Nachdem anderswo sanfter sozialer Druck ausgeübt wurde fange ich nun auch mit dem Gezwitscher an. Dazu hatte ich erstmal meinen Twitter-Account wiederbelebt.
Ja, ich hatte schon einen, seit vielen Monaten. Konnte mich nur nicht so recht damit anfreunden. Meine Abneigung war also nicht ganz aus der Luft gegriffen. Es besteht aber die Möglichkeit, dass ich dem Dienst nicht ganz unvoreingenommen gegenüber getreten bin. Nun, eine zweite Chance wollte Twitter wohl nicht, Updates gehen nur per Web, meinen Jabber-Account konnte ich nicht neu registrieren und auch das Webinterface war in den letzten Tagen laut Statusseite mehr down als nutzbar. Daher hab ich mich nun bei Jaiku registriert, bzw. einen Account angefordert, ist ja noch nicht öffentlich. Da droht bei Erfolg zwar der gleiche Kapazitätsengpass, aber noch ist es eine Beta für die man sich bewerben muss und nicht einfach registriert und ausserdem steckt da mittlerweile Google hinter, das gibt Hoffnung, dass die Kapazitäten zeitnah angepasst werden.
Und wo ich grad dabei war die Möglichkeiten zu eruieren hab ich mich auch bei Friendfeed angemeldet. Der Meta-Dienst hat den Vorteil dass er mehrere Feeds zusammen fasst und so kommen da auch Meldungen wenn ich hier einen neuen Eintrag poste oder was bei del.icio.us bookmarke oder bei flickr ein Bild hochlade. Die Feeds von Jaiku und Twitter kann man genauso einbeziehen und mittels des IMfied Bot auch via Jabber direkt etwas zwitschern.
Also fange ich jetzt an und simse kurznachrichte. Erstmal direkt via imfied, später vielleicht über jaiku. Unter http://friendfeed.com/rowi kann man das ganze ansehen, ‘nen RSSAtom Feed gibt’s da auch.













Twitter hat ein Problem: Twitter ist der Firstmover und damit der Platzhirsch. Die “wichtigen Leute” sind da und alle anderen wollen da auch hin. Zu wenig Kohle um die Technik aufzubauen, zu viele Nutzer. da geht die Schere auseinander. Zudem haben sie auch noch kein Businessmodell. Ja sie haben Venturecapital bekommen, aber das reist nur kurzfristig was. Je runder der Dienst läuft, desto mehr user und alles beginnt von Neuem.
Langfristig muß Twitter sich überlegen, wie man sich finanzieren will. Es wird kaum reichen Adsense oÄ. auf die Nutzerseiten zu legen. Klickt ja vermutlich keiner der User an, da sie wissen was dahintersteckt. Sponsoring wäre ein Möglichkeit, wenn man den Usern keine Gebühren aufhalsen will.
Naja, ich hätte noch einige Ideen mehr, abe da kann Twitter ja mal fragen kommen…
Auch jetzt läuft Twitter bei mir. Also noch mal etwas länger testen und nicht gleich “den Sand in den Kopf stecken”
zu finden bin ich auch: http://twitter.com/penzonator
Wenn man davon praktisch wenig merkt ist das zwar gut, IM ist aber ein KO-Kriterium für mich.
Friendfied hat für mich den Vorteil, dass es egal ist ob Twitter oder Jaiku gerade funktioniert, bei Friendfeed sieht man beides. Und wenn FF ausfällt kann ich immer noch direkt auf Jaiku bzw. Twitter verweisen.
Mein Eindruck von Twitter bzw. das Fehlerhandling ist jedenfalls nicht gerade gut, die Dienste sind zumindest auf der Statusseite nicht nur kurzzeitig gestört sondern tagelang, das läuft der Natur von Twitter zuwider. gerde Twitter sollte den Status twittern. Dass sie es nicht tun spricht IMHO für tieferliegende Probleme und dann probiere ich es gar nicht erst.
“Twitter is over capacity.
Too many tweets! Please wait a moment and try again.”
Das ist ein Tumbl-Blog. Dort sind einige Dienste rot das ist richtig… Für mich nicht weiter schlimm, da ich eh die meiste Zeit am PC sitze.
Die IM-Anbindung ist für mich sehr wichtig und da diese komplett gestört ist und zumindest für mich nicht absehbar ist ob und wann sie wieder verfügbar ist und man auch ansonsten viel von Störungen liest nehm ich halt was anderes.