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Sicherheitsbewusstsein

Vor etwa zwei Jahren kaufte Microsoft die Firma Sysinternals die mit vielen praktischen und kostenlosen Programmen zu einiger Bekanntheit gekommen war. Die Programme gab es weiterhin, als Komplettpaket downloadbar. Laut Heise hat Microsoft das geändert, unter der Subdomain live sind die Programme direkt download- und startbar(!):

Die kostenlosen Programme sind nicht gepackt, lassen sich unter Windows also direkt etwa durch Eingabe etwa von http://live.sysinternals.com/Procmon.exe unter Start\Ausführen starten.
Ich bin erschüttert. Man kann unter Windows unter ‘ausführen’ direkt http-Links eingeben und die Programme werden dann gestartet? Nichts gegen die Programme von sysinternals, denen vertraue ich. Aber wie kann man die Menschen nur an eine derartige Funktion gewöhnen? Das schreit doch geradezu danach ausgenutzt zu werden.
Neben den Leuten die auf alles klicken was nicht bei drei auf den Bäumen ist, ist es vor allem Microsoft selbst die für solch fahrlässiges Verhalten verantwortlich sind. Verantwortung und Sicherheit wird dort nicht gelebt, im Gegenteil, es wird mit Füssen getreten wo es geht.

Windows und die Sommerzeit

Ich hab heute nach langer Zeit (laut Ereignisanzeige das letzte mal am 15.02.) auf meinem Notebook mal wieder das Windows XP gebootet. Normalerweise läuft das nur unter Linux.
Innerlich hatte ich mich schon auf die Meldung “Die Uhrzeit wurde Sommerzeit bedingt umgestellt” eingerichtet, obwohl ich den Haken dass die Zeit automatisch umgestellt werden soll abgewählt hatte.
Die Überraschung: Die Meldung kam nicht!
Die Ernüchterung: Die Uhr ist trotzdem umgestellt worden

Der Haken dass umgestellt werden soll ist abgewählt, trotzdem stellt Windows die Uhr vor. Der Haken für die automatische synchronisation mit einem “Internetzeitserver” (time.windows.com) ist noch aktiviert – liefert der etwa die falsche Zeit aus? Die Hardwareuhr ging vorher richtig, das Linux läuft auf lokaler Zeit und ist so eingestellt, dass die Hardwareuhr beim herunterfahren auf die Systemuhr synchronisiert wird. Das klappt auch, eben noch mal kontrolliert.

Immer wenn man glaubt man hat Windows durchgespielt kommt ein neues Level. Fehlen nur die Endmonster.

"Moin" ist aufwändig für Microsoft

Laut einem Artikel der FTD will Microsoft den Gruß “Moin” einführen. Zumindest soll er nicht mehr als Fehler angezeigt werden. Wurde auch Zeit. Aber, Zitat eines Sprechers der Microsoft-Zentrale München steht noch nicht fest, wann:

Das muss aber richtig programmiert werden, und es muss einen Testlauf geben

Ich bin beeindruckt. “Programmieren” die wirklich jedes Wort das die Rechtschreib- (nicht Grammatik!) Prüfung kennt? Oder ist es nicht doch immer noch eine simple Wortliste? Dann bedeutet das “programmieren”, dass 4 (vier) Tasten gedrückt werden müssen. Offenbar ein mächtig aufwändiges Unterfangen für Microsoft… Oder greift die Rechtschreibkontrolle auch schon beim editieren dieser Liste?

Danke an Gödi für den Link!

AND! CAN YOU BELIEVE IT! REVERSI!!

Wie sich die Zeiten doch ändern… Oder auch nicht. Windwos Vista stellt ja vor allem seine Multimediafähigkeiten und die neue, noch buntere Oberfläche in den Vordergrund. Sowas ähnliches konnte Steve Ballmer schon von Windows 1.0 behaupten:
direktlink
So etwa 1986 dürfte das gewesen sein.

Vista Sourcecode

Hier ist er nun, der streng geheime Sourcecode zu Windows Vista.
Echte Überraschungen sind nicht dabei. Microsoft kocht halt auch nur mit Wasser.




via EDV – Ende Der Vernunft

Kategorien: Windows | 1 Kommentar
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Vista kompatibel?

Das Testobjekt: JVC MP-XP741
Ich bin ja nicht so der Windows-User, ich komm allerdings auch nicht wirklich komplett drum herum und hab leider genügend Kentnisse um zu vielen Leuten bei Problemen helfen zu müssen (Herstellersupport soll doch ein so großer Vorteil von Windows sein?). Weder in der Firma noch zu Haus hab ich Windows auf dem Rechner, nur auf meinem Notebook war ein Windows XP vorinstalliert und hat da auch noch seinen Platz neben dem Gentoo-Linux das da hautpsächlich drauf läuft.
Nun ist Vista ja seit einigen Tagen auch für Privatmenschen erhältlich, in diversen Varianten. Und da alle Welt sich lustig macht über den Ressourcenverbrauch von Vista, insbesondere natürlich die Linux- und MacOS-User, hab ich mir mal den “Windows Vista Upgrade Advisor“ runtergeladen um das mal praktisch durchzuspielen.
Das Ergebnis: Vista läuft, nur Aero, die neue Dimension des Buntseins auf dem Windowsdesktop nicht.
Konkret mahnt das Tool folgende Punkte an:

  • Die Festplatte (Partition) ist zu klein bzw. zu voll. Gut, nicht weiter verwunderlich, ich habe die Partition auf 12GB verkleinert (Mindestgröße damit das Recovery noch funktioniert) und es sind nur noch knapp 3GB frei. Vista empfiehlt 40GB (kommt aber auch mit weniger aus). So groß ist die Platte im Notebook.

  • Grafikkarte ist ok, ich soll aber eine Leistungsfähigere installieren um Aero nutzen zu können. Gut, die Onboard Intelgrafik i855 ist nicht der 3D-Bringer, die zu ersetzen fällt im Notebook aber schwer. Lassen wir das also, Bunt lenkt eh nur ab :-)

  • Ein DVD Laufwerk muss auch noch her. Auch keine Überraschung, das Subnotebook hat aus Platzgründen kein Laufwerk eingebaut und das externe Laufwerk hatte ich beim Test nicht dran. Liegt aber nahe es anzuschliessen wenn ich die Vista-DVD tatsächlich mal in den Händen halten sollte ;-)


Das war es eigentlich was die Hardware (1,1GHz Pentium-M und 768MB RAM) angeht. Mal abgesehen davon, dass Vista auch kein Problem hat mit meinem angeblich HP Deskjet 695C. Soetwas hing nämlich noch nie an diesem Gerät und könnte da auch nie dran hängen weil das Notebook keinen Druckerport hat. Zu dem tatsächlich genutzten und installierten Samsung Laserdrucker schweigt sich das Tool aus, ist wohl nicht so wichtig…

Bei der Software geht es im großen und ganzen auch, ein paar Updates, z.B. beim Virenscanner, nichts wildes. Interessanterweise sind gleich zwei Microsoft-Programme inkompatibel und müssen deinstalliert werden: Zum einen die Microsoft Unix-Services (wie komme ich anschliessend an meine NFS-Laufwerke?) und zum anderen das Active-Sync für den MDA. Ich gehe naiverweise einfach mal davon aus, dass Vista irgendetwas eingebaut hat um seinen Firmen-PDA weiterhin synchronisieren zu können, ist ja schliesslich ein professionelles Betrübssystem…

Den ganzen Report kann man auch speichern, netterweise sogar im HTML-Format. Ja, es wäre naheliegend dass ich den Beispielhaft einfach mal online stelle und verlinke. Das scheitert aber an zwei Dingen: Zum einen ist die tabellarische Übersicht gespeichert satte 1,1MiB groß. Eine HTML-Tabelle mit ein paar Grafiken zur Gestaltung. Selbst der dümmste durschnittlichste Webdesigner bekommt das Gleiche optisch identisch in max. 100kiB hin. 1,1MiB. Ich fasse es immer noch nicht. Zum anderen waren die Programmierer des Tools in ihrer unendlichen Weisheit so schlau, alle Pfade und Verweise mit absoluten Pfadangaben zu speichern. Stylesheet und Grafiken müssen nun also auf immer und ewig auf D:\foobar liegen. Wehe der USB-Stick wird mal woanders gemountet.

So müsst ihr mir also einfach glauben, dass das Notebook laut Microsoft durchaus Vista vertragen würde :-) Praktisch testen werde ich das aber in absehbarer Zeit nicht.

Windows PowerShell angetestet

Die PowerShell
Nachdem sie nun erhältlich ist habe ich heute mal auf meinem Notebook die PowerShell ausprobiert. Soll ja ganz gut geworden sein. Also erstmal das System upgedated, .NET Framework aktualisiert und dann durfte ich die Installation durchführen. Diese empfiehlt erstmal ‘nen Backup des Systems. Generell eine gute Idee, aber für einen dusseligen Befehlsinterpreter? Das ist doch arg übertrieben – und falls doch nötig finde ich es bedenklich. Aber egal, installiert und dann findet sich die Shell im Startmenü.
Weiss auf blau erwartet sie einen nach einer etwa 30 Sekündigen Wartezeit (Pentium-M 1,1GHz mit 768MB RAM), mit festen Werten für die Anzahl der Spalten und Zeilen, so unflexibel wie es schon bei der command.com (und cmd.exe) nervte.
Die Shell kennt nun auch Unix-Befehle wie ‘ls’ und ‘cat’ und noch dutzende weiterer Befehle, die Liste die ‘help’ ausgibt ist lang und auf den ersten Blick erschlagend. Da werde ich noch mal genauer hinsehen müssen.
Der erste Eindruck ist etwas zwiespältig. Wenn die PowerShell auf allen/vielen Systemen installiert ist kann man mit Sicherheit etwas besser bzw. überhaupt mal sinnvoll unter Windows auf der Befehlszeile arbeiten. Das wird aber erst mit Vista der Fall sein, ich denke mal dass sich kaum jemand die PowerShell unter XP nachinstalliert. Auf meinem Notebook werde ich aber wohl bei meiner cygwin-bash bleiben, zusammen mit rxvt empfinde ich die als wesentlich komfortabler – und gewohnter :-)

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