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Das HPI überprüft ob E-Mail Adressen geleakt wurden

Eine etwas sperrige Überschrift, aber mir ist nichts besseres eingefallen eek

Man kann ja immer öfter hören, dass E-Mail Adressen oder mehr aus Kundendaten geklaut kopiert wurden. Anfang des Jahres hatte das BSI eine Prüfmöglichkeit eingerichtet, die aber ständig überlastet war und sich auch nur dann meldete wenn die abgefragte Adresse gefunden wurde. Bei der geringen Kapazität die das BSI bereit gestellt hatte kamen die Mails oft Tage später an. Und sagte dann auch nur aus “ja, die Adresse wurde kopiert.” keine Details und da man keine Information bekam wenn die Adresse nicht betroffen war, war man durch die Überlastung im Prinzip nur dann sicher, wenn man die Nachricht bekam, dass die abgefragte Adresse betroffen ist.

Sehr viel besser macht es das Hasso-Plattner Institut der Uni Potsdam. Deren Identity Leak Checker antwortet auf jeden Fall, also auch wenn man nicht betroffen ist. Und wenn man betroffen ist, wird konkret angegeben, was betroffen ist mit entsprechenden Hinweisen.
Für meine Adresse die ich (nur) bei Adobe hinterlegt habe und die bei Adobe kopiert wurde sieht das so aus:

Achtung: Ihre E-Mail-Adresse (hier steht die Adresse) taucht in mindestens einer gestohlenen und unrechtmäßig veröffentlichten Identitätsdatenbank (so genannter Identity Leak) auf. Folgende sensible Informationen wurden im Zusammenhang mit Ihrer E-Mail-Adresse frei im Internet gefunden:



PasswortVor- und ZunameKreditkarteBankkontodatenTelefonnummerAnschriftGeburtsdatumSozialversicherungsnummer
Nov. 2013

Gefolgt von dem Hinweis das Kennwort zu ändern, mehr wurde bei Adobe ja nicht kopiert. Bei anderen Leaks kann es anders aussehen, davon bin ich aber glücklicherweise nicht betroffen.
Leider habe ich keine Informationen darüber gefunden aus welchen Leaks das HPI die Daten vorliegen hat, also wie vollständig sie sind. Auf einer eigenen Statistikseite kann man aber sehen, dass aber 170 Millionen Identitäten vorliegen und auch aus welchen Zeiträumen sie stammen. Das häufigste Kennwort in der Datenbank lautet übrigens “123456”. Wer das verwendet gehört aber sowieso gesteinigt cool

Flensburger Hafen Panorama

FlensburgFoto

Ein Panorama, entstanden Mittwoch Abend auf dem Rückweg vom Kino wo ich Tammy gesehen hatte. Aufgenommen mit der Panoramafunktion von Google Kamera mit dem Smartphone aufgenommen:

Panorma vom Flensburger Hafen

Fotografiert von der Westseite, kurz vor dem Museumshafen/Museumswerft. Man sieht also das Ostufer bis zur Hafenspitze und auf der Westseite “im Prinzip” bis zu meinem Standpunkt.

gelesen: Stardust 2: Das Amöbenschiff

Stardust 2: Das Amöbenschiff von Roman Schleifer
Perry Rhodan Stardust 2 - Das Amöbenschiff
Ein unbekannter Feind für die neue Menschheit – Perry Rhodan wird gejagt

Der ersten Band der abgeschlossenen Perry Rhodan Nebenserie Stardust nimmt die Handlung direkt dort auf, wo der erste Teil vor zwei Wochen endete. Perry Rhodan und Eritrea Kush haben auf einem unbewohnten Planeten einen Boten der schlafenden Superintelligenz TALIN getroffen. Als sie zur Oberfläche zurückkehren ist das Lager der Glücksritter die die unterirdische Station entdeckt hatten von einem fremdartigen Raumschiff getötet worden. Perry und Eritrea gelingt gerade so die Flucht, dabei geht aber etwas schief…

Einfach gesagt geht es darum, wie Perry Rhodan die kleine Gruppe und noch einige mehr aus dem Schiffbruch rettet. Praktisch geht es aber grösstenteils um andere Personen, Perry ist zwar auch da und hat seinen Einfluss, die anderen Personen sind aber interessanter. Und wahrscheinlich für den Rest der Serie auch wichtig, ich vermute sie werden hier als Charakter eingeführt.
Ich muss sagen, dass mir die Stardust Serie wirklich anfängt zu gefallen. Es mag auch am Autor Roman Schleifer liegen, aber es dürfte bei Stardust generell eher so sein bzw. werden, dass die einzelnen Romane viel direkter miteinander verbunden sind. Ein grosser Roman der aufgeteilt wurde und nicht eine Sammlung zusammenhängender aber doch individueller kleinerer Romane wie bei der Erstausgabe. Finde ich gut zu lesen und frage micht, ob Stardust nächstes Jahr auch als Gesamtwerk erscheinen wird, im November ist die Serie ja schon abgeschlossen.

gesehen: Tammy

Gestern war ich wie fast jeden Mittwoch im Kino, dieses mal aber nicht in der Sneak Preview (dort lief “Wir sind die Neuen”) sondern mit den schon erwähnten Groupon Aktionsgutscheinen/Karten in Tammy.

Tammy (Melissa McCarthy) ist eine dickliche Frau die man wohl meist als Versagerin wahrnehmen wird. Sie arbeitet in einer FastFood Kette und wird gefeuert nachdem ein Hirsch dafür gesorgt hat, dass sie mal wieder zu spät kommt. Als sie zu Haus ihren Mann mit der Nachbarin erwischt schnappt sie sich ihre Sachen, geht rüber zu ihren Eltern und verlässt kurzentschlossen die Stadt. Bzw. ihre Grossmutternutzt die Chance auf einen Road Trip zu gehen, denn sie hat Auto und Geld, Tammy hat nichts. Und so geht die Oma (Susan Sarandon, Thelma und Louise) mit ihrer Enkelin auf einen Road Trip.

Ein ungleiches Paar, die Oma will Spass haben während Tammy ständig mit ihrer eigenwilligen Wahrnehmung der Welt aneckt. Schuld sind immer die Anderen, sich selbst ändern nicht nötig. Aber natürlich hat auch dieser Film ein gutes Ende, etwas Moral gibt es auch für alle Beteiligten inklusive Zuschauer.

Ein Film zwischen Humor und Fremdschämen, Tammy möchte man immer wieder einfach nur gegen die Wand klatschen oder ihre gerechte Strafe bekommen lassen. Besser gefallen hat mit ihre Grossmutter Pearl, Susan Sarandon spielt besser und die sympatischere Person, auch wenn das im Trailer nicht so rüberkommt und auchsie ihre Leinwandprobleme hat. Für 3€ die die Grouponkarte gekostet hat war es ok, zum Normalpreis hätte ich mich aber über die verlorene Lebenszeit geärgert.

gesehen: A Million Ways to Die in the West

Vor dem Fussballspiel gestern ging es ins Kino zu A Million Ways to Die in the West. Den Trailer hatten wir in der Sneak schon oft genug gesehen und er versprach Spass:

Ok, ein wenig morbider Spass, aber Spass.
Und was soll ich sagen? Der Film ist grosser Spass! Nicht einfach nur eine Aufzählung von Todesarten, auch wenn die Hauptperson Albert eine solche Auflistung anfängt nachdem er von seiner Freundin verlassen wurde um seine Freunde von der Trostlosigkeit und Gefahr des Wilden Westens zu überzeugen.
Es gibt eine einfache Handlung über den Schafezüchter Albert der von seiner Freundin verlassen wird und von einer anderen Frau, die sich als Frau des führenden Gesetzlosen herausstellt (kein Spoiler, dass ist nur Albert nicht klar), wieder aufgebaut wird. Als der von Liam Neeson verkörperte Ehemann und Revolverheld Clinch auftaucht wird es für Albert eng…

Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Seth MacFarlane schuf schon TED (den ich nicht gesehen habe) und die Zeichentrickserien American Dad und Family Guy (die ich liebe). Der Humor des Films ist wie erwähnt morbide, teils derb und geht immer Richtung Slapstick. Die Handlung spielt 1882, die Formulierungen und Bezüge sind aber aus der heutigen Zeit. Etwas schwer zu erklären, es ist wie eine Zeichentrickserie die in einer eigenen Welt spielt aber doch unsere Gegenwart widerspiegelt. Von der Art hat es mich sehr an die genialen Star Wars Episoden von Family Guy (Blue Harvest et al.) erinnert. Viele bekannte Schauspieler, Anspielungen und Referenzen zu Hauf, ich muss den Film schon allein wegen der Scheunenszene noch einmal sehen, die ging im Jubel des Kinosaals völlig unter eek.

Ein Film wie eine Zeichentrickserie, einfach nur Spass.
Heute Abend geht es zu Tammy, ein Gutschein ist dann noch übrig für’s Wochenende.

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