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Piwik 3 auf der Zielgeraden

Vor ziemlich genau 2 Monaten hatte ich hier die erste Beta von Piwik 3 installiert und heute Nacht hat mich meine Installation per E-Mail informiert, daß es den ersten Release-Kandidaten gibt.

Das Update funktionierte wie gewohnt mit ein paar Klicks in einer halben Minute automatisch, optisch geändert hat sich nicht viel:Piwik 3 Dashboard Screenshot
So langsam ist Piwik 3 wohl definitiv fertig, Fehler hatte ich schon seit der ersten Beta bei meiner kleinen Installation keine. Wirklich praktisch ist die neu gestaltete Oberfläche, die auch auf Mobilgeräten vernünftig skaliert. Den Android-Client habe ich seit der ersten Beta von Piwik 3 nicht mehr gestartet.

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Pflichtkauf: 16 O'Reilly Unix Bücher im Humble Bundle

Linux

Und gleich noch ein Humble Bundle das ich empfehlen kann, in meinen Augen ist es sogar ein Pflichtkauf für Unix/Linux Interessierte:

Im Humble Book Bundle UNIX gibt es insgesamt 16 Bücher zum groben Thema Unix von O’reilly in drei Stufen:Humble Book Bundle UNIX

  1. für mindestens 1$ / ~0,94€ gibt es
  2. ab 8$ / ~7,54€ gibt es dazu noch
  3. und schliesslich gibt es ab mindestens 15$ / 14,13€ außerdem noch

Wenn man sich für den O’reilly Newsletter einträgt gibt es unabhängig von der Stufe Ten Steps to Linux Survival kostenlos dazu.
Alle Bücher sind wie bei O’Reilly üblich ohne DRM und in den Formaten PDF, ePub und mobi. Ich muss da nicht lange überlegen, 15$ ist ein lächerlich niedriger Preis, praktisch alle Bücher sind normalerweise schon einzeln einiges teurer.

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Neue Humble Bundles für Android, Linux, MacOS und Windows...

Android

…die ich auch interessant finde, denn neue Humble Bundles gibt es fast jede Woche mehrfach.


Montag gestartet ist das Humble Mobile Bundle HandyGames mit Spielen des gleichnamigen Entwicklerstudios aus Deutschland.

Das Bundle ist drei Stufen unterteilt, in der ersten Stufe für einen bliebigen Preis gibt es 1941 Frozen Front (vorgestellt in WAAV 281)Aces of the Luftwaffe (vorgestellt in WAAV 242)Aporkalypse, Clouds & Sheep und Guns’nGlory WW2 (vorgestellt in WAAV 100)
Die zweite Stufe gibt es ab 3$ / ~2,83€, hier bekommt man zusätzlich noch Rocket IslandNinja Hero CatsGuns’n‘Glory ZombiesStage Dive Legends, Devils & Demons und die weiteren Spiele, die kommenden Montag noch dazu kommen.
Gibt man mindestens 5$ / ~4,71€ aus erhält man außerdem noch 1942 Pacific FrontClouds & Sheep 2 (vorgestellt in WAAV 310)Townsmen (vorgestellt in WAAV 66), Guns’n‘Glory Heroes und  Dynamite Fishing World Games.

Alle Spiele gibt es jeweils in der Premium-Version. Insbesondere das Siedler-artige Townsmen ist noch immer einer meiner Favoriten, von daher würde ich direkt zur dritten Stufe raten. Aber auch die Spiele der zweiten Stufe, angefangen bei Rocket Island sehen sehr interessant aus, zudem kommen Montag ja noch weitere dazu. Selbst in der ersten Stufe bekommt man reichlich Spielspaß, aber auch die Gefahr, daß man sich ärgert, nicht doch eine der höheren Stufen gekauft zu haben.


Für den PC mit Linux, MacOS oder Windows gibt es seit gestern Abend ein neues Humble Staff Picks Bundle:

In der ersten Stufe zu einem frei wählbaren Preis gibt es hier VolumeTIS-100 und Legend of Grimrock 2.
Bezahlt man mehr als der Durchschnitt (momentan 3,97$ ~3,71€) bekommt man dazu noch InfinifactoryThe Secret World und Dungeons 2.
Gibt man sogar 14$ ~13,19€ aus gibt es auch noch Grim Dawn.

Alle Spiele sind für Windows, einige auch für MacOS und Linux. Es gibt sie alle als Steam-Key, drei zusätzlich auch als DRM-freien Download. Für mich als hauptsächlich-Linux-Spieler sind Infinifactory und vor allem das an den Klassiker Dungeon Keeper angelehnte Dungeons 2 interessant. TIS-100 ist schon fast ein Klasiker, aber das Programmierspiel ist vermutlich für die meisten eher zu abstrakt wink.
Grim Dawn sieht zwar im Trailer wirklich gut aus, aber ich denke es ist mir den Spaß nicht wert jedesmal dafür Windows starten zu müssen cheeky.


Zu den Spielen beider Bundles hier auch noch die Trailervideos:

"Neue Humble Bundles für Android, Linux, MacOS und Windows..." vollständig lesen
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Zum Geburstag des Humble Store Bündel selbst zusammen stellen

Der Humble Store, klassische Laden des Humble Bundles, in dem man sich die Spiele einfach kaufen kann, feiert Geburstag. Und zum Geburstag gibt es einige interessante Angebote und die Möglichkeit, sich Software Bundles selbst zusammen zu stellen.
Unter dem Motto “Build Your Own” kann man sich aus Spielen von THQ Nordic, Codemasters und Double Fine jeweils ein eigenes Softwarebundle zusammen stellen. Der Rabatt variiert je nach Studio ab mindestens 3 Spielen mit 75% bis 85% Rabatt, bis hin zu 90% bei 5 Spielen.
Das ist durchaus einen Blick wert!


Außerdem ist das Humble Mobile Bundle “Board Games” mit diversen Brettspielen für Android erweitert worden, zahlt man mehr als 3$ ~2,78€ (oder hatte das schon getan) bekommt man nun außerdem noch Take It Easy, Small World 2 und Ingenious – The board game.
Insbesondere Small World 2 kann ich sehr empfehlen, wie auch Ticket To Ride (Zug um Zug) ist das Brettspiel hier sehr gut umgesetzt worden. Die anderen beiden neuen Titel kenne ich nicht, da werde ich in den nächsten Tagen noch einmal genauer hinsehen.

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Browser Synchronisation und Migration

Als Googles Chrome Browser neu war, war ich skeptisch und mit Firefox zufrieden. 8 Jahre ist das jetzt her.
Aber Chrome hatte mich auf dem Deskop überzeugt, das Konzept, daß jedes Tab einen eigenen Renderprozess hat kostet zwar Speicher, aber macht den Browser irre stabil und schnell.
Spätestens als Chrome auch unter Android (für ich bzw. meine Geräte) schnell genug wurde, hat der Abgleich mit dem Desktion alle anderen Browser bei mir verdrängt. Es ist einfach unheimlich praktisch, auf eine Seite, die man gestern am PC geöffnet hatte am nächsten morgen am Smartphone zugreifen zu können. Oder andersrum eine Seite, die man am Telefon gesehen hatte am PC in Ruhe ansehen zu können.

Viele Jahre war ich zufrieden, aber vor allem die Werbung ist es, die frustriert. Auf dem PC habe ich überall uBlock Origin installiert (Adblock sollte man nicht verwenden), aber auf dem Smartphone kann Chrome keine Plugins und da nervt die Werbung besonders oft.
Werbeblocker sind nicht die einzigen praktischen Plugins (für Blogger oder Per-Browser-Veröffentlicher ist Lazarus Pflicht!) und während man auch unter Android mit Firefox die meisten nutzen kann, hat Chrome unter Android nichteinmal eine Schnittstelle dafür.
Also will ich nun wegen der mobilen Nutzung von Chrome zurück zu Firefox wechseln. Vor einigen Jahren ging es die andere Richtung. Das hab ihr wirklich in die Nesseln gesetzt, Google! Werbeblocker sind heutzutage leider auch Selbstschutz und mobil nervt Werbung noch viel mehr und kostet wertvolles Datenvolumen. Google verdient das meiste Geld mit Werbung, aber auf dem PC sind Werbeblocker in Chrome kein Problem…

Die Bookmarks kann man in beiden Browsers jeweils einfach als .html Datei exportieren und im Anderen exportieren. Das ist einfach.
Schwieriger sind die Kennwörter. Für den für mich relevanten Weg von Chrome zu Firefox gibt dieser Blogpost die passende Anleitung bzw. Tipps und Links. Damit hat man also neben den Bookmarks auch die Kennwörter migriert.


Grundsätzlich müsste es aber anders gehen.

Sowohl Chrome als auch Firefox synchronisieren jeweils Bookmarks, Tabs der verschiedenen Geräte, Addons und Kennwörter. Schön wäre es, alles auch übergreifend zu synchronisieren. Und für mich auch, dies auch selbst gehostet zu tun.
Früher war Xmarks eine passende Lösung. Das PlugIn gibt es (zumindest am Desktop) für alle Browser und kann Browserübergreifend synchronisieren. Die Firma ging pleite und gehört heute zu Lastpass. Theoretisch macht Xmarks heute zumindest für die Bookmarks das, aber (verständlicherweise) nicht kostenlos bzw. zu einem für mich akzeptablen Preis. Schon allein herauszufinden was der Premiumaccount kostet ist eine Odyssee.

Da es IMHO trivial ist, die Daten z.B. auf einem WebDAV Verzeichnis zu speichern (Xmarks hat es vor einigen Jahren auch getan) suche ich einen Weg, um Tabs und Passwörter über verschiedene Geräte zu synchronisieren. Vorzugsweise über einen eigenen Server, ich hätte meine Daten gern über meinen Raspberry Pi synchronisiert. Ob nun eine WebDAV Freigabe oder eigenen Dienst ist mir eigentlich egal.

Kennst du einen Weg, um Chrome und Firefox auf PC (Linux und Windows) und Android, evt. auch über Umwege zu synchonisieren?

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GOG: Zurück in die Schule bzw. Vergangenheit

Per E-Mail bekam ich den Hinweis auf die Aktion bei GOGZurück in die Schule 2016“. Zielgruppe sind wohl Spieler wie ich, die nicht erst gestern aus dem Ei geschlüpft bin und sich mit Spieleklassikern in die Schulzeit zurück versetzen sollen.

Im Angebot sind Dutzende Spiele und die Auswahl ändert sich wohl auch alle 24(?) Stunden, morgen Mittag soll es zumindest neue geben.
Aus der aktuellen Auswahl habe ich mir aus der Lucasarts Collection (läuft noch 5 Tage) direkt Indiana Jones and the Fate of Atlantis sowie Zac McKrakan ant the alien mindbenders gekauft. Beide sind für Linux (via integrierter ScummVM), MacOS und Windows und kostet jeweils nur 1,39€. Für mich ist das wirklich zurück in die Schule laugh

Die Spiele sind komplett Original, da reicht auch ein Fenster (default ist Vollbild):

Zak McKrakan - Linux ScummVMIndiana Jones and the Fate of Atlantis - Linux ScummVM
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25 Jahre Linux - vom Hobby zur Weltherrschaft

Linux

Heute vor 25 Jahren hat Linus Torvalds in der Newsgroup comp.os.minix das erste mal sein Betriebssystem Linux angekündigt bzw. erwähnt:

I’m doing a (free) operating system (just a hobby, won’t be big and
professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing
since april, and is starting to get ready.
[…]

Nur ein Hobby, nichts professionelles.
25 Jahre später prägt Linux die Welt — größtenteils abseits der Wahrnehmung.

Wir neigen dazu, die Verbreitung anhand dessen zu messen, was wir sehen. Auf dem PC zu Hause läuft Windows, ebenso in der Firma. Vielleicht auch MacOS. Die PCs an denen wir arbeiten sind aber der geringste Teil der Computer in der Welt.

Sieht man sich zum Beispiel an, womit die Server im Internet laufen, findet man fast überall Linux. Vielleicht auch noch ein BSD, aber praktisch kein Windows.
Knapp 78% aller Smartphones in Deutschland, weltweit sogar über eine Milliarde Geräte, laufen mit Android — und Android ist ein Linux mit für Smartphones optimierten Oberfläche.
Dein Internet-Router läuft mit ziemlicher Sicherheit mit Linux, selbst wenn du nur ein einfaches DSL-Modem hast wird sich darin wahrscheinlich ein Linux langweilen. Mein FireTV, mein Kindle läuft mit Linux, ebenso wie praktisch alle anderen E-Book Reader.
Linux läuft auf Kassensystemen, Fahrkartenautomaten, Werbemonitoren. Achte mal darauf, wenn derartige Geräte morgens eingeschaltet werden oder aus irgendeinem anderen Grund neu starten — fast immer sieht man ein Linux starten. Vor einiger Zeit habe ich die Technik einem Digital-3D-Kino gesehen: das Steuersystem, das die verschlüsselten Festplatten abspielt und die gesamte Technik vom Vorhang über die Werbung, die Trailer, den Wechsel zur 3D Projektion und Audiosteuerung kontrolliert läuft mit Linux.

Linux ist praktisch überall, ein großartiger Erfolg für ein einfaches Hobbyprojekt!
Möglich gemacht hat das die Tatsache, daß Linus sein Hobbyprojekt unter die GNU General Public License (GPL) gestellt hat, dadurch konnte es jeder kostenlos verwenden und selbst verändern. In der Folge haben schon vor 20 Jahren tausende Menschen weltweit an dem System gearbeitet und es zu dem (im Hintergrund) dominierenden System gemacht, das es heute ist. Linus hat 1997 in einem Interview dazu gesagt: “Making Linux GPL’d was definitely the best thing I ever did.”. Die GPL sorgt dafür, daß jedermann und jede Firma Linux frei verwenden darf — Änderungen aber selbst auch wieder veröffentlichen muss. In den Vergangenen 11 Jahren haben 13.594 Entwickler von über 1300 Firmen am Linux Kernel gearbeitet. Der Kernel umfasst mittlerweile 22 Millionen Codezeilen, täglich kommen 4600 dazu — Linux lebt, entwickelt sich, passt sich ständig an. An neue Hardware, an neue Software[methoden]. Es ist aktuell das Ergebnis von 25 Jahren fortwährender Evolution und wird morgen das Ergebnis von 25 Jahren und einem Tag sein. Linux selbst gehört aber niemandem, durch die freie Lizenz gehört es quasi jedem. Linux-Firmen verdienen ihr Geld größtenteils mit dem Support — den es bei Linux daher auch tatsächlich gibt und meiner Erfahrung nach wesentlich besser als z.B. von Microsoft. Da habe ich den Eindruck, daß es ohne millionenschwerem Supportvertrag gar keine Hilfe gibt eek.
Ich selbst habe Linux Ende ’95 das erste mal auf meinem Rechner zu Hause nebenher installiert und verwende es seit meinem Umstieg von OS/2 praktisch ausschliesslich. Das müsste so 1999 gewesen sein. Ja, auf dem Desktop.

Wenn Du dir auch Linux einmal ansehen willst, dann komm doch zum Beispiel an jedem vierten Freitag zu unserem Linux Einsteiger Abend der LUG Flensburg in die Knudsborg — das ist morgen wink. Praktisch jede Linux User Group veranstaltet regelmässige Treffen, such einfach mal im Internetz.

Danke Linus!

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