sich die Gruppe? Die Krise stellt alle Strukturen dann auf einer harte Probe.
Es ist aber dennoch kein Soziologiebuch, auch wenn man es abstrakt sicher als Diskussionsgrundlage nehmen könnte, sondern ein verdammt spannendes Survivalabenteuer. Bemerkenswert ist, daß alles nachvollziehbar ist. Jede Technik, jede Entscheidung, jede Schilderung der Umgebung auf dem fremden Planeten ist absolut logisch nachvollziehbar und passt stimmig zusammen.
Schon nach ein paar Seiten wird man hinein gezogen und je weiter man kommt, desto schwerer wird es, das Buch wegzulegen. Auf dem Kindle kommt dazu, daß er die geschätzte Lesedauer des Kapitels unter der Seite anzeigt und das sind immer nur ein paar Minuten. Auch hier schlägt der “eins geht noch”-Effekt zu eek.

Spannend von Anfang bis zum Ende, den ersten Teil muss man nicht kennen, alles nötige wird erwähnt oder erklärt. Um die Geschichte abzurunden bietet es sich aber an, auch den ersten Teil zu lesen.
Aber Vorsicht: obwohl auch dieses Buch wieder abgeschlossen ist endet es mit einem Teaser für den dritten Teil und der ist für micht sowas von Pflicht, den werde ich wieder lesen sobald er rauskommt. Ende des Jahres soll es so weit sein.

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gelesen: Red Mars

Red Mars von Kim Stanley Robinson
Red Mars - Kim Stanley Robinson

Mit der Marstrilogie ist mir bisher ein preisgekrönter Klassiker der Science-Fiction entgangen, mit dem ersten Teil Red Mars habe ich nun aber angefangen, diese große Lücke zu füllen:

From the first pioneers who looked back at Earth and saw a small blue star, to the first colonists – hand-picked scientists with the skills necessary to create life from cold desert – Red Mars is the story of a new genesis. It is also the story of how Man must struggle against his own self-destructive mechanisms to achieve his dreams: before he even sets foot on the red planet, factions are forming, tensions are rising and violence is brewing… for civilization can be very uncivilized.

Red Mars schildert die Besiedelung des Mars in naher Zukunft. 100 ausgesuchte Wissenschaftler und Techniker sind die ersten, die auf dem roten Planeten landen und eine erste Unterkunft erschaffen, die notwendigen Bausteine für den Start haben sie mitgebracht.
Es ist klassische, realistische Science-Fiction ohne Aliens und sonstigem aus unserer Sicht nicht nachvollziehbarer Technologie. Auch wenn bald weitere Bewohner nachfolgen, teils als Kolonisten, teils als Arbeiter von Firmen, wird die Geschichte komplett aus der Sicht der ersten 100 erzählt. Wechselnd immer eine andere Person mit ihrer jeweiligen Sicht der Dinge und Hintergrund. Das Terraforming forcieren oder den Mars erhalten wie er ist? Jeder hat seine Meinung und arbeitet für sie.
Der geschilderte Zeitraum umspannt mehrere Jahrzehnte in denen sich die Marskolonie einerseits technisch aufbaut, andererseits aber auch immer zahlreicher wird, da immer mehr Menschen von der Erde kommen. Die ihrerseits hat eigene Probleme wirtschaftlicher und politischer Art und leidet unter der durch die zunehmende Lebensdauer der Menschen beschleunigte Überbevölkerung.
Auf dem Mars haben sich Fraktionen gebildet und er hängt an der Nabelschnur der Erde, die wie heute auch durch eine Mischung aus Politik und Wirtschaft bestimmt wird. Da kommt es an vielen Stellen und immer wieder zu Spannungen…

Dieses Buch ist wirklich ein Brocken, knapp 600 Seiten auf Papier und voller Details. Es geht einerseits technisch um die Besiedelung des Planeten, der eine mittlere Temperatur von -55°C hat. Viele Pläne, dies zu ändern werden erläutert, auch deren teilweise Umsetzung, aber der eigentliche Antrieb der Geschichte sind die menschlichen Konflikte bzw. gegenüberliegende Standpunkte. Einerseits innerhalb der ersten 100 und weiteren Kolonisten auf dem Mars, andererseits von Außen von der Erde und ihrer Interessen.
Auf jeden Fall ein Meisterwerk der Science-Fiction, aber ich würde sagen auch für Leute die mit dem Genre nichts anfangen können lesenswert, denn es sind die menschlichen Konflikte die dieses antreiben. Harte, realistische Science Fiction, die in 15-20 Jahren beginnend wirklich so ablaufen könnte. Das Buch ist von 1993 und die Geschichte beginnt im Jahr 2010, der Zeitraum in die Zukunft ist weiterhin passend, die Staatengemeinschaft könnte es so wie geschildert morgen beschließen.

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gelesen: Perry Rhodan 2857: Die Hyperfrost-Taucher

Perry Rhodan 2857 - Die Hyperfrost-Taucher
Mit drei Parabegabten im Einsatz–
die RAS TSCHUBAI soll gerettet werden

In Band 2855 war die Besatzung aus der im Hypereis eingefrorenen RAS TSCHUBAI aus der Suspension befreit und evakuiert worden. Die RAS TSCHUBAI ist von Indoktrinatoren befallen, das Hypereis verhindert auch deren weitere Ausbreitung. Doch ebenfalls in Band 2855 war es gelungen, von den Onryonen den Prototyp einer möglichen Waffe gegen die Induktrinatoren zu entwenden. Mit Hilfe dieser Waffe soll die mächtige RAS TSCHUBAI wieder einsatzbereit gemacht werden. Doch dafür müssen erst die Hyperfrost-Generatoren an Bord deaktviert werden. Der Hyperfrost beeinträchtigt auch biologische Gehirne, der Einsatz ist riskant, zumal niemand weiß, wie es an Bord der RAS TSCHUBAI aussieht.
Perry Rhodan und Sichu Dorksteiger begeben sich zusammen mit den Parabegabten Gucky, Germo Jobst und Pey-Ceyan in die RAS TSCHUBAI und versuchen die Generatoren zu deaktivieren.

Lange war die RAS nur einer Erwähnung, nun geht es daran sie wieder zu reaktivieren. Da sie sich auch selbst verkapselt hat ist wenig wie erwartet und der Hyperfrost setzt den Teilnehmern sehr zu. Geschrieben aus ständig wechselnder Perspektive jedes Protagonisten erfährt man bei einigen noch mehr aus ihrem Gefühlsleben als rein auf die Mission bezogen. Die Ereignisse in diesem Band sind ein Schritt um die RAS TSCHUBAI wieder aktiv ins Geschehen zu bringen, aber ob und wann das geschieht wird sich zeigen.

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Jazz-Jamsession mit Kristofer Vio

Flensburg

Mittwochs bin ich zur Sneak, außer es ist Handball oder Jazz im Orpheus.

Heute war kein Handball, aber Jazz, und zwar die letzte Session vor der Sommerpause. Bei der Session im Orpheus gibt es in der ersten Stunde immer ein oder mehrere Gastmusiker ehe es zur offenen Session wird.
Jazz im Orpheus Flensburg mit Kristofer VioWer heute Gastmusiker ist/sind hatte ich mir nicht angesehen, umso schöner war die Überraschung, daß es Kristofer Vio war. Ich kannte ihn vorher nicht, aber mit seiner E-Geige hat er sofort überzeugt. Wirklich toll, wie vielfältig er mit dem Instrument umgeht. Die Musik hat er selbst geschrieben, die “Stammusiker” hatten sie vorher noch nie gespielt, so bekam auch der erste Teil einen amüsanten Sessioncharakter.
Nach dem “offiziellen” Teil eröffnete er zusammen mit seiner Frau die offene Session, beide treten als Vilou zusammen auf. Gefällt sehr, für die CD fehlt nur noch das Cover (Hey Kristofer, mp3 haben keine Hülle wink).
Definitiv ein Name den ich mir merken werde. Beide.

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gelesen: Arkon 9: Flotte der Verräter

Perry Rhodan Arkon 9 - Flotte der Verräter
Vorstoß ins Zentrum des Imperiums –
Perry Rhodan auf dem Weg zur Prüfungswelt

Auf der Suche nach dem Urspungs des geheimnisvollen Impuls, der die Arkoniden mit aktiviertem Extrasinn beeinflusst erreichen Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere die Wüstenwelt Glynth. Sie erhoffen sich hier Unterstützung für ihre Reise zur Prüfungswelt, die aus dem Arkonsystem heraus erreichbar sein soll.
Dort wird es derweil kriegerisch, Atlan fordert sein altes Reich zurück und er ist nicht die einzige Partei die dort auftaucht. Diverse Parteien, Chaos auf Führungsebene, im Arkonsystem eskaliert ein Konflikt deren Hintergrund noch niemand der Beteiligten überhaupt kennt. Und Perry muss dort mitten rein bzw. durch.

Dieser Roman war wirklich toll, mehrere Handlungsebenen die doch eine gemeinsame Handlung beschreiben. Jede mit einem etwas anderen Blickwinkel bzw. Hintergrund und doch fügt sich alles perfekt zusammen. Der letzte Einfluss kommt von einem “Gebilde”, das ich sehr mag im Perry Rhodan Universum und über das ich eigentlich viel öfter lesen würde. Aber ich will nicht spoilern, also schreibe ich jetzt nicht, welches tongue.

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gelesen: Perry Rhodan 2856: Spiegeljunge

Perry Rhodan 2856 - Spiegeljunge
Er ist auf der Suche nach sich selbst –
seine Vergangenheit birgt ein schreckliches Geheimnis

Halin Evorett ist gerade einmal 10 als er als Begabter in ein besonderes Heim aufgenommen wird und mit Hilfe eines Induktors seine besonderen Fähigkeiten wecken soll. Er ist ein Auserwählter, aber in quälen Albträume mit Geschehnissen die nicht aus seiner Welt zu sein scheinen…

Ein Band, der ersteinmal nicht wie ein Science-Fiction bzw. Perry Rhodan Roman wirkt. Zwar schon aus einer zukünfitgen Welt mit Induktoren, die Parakräfte wecken sollen, aber an sich ist es erstmal eher die Geschichte eines Waisen im Heim. Nach einigen Kapiteln ändert sich aber der Handlungsort (habe ich oben um nicht zu spoilern nicht näher beschrieben) und wir erähnen, daß es sich eigentlich um eine Figur dreht, die wir schon kennen. Der Roman spielt im Tamanium und gibt einer Figur einen richtigen Hintergrund, ich denke diese wird auch in späteren Zyklen weiter auftauchen.


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gelesen: Perry Rhodan 2855: Der Linearraum-Dieb

Perry Rhodan 2855 - Der Linearraum-Dieb
Attilar Leccore im Einsatz –
der Gestaltwandler ist einer neuen Waffe auf der Spur

Auf Medusa erhohlen sich die aus der noch immer im Hypereis liegenden RAS TSCHUBAI evakuierten von der langen Phase der Supsension. Hier arbeiten auch Menschen wie Onryonen an einer Lösung des Zeitrisses und der daraus kommenden Tiuphoren.
Attilar Leccore hatte in anderer Gestalt bei einem Gefecht vielen Onryonen das Leben gerettet und gelangt so zur medizinischen Behandlung in den On-Raum, der geheimen Sphäre aus der die Onryonen stammen — mitten in der Milchstraße. Dort stößt er auf eine geheime Waffe der Onryonen, über die er dringend Details erfahren muss und den Menschen bzw. Galaktikern zur Verfügung stellen will.

Beide Handlungsebenen sind wichtig, wobei wir aus dem On-Raum wieder so einiges über Hintergründe bzw. Einblicke in das Atopischen Tribunal erfahren. Es sind dabei vor allem Ansatzpunkte, interessante Aspekte, wenig harte Fakten. In Kombination mit dem was wir schon wissen sind es aber “harte Ansatzpunkte”, da geht was und auch dieser Konflikt ist sicher nicht schwarz/weiß und wird auch im Nachgang sicher eher bunt werden.

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