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gelesen: Bob, der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte


Bob der Streuner: Die Katze, die mein Leben veränderte

Nach dem zweiten Buch habe ich nun auch das Erste gelesen:

Die komische und manchmal abenteuerliche Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft
Millionenfach hat sich der Roman “Bob der Streuner” von James Bowen bereits verkauft. Ein modernes Märchen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt James sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Und mehr noch: Während er den Streuner aufpäppelt, entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Der Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So, wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James´ Leben wieder mit Sinn – und jeder Menge witziger Anekdoten.

Erst das zweite Buch zu lesen war wie damals schon geschrieben kein Problem, sofern man die grundsätzliche Geschichte von Bob und James schon einmal irgendwo mitbekommen hat:
James hat als drogensüchtiger Straßenmusikant 2007 am Hauseingang zu seiner Sozialwohnung einen verletzten Kater gefunden. Er kümmert sich um den Kater, den er Bob nennt, und dieser dankt es ihm mit einer ungewöhnlichen Zuneigung. Bob folgt James zu seinen Auftritten als Straßenmusiker, er weicht ihm nicht mehr von der Seite. Die beiden werden unzertrennlich und zusammen mit Bob schafft James den kalten Entzug.

Die wahre Geschichte von James und Bob ist mittlerweile wohl Jedem in Grundzügen bekannt, er schildert sie hier noch einmal ausführlicher und mit vielen Anekdoten rund um Bob. Aber es ist nicht nur ein Buch zum schmunzeln, James schildert auch Dinge, die er in seinem Leben falsch gemacht hat. Es ist letztlich aber doch die Geschichte eines außergewöhnlichen Katers, der es mit seiner Treue und Sturheit schafft, einem Drogensüchtigen eine Aufgabe und damit eine Leitlinie zu geben. Genau die Art Therapie, die James offenbar gebraucht hat.

Ein wirklich tolles Buch, es schildert die Geschichte, die man in jeder Zeitung lesen konnte detailierter. Immer menschlich und Katzenliebhaber werden vieles von Bob in ihrem Tier wiederfinden. Wahrscheinlich aber nicht alles auf einmal, Bob ist ein Unikat.laugh

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gelesen: Perry Rhodan 2914: Im Bann des Pulsars


Perry Rhodan 2914: Im Bann des Pulsars

 

Die Thoogondu entdecken den letzten Galakt-Transferer – Terraner im Brennpunkt des Geschehens

 

Nach der Flucht auf den letzten Galakt-Transferer in Band 2912 und einer dortigen Geschichtsstunde über die Entsteheung des zweiten Imperium in Band 2913 wird es in diesem Heft ernst für den Galakt-Transferer.
Auf der Suche nach u.a. Perry Rhodan entdecken die Thoogondu den um einen Pulsar kreisenden Galakt-Transferer und greifen ihn an.

Der Transferer hat seine Schuldigkeit getan, der Transferer soll gehen. Als Handlungsort hat er die Geschichte weiter gebracht, er hat weiter Zweifel an der Geschichtsschreibung des Goldenen Imperiums genährt. Als Objekt war er aber von Anfang an ein Wrack und so wird er in diesem Heft angegriffen.
Seit Heft 2910 war die Handlung in NGC4622, das aktuelle Heft widmet sich wieder den Ereignissen in der Milchstraße. Soll ja nicht langweilig werden wink

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gesehen: Small Town Killers

In der Sneak lief gestern ein fast lokaler Film: die dänische Komödie Small Town Killers:


In der Kleinstadt Nibe im Norden Dänemarks haben die beiden Schulfreunde Edward und Ib einen Handwerksbetrieb, der dank Schwarzarbeit gut läuft. Ihre Frauen verbringen ihre Freizeit mit Salsa-Kursen.
Die Ehen sind aus Sicht der beiden Männer etwas lieblos und deshalb wollen sie sich scheiden lassen. Das wird teuer und mit etwas Whisky stellen sie fest, dass ein russischer Killer billiger ist. Die Frauen engagieren ihrerseits eine englische Giftmörderin.
Alle vier bereuen es sehr schnell, aber die Mörder sind nun mal da und tun das, was Mörder halt so tun…

Sehr schwarz, sehr dänisch und ein riesen Spaß! Die dänische Art muss man kennen oder sich drauf einlassen (fällt nicht schwer), dann hat das Zwerchfell ordentlich zu tun yeslaugh

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Barcamp Kiel 2017: jetzt anmelden!

Barcamp Kiel 2017Am 11. und 12. August 2017 findet wieder das Barcamp Kiel statt.

Seit Montag ist die Anmeldung freigeschaltet und noch schneint es für beide Tage Karten zu geben. Zumindest kann man sich anmelden, ob man schon auf der Warteliste landet kann ich nicht sehen cheeky

Ich kann dir aber nur raten: Melde Dich an!
Es ist eine tolle Veranstaltung und Erfahrungsgemäss klappt es gut, dass Teilnehmer, die keine Zeit haben sich auch wieder abmelden und man auch auf der Warteliste gute Chance hat. Oder die Orgas finden noch irgendwo ein bischen Platz und können die Teilnehmerzahl erhöhen wink.

Letztes Jahr musste ich aussetzen, aber dieses Jahr bin ich wieder dabei. Und keine Angst: auch wenn naturgemäss viele Onlinethemen dabei sind, es gibt auch immer ganz andere Themen. Ich erinnere mich an Ausdruckstanz, Kindererziehung oder nachhaltig Leben. Und wenn Du magst, rege doch eine Session über Straßenmalkreide oder so an laugh. Apropos Kindererziehung: eine Kinderbetreuung gibt es bei Bedarf auch yes

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gelesen: Die Blutschule

Die Blutschule von Max Rohde (Sebastian Fitzek)

Max Rohde AKA Sebastian Fitzek: Die Blutschule

Unter dem Namen des Hauptcharakters seines Romans “Das Joshua-Profil”, Max Rohde, hat Sebastian Fitzek einen Brandenburger Psychothriller geschrieben:

Eine unbewohnte Insel im Storkower See.
Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer.
Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.
Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …

Die Hauptperson schildert sie Geschichte in einem Brief an seinen Therapeuten, Jahre nach den Ereignissen.
In der ersten Hälfte lernen wir die Familie von Simon und Mark kennen, die aus Berlin nach Brandenburg zieht. Hier deutet sich schon an, dass das Leben auf dem Land anders ist, als in der Großstadt. Und der Unterschied ist nicht der bekannte von Stadt und Land.
Es steigert sich dann, bis in der zweiten Hälfte für die beiden Söhne ein blutiger Unterricht los geht.

Ein spannender Psychothriller, ich habe ihn am Wochenende an einem Nachmittag am Stück durchgelesen. Mystery, menschlicher Horror, hat mir sehr gut gefallen. Und ich fürchte, ich muss jetzt auch Das Joshua-Profil lesen um zu verstehen, warum Fitzek hier ein Buch unter dem Namen der Hauptperson des Romans geschrieben hat cool

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gelesen: Im Mondstaub versunken

Im Mondstaub versunken von Arthur C. Clarke

Arthur C. Clarke: Im Mondstaub versunken

Es war mal wieder Zeit für einen Roman von Arthur C. Clarke, dem Altmeister der harten Science-Fiction:

Für alle Besucher des Mondes ist es etwas vollkommen Neues: Ein Meer aus feinstem Staub, durch das Vakuum trockener als der ausgedörrte Sand der Sahara, das sich bewegte wie Wasser. Ein spezieller Gleiter, die Selene, kann das Staubmeer befahren wie ein Schiff auf der Erde die Ozeane. Als bei einem Mondbeben der Untergrund um mehr als fünfzehn Meter absackt, wird die Selene vom Staub verschlungen. Die Crew versucht alles, um die Passagiere zu beschäftigen – völlig im Ungewissen, ob Hilfe sie erreichen wird, bevor der Sauerstoff zu Ende geht.

Clarke schreibt “harte” Science-Fiction, d.h. realistische Fiktion. Wir wissen(?) zwar, dass es keinen derart mit Staub angefüllten Krater auf dem Mond gibt, aber wenn es ihn gäbe, würde sich die Staubmasse mit ziemlicher Sicherheit genauso verhalten wie Clarke sie beschreibt.
Der Gleiter Selene unternimmt Touristenfahrten auf dem Staubmeer und verunglückt. Ohne Kontakt zur Außenwelt können sie nur auf Hilfe hoffen. Da die Fahrt eigentlich nur ein paar Stunden dauert ist das Schiff nicht darauf ausgelegt, die Passagiere tagelang zu unterhalten. Es gibt Notrationen, aber ansonsten nichts zu tun.
Derweil versuchen Techniker außerhalb, die Selene zu finden und die Passagiere zu retten. Der Staub macht es ihnen nicht einfach…

Ein Roman, wie er typisch ist für Clarke. Die Gegebenheiten wie das Staubmeer sind (vermutlich) Fiktion, seine physikalisch/technischen Eigenschaften aber so realistisch wie es nur geht. Dadurch ist dieser Teil logisch und konsistent und Clarke kann sich mehr den “weichen” Dingen widmen. Gefangen in einem abgeschlossenen Schiff, begraben unter Tonnen von Staub müssen sich die Passagiere beschäftigen bzw. beschäftigt werden. Die verschiedenen Probleme, die auftreten, sind wie gesagt realistisch und auch die Reaktion von Crew, Passagieren und den Technikern außerhalb.
Das Ganze wird eher ruhig und nüchtern geschildert. Es ist kein bunter Actionfilm, sondern mehr ein beklemmendes Drama. Man merkt am Stil, dass das Buch aus den 1960’ern stammt, heutzutage würde man wohl mehr Action hineinlegen. Das macht es aber nicht langweilig, sondern verleiht im mehr Tiefgang.yes

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gelesen: Der kleine Roboter: Satire

Der kleine Roboter von Jan David Clavijus

Der kleine Roboter: Satire - Jan David Clavijus

Eine kurze und kostenlose Satire, die ich schnell zwischengeschoben habe:

Über Nacht taucht in einer Parkanlage in Bad Harzburg ein würfelförmiges Gebilde auf. Einige Zeit tut sich nichts, dann öffnet sich der Würfel und zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit betritt ein Alien den Boden der Erde.

In dem Würfel ist ein kleiner Roboter, wie man sich ob des Titels denken kann. Ein kleiner Roboter mit großer Aufgabe.

Eine nette kleine Geschichte, sie wirkt aber etwas unvollständig. Kurzgeschichten müssen nicht alles beschreiben, aber hier fehlt irgendetwas. Vielleicht nur ein Satz mit einer Andeutung oder Ähnlichem, aber irgendetwas fehlt mir.
Ist in 10-15 Minuten gelesen, vielleicht kommst du ja drauf surprise

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