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Der RaspberryPi als ePub -> Kindle Gateway

Um eBooks auf einen Kindle zu bekommen kann man sie via USB übertragen, die meisten werden aber wohl einfach auf der Amazon Webseite einkaufen und die Bücher direkt an den Kindle schicken lassen. Für eigene Dokumente (txt, pdf, eBooks im mobi-Format, doc) hat jeder Kindle eine eigenen E-Mail Adresse über die man Dokumente an ihn schicken kann.

Bücher im ePub-Format kann man z.B. mit Calibre einfach wandeln, Calibre schlägt dies auch automatisch vor sobald man ein solches Buch an einen Kindle schicken will, egal ob via USB oder E-Mail. Da ist Calibre wirklich einfach. Man kann das sogar so weit automatisiseren, dass Calibre Bücher, die in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt werden automatisch zur Bibliothek hinzufügt und über weitere Regeln auch automatisch weiter verarbeitet und z.B. an einen Kindle sendet.

RaspberryPiDamit das funktioniert muss Calibre natürlich laufen. Calibre läuft auch auf dem Raspberry Pi und es war sogar eine meiner ersten Ideen überhaupt, es auf meinem Himbeercomputer laufen zu lassen. Das war auch einer der Hauptgründe, dass ich mich auf dem Pi für Arch Linux entschieden habe. Einerseits verwende ich es auch auf meinem PC, vor allem aber war die Version von Calibre in der Standarddistribution Raspbian schon Jahre alt. Bei einer Software, die jeden Freitag aktualisiert wird ist mir das zu alt indecision

Umgesetzt hatte ich das aber bisher nicht. Calibre ist, was eBooks angeht, fast allmächtig und dementsprechend auch ein Schwergewicht auf so einem Rechnerchen wie mein Pi B erster Generation.
Aber letzte Woche hatte ich dringend Bedarf und die Lösung war ganz einfach — man muss sich nur mal ein paar Minuten Zeit nehmen:

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Tipp: Baphomets Fluch komplett (5 Teile) für 4,38€

Ein schneller Tipp: Noch bis 21:00 gibt es alle Teile der Adventure-Reihe Baphomets Fluch bzw. Broken Sword komplett für 4,38€ im BundleStars Star Deal für Linux, MacOS und Windows (Steam Keys).

Die Adventure um George und Nico sind alle wirklich toll für jeden Adventurefan absolut empfehlenswert. Neben dem Zeitlimit, das noch bis 21:00 läuft ist die Gesamtzahl der Steam-Keys begrenzt, noch gibt es aber welche.

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Day of the Tentacle günstig im Humble Bundle und Best of 2016 Bundle

Gleich zwei berichtenswerte Bündel gibt es gerade beim Humble Bundle:


Schon seit letzter Woche und noch bis kommenden Dienstag Abend gibt es im Humble Overwhelmingly Positive Bundle wieder diverse Spiele zum günstigen Preis:

Für einen frei wählbaren Preis gibt es Shantae and the Pirate’s CurseEpic Battle Fantasy 4 und Pony Island.
Bezahlt man mehr als der Durschnitt, momentan sind das 6,58$ ~6,16€, erhält man dazu noch Day of the Tentacle RemasteredDEADBOLTBit Blaster XL sowie Refunct.
Für mindestens 10$ ~9,36€ bekommt man schliesslich auch noch VA-11 Hall-A: Cyberpunk Bartender Action und N++ (NPLUSPLUS).

Absolutes Highlight und schon allein Grund genug dieses Bundle zu kaufen ist für mich erkennbat Day of the Tentacle. Einfach Kult und liebevoll erneuert. Via Steam und als DRM-freier Download für Linux, MacOS und Windows.
Ehe ich zum zweiten Bundle komme muss hier erstmal das Video rein (die anderen kommen unten):


Hohe Ansprüche trägt auch das Humble Bundle Best of 2016 im Namen. Auch wenn da für mich kein Knaller wie Day of the Tentacle dabei ist, interessiert mich Rust schon seit ich das erste mal davon gehört habe. Else Heart.Break() sagt mir nicht, das Video sieht aber interessant aus. Gleiches gilt für Shadowrun: Hong Kong. Ich hab ja noch 13 Tage um zuzuschlagen wink:

Zu einem frei wählbaren Preis gibt es: Else Heart.Break()Evoland 2 und Victor Vran.
Bezahlt man mehr als der Durchschnitt von momentan 3,90$ ~3,65€ gibt es dazu noch Rust (early access)Shadowrun: Hong Kong – Extended Edition sowie Stronghold Crusader 2.
Gibt man schließlich mindestens 10$ ~9,36€ aus gibt es außerdem noch die Homeworld Remastered Collection bestehend aus Homeworld Remastered EditionHomeworld 2 Remastered Edition und den jeweiligen Classic Versionen.


Die Videos zu allen Spielen beider Bundles habe ich hier natürlich auch noch:

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ADS-B Empfangsstatistiken

Linux

Schon im dritten Jahr lasse ich meinen Raspberry Pi die ADS-B Signale von Verkehrsflugzeugen empfangen und zu Flightradar24 hochladen. Das gibt den Business-Account kostenlos wink.

Das macht die Kiste zuverlässig im Hintergrund, einmal eingerichtet kann man das eigentlich vergessen. Vor einiger Zeit bin ich aber auf die dump1090-tools gestoßen, ein paar Skripte, die das, was dum1090 so tut in Grafiken auswertet:dump1090-tools

Damit die tools an die nötigen Daten kommen ist eine andere Version von dump1090 nötig, das ist das Programm, das die empfangenen ADS-B Daten interpretiert.

Der Fork dump1090-mutability hat ein paar nützliche Erweiterungen, so ist sein Webinterface etwas netter und lässt sich auch besser in bestehende Webserver integrieren. Das Webinterface ist bei mir nun deutlich schneller. Und er kann die Daten auch in json-Dateien schreiben, die die dump1090-tools dann verarbeiten.

Wie fast immer beim Raspberry Pi ist die Doku und Installationsscripte für die Standarddistribution Raspian ausgelegt. Da ich Arch Linux verwende musste ich da den Installationsscripten mal auf die Finger sehen und selbst Hand anlegen cheeky.

Mit ein wenig Fingerübung läuft jetzt aber alles bis auf den Graphen der Speichernutzung. Das Webinterface von dump1090 ist nun hierhin umgezogen und die Graphen sind hier.

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Linux Schlafstörungen

Mein PC zu Hause hat einen (von mir) kontrollierten Schlaf. Drücke ich den Ein/Aus Knopf oder bin eine Stunde nicht am Rechner geht er in den Schlaf, sprich Standby-Modus/Ruhezustand oder auch ACPI-Zustand S3.
Will ich etwas von ihm wecke ich ihn über den Knopf wieder auf oder schicke über die Fritzbox oder meinem Raspberry Pi den magischen Befehl zum aufwachen übers Netzwerk.

Ist praktisch, funktioniert gut. Oder besser gesagt: funktionierte.

Denn vor gefühlt einer Ewigkeit hörte der Rechner nicht mehr auf die Aufwachkomandos aus dem Netzwerk. Das benötige ich zum Glück nicht mehr so häufig, seit ich den Raspberry Pi habe, aber es ärgerte mich schon aus Prinzip. Aber dann doch nicht genug, um da längere Zeit in die Fehlersuche zu investieren.
Nach irgendeinem Update vor ein oder anderthalb Wochen wollte der Rechner allerdings auch nicht mehr in den Ruhezustand gehen. Zwar ging er in den Ruhezustand, wachte aber sofort wieder auf. Das nervte mich schon sehr viel mehr. Denn ich habe mich daran gewöhnt, den Rechner schnell schlafen zu legen und später dann einfach an gleicher Stelle weiter zu arbeiten.

Nach einiger Suche mit journalctl -f beim Versuch denn Standbymodus zu aktivieren und Kontrolle, was /proc/acpi/wakeup als zum Aufwachen erlaubte Geräte ausgibt kam ich darauf, den NetworkManager zu kontrollieren. Sah eigentlich gut aus, “Vorgabe” klingt nach Standardwerten und die funktionierten jahrelang.
Aber etwas probiert und siehe da: Vorgabe ist falsch. Explizit das Aufwachen auf nur die Magic Packets konfigurieren bewirkt das gewünschte Verhalten:NetworkManager LAN Verbindung

Offenbar hatte vor ewigen Zeiten ein Update dafür gesorgt, daß die Einstellung Vorgabe nicht mehr auf die Magic Packets des WOL Standards reagiert. Dafür mag es Gründe geben, ich würde es eigentlich für mich aber nicht abschalten.
Ein weiteres Update vor ein bis zwei Wochen muss das Verhalten dann noch einmal verändert haben, so daß jetzt aber standardmässig auf andere Signale reagiert wird, die ich hier im Netzwerk rumfliegen habe. Die Fritzbox ist ein UPnP AV-Server, der Raspberry Pi serviert bei NFS und CIFS und was der Blu-Ray Player und das FireTV so im Netzwerk bekannt geben habe ich jetzt nicht nachgesehen. Irgendetwas wurde aber von der Einstellung “Vorgabe” erfasst und hat den Rechner sofort wieder aufgeweckt.

Also habe ich nun zu Hause das getan, was ich bei meinem vorigen Arbeitgeber immer gepredigt habe: das gewünschte Verhalten explizit konfigurieren! Industrieanlagen sind meist auch wichtiger als mein informationstechnisches Wohlbefinden zu Hause, aber es gilt genauso. Also den NetworkManager explizit so konfiguriert, daß er bzw. die Netzwerkkarte nur auf die Magic Packets reagieren soll und schon läuft alles wie es immer war und soll. Er geht wieder brav schlafen und wacht auf Kommando wieder auf. So soll es sein!

Merke: egal ob Industrieanlage oder Daddelkiste: Wenn Du etwas bestimmtes willst, dann stell es auch explizit ein und verlass dich nicht auf die Standardwerte. Denn die können sich ändern. Lesson learned.

Interessanterweise zeigte mein zur Kontrolle herangezogenes Windows (8 · 8.1 · 10) immer bei beiden Problemen das gleiche Verhalten wie mein Linux. Es scheint die Einstellung der Netzwerkkarte also von Haus aus gar nicht anzufassen. Grundsätzlich finde ich das gut, aber ich muss bei Gelegenheit trotzdem mal nachsehen, ob und wo man das tun könnte wenn man es wollte. Denn bei Problemen ist es immer gut ein zweites System zur Kontrolle zu haben und es ist doppelt gut, wenn es ein ganz anderes System ist. Also bei [Hardware]Problemen mit Windows ein Linux zur Kontrolle nehmen und umgekehrt.

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Piwik 3 auf der Zielgeraden

Vor ziemlich genau 2 Monaten hatte ich hier die erste Beta von Piwik 3 installiert und heute Nacht hat mich meine Installation per E-Mail informiert, daß es den ersten Release-Kandidaten gibt.

Das Update funktionierte wie gewohnt mit ein paar Klicks in einer halben Minute automatisch, optisch geändert hat sich nicht viel:Piwik 3 Dashboard Screenshot
So langsam ist Piwik 3 wohl definitiv fertig, Fehler hatte ich schon seit der ersten Beta bei meiner kleinen Installation keine. Wirklich praktisch ist die neu gestaltete Oberfläche, die auch auf Mobilgeräten vernünftig skaliert. Den Android-Client habe ich seit der ersten Beta von Piwik 3 nicht mehr gestartet.

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Pflichtkauf: 16 O'Reilly Unix Bücher im Humble Bundle

Linux

Und gleich noch ein Humble Bundle das ich empfehlen kann, in meinen Augen ist es sogar ein Pflichtkauf für Unix/Linux Interessierte:

Im Humble Book Bundle UNIX gibt es insgesamt 16 Bücher zum groben Thema Unix von O’reilly in drei Stufen:Humble Book Bundle UNIX

  1. für mindestens 1$ / ~0,94€ gibt es
  2. ab 8$ / ~7,54€ gibt es dazu noch
  3. und schliesslich gibt es ab mindestens 15$ / 14,13€ außerdem noch

Wenn man sich für den O’reilly Newsletter einträgt gibt es unabhängig von der Stufe Ten Steps to Linux Survival kostenlos dazu.
Alle Bücher sind wie bei O’Reilly üblich ohne DRM und in den Formaten PDF, ePub und mobi. Ich muss da nicht lange überlegen, 15$ ist ein lächerlich niedriger Preis, praktisch alle Bücher sind normalerweise schon einzeln einiges teurer.

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