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Augmented Reality mit Wikitude und Layar

Android

Ich hatte hier schon über das Augmented Reality Programm Wikitude berichtet.

Augmented Reality mit Wikitude
Wikitude bzw. Augmented Reality ist eine wirklich unglaubliche Technologie und noch dazu im Prinzip so simpel. Basierend auf dem eigenen Standort werden über das Internet Informationen über die nähere Umgebung abgefragt. Die Informationen werden als einfache Liste, in einer Umgebungskarte (via Google Maps) oder — am beeindruckesten — unter Berücksichtigung der per Kompass ermittelten Blickrichtung in das Bild der Handykamera eingeblendet.

Das ist wirklich WOW!

Und eigentlich völlig simpel, einfach die Möglichkeiten die moderne Handys bieten ausgenutzt. GPS, oft mit Kompass, ist nicht nur bei Smartphones immer öfter vorhanden und die Internetverbindung sowieso.
Bisher gibt es die AR-Programme nur für Android, das hypeiphone soll mit OS-Version 3.1 auch in den Genuss kommen, bisher hat Apple da wohl was gegen bzw. das OS 3.0 erlaubt nicht die nötigen Zugriffe.

Augmented Reality mit Layar
Wiedemauchsei, neben Wikitude gibt es nun eine weitere AR-Anwendung für Android: Layar. Wie der Name andeutet arbeitet Layar mit Layern, also Ebenen. Diese Ebenen legen fest welche Informationen in das Kamerabild eingeblendet werden. Es gibt Layer mit Hotels von Greenbookings, von Brightkite mit den Usern in der Nähe, von Mazda mit den nächsten Händlern usw.. Und obwohl mit Qype und Wikipedia auch die gleichen Quellen wie Wikitude sie nutzt zur Verfügung stehen findet Layar zumindest noch wesentlich weniger Punkte der Umgebung. Da ist Wikitude noch deutlich besser davor — zumindest in Flensburg. Da Wikitude hier aber auch abseits der Innenstadt verdammt viel findet nehme ich das als Massstab. Sylt oder Berlin sieht vielleicht anders aus, ist aber irgendwie auch kein Massstab für die Breite.

Was gibt es sonst zu sagen? Das Ebenen-Konzept von Layar finde ich sehr gut, ich habe allerdings keine Möglichkeit gefunden mehrere Ebenen gleichzeitig zu aktivieren. Wikitude arbeitet je nach Lage des Telefons im Hoch- oder Querformat, Layar immer im Hochformat. Layer blendet ein isometrisches Gitter in das Bild mit ein das echt schick aussieht aber keinen echten Mehrwert bietet.
Die Beschreibung der Punkte erscheint bei Layar immer in einer Statuszeile unten am Bildschirm mit einer Linie zu dem Objekt im Sucherbild. Wikitude blendet alle gefunden Punkte direkt an der entsprechenden Stelle ins Bild und zeigt auch eine Kurzbeschreibung auf Klick direkt im Bild als Sprachblase. Der Radius der Suche lässt sich bei Wikitude auch direkt in der Anzeige verändern, bei Layar wird der Radius vorher definiert. Was überhaupt nach Informationen durchsucht wird ist bei Wikitude nicht transparent oder wählbar während man bei Layar gar nichts sieht wenn man nicht eine Ebene auswählt, dafür hat man aber die volle Kontrolle was für Informationen man sieht. Hier wäre eine Information, in welchen Layern überhaupt Informationen zum derzeitigen Standort vorhanden sind praktsich. Das müsste im Hintergrund geprüft werden, was natürlich Traffic verursacht. Also besser Optional.

Insgesamt ist Wikitude IMHO derzeit klar erste Wahl, das Ebenenkonzept von Layar erscheint mir aber langfristig aber besser. Noch findet Wikitude aber wesentlich mehr Plätze aber noch nicht zu viel, so dass man eine Informationsquelle wegschalten möchte. Genau Richtig einfach. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Layar bekommt gerade viel Presse und wird sicher eher in den nächsten Tagen als Wochen bessere Ergebnisse liefern. Andererseits hat auch Wikitude “wundervolle Neuigkeiten” via Twitter angekündigt, mal sehen was die Österreicher da vorstellen. Layar kommt übrigens aus den Niederlanden — was Augmented Reality angeht sind die Europäer also ganz vorn :-)

Wie Computerspiele hergestellt werden

Computerspiele herzustellen ist harte Arbeit, das hört man immer wieder.
Wer es genau wissen will findet bei Offworld eine geniale Galerie mit Bildern aus der Produktion:

Tetris-Produktion

Sehr lehrreich, wie ich finde!


via Nerdcore

Kategorien: Kultur | 3 Kommentare
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GIMP-Experiment: Flensburguntergang

FlensburgFoto

Ein schnelles Experiment mit einem Foto das ich heute gemacht habe:

Das gesamte Bild einmal mit ‘Auto -> Color Enhance’ mit knackigen Farben versehen, danach den oberen Teil mittels ‘Auto -> Equalize’ in Weltuntergangsstimmung gebracht:



Wie man deutlich sieht beherrsche ich die Abtrennung des Himmels von der Skyline nicht so richtig mit den Markierwerkzeugen, bitte grosszügig darüber hinwegsehen 8-)

Insgesamt eine interessante Kombination wie ich finde, für eine finale Version muss ich aber dringend das mit der Markierung in den Griff bekommen und die Effekte auch von Hand feintunen statt mich einfach auf die Automatik zu verlassen.

nmap auf Android losgelassen

Android

Hab spasseshalber mal nmap auf mein Telefon losgelassen:

# nmap -A galaxy

Starting Nmap 5.00 ( http://nmap.org ) at 2009-08-16 18:09 CEST
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
WARNING: RST from 172.16.0.101 port 1108 — is this port really open?
Interesting ports on Galaxy.rowi.lan (172.16.0.101):
Not shown: 999 closed ports
PORT STATE SERVICE VERSION
1108/tcp open unknown
1 service unrecognized despite returning data. If you know the service/version, please submit the following fingerprint at http://www.insecure.org/cgi-bin/servicefp-submit.cgi :
SF-Port1108-TCP:V=5.00%I=7%D=8/16%Time=4A882F68%P=x86_64-pc-linux-gnu%r(Ge
SF:nericLines,34,”-1\nERROR:arg\x20check\x20me\.\n\n\.\n-1\nERROR:arg\x20c
SF:heck\x20me\.\n\n\.\n”);
MAC Address: 00:21:E8:4B:B7:FD (Murata Manufacturing Co.)
Device type: general purpose
Running: Linux 2.4.X
OS details: Linux 2.4.21 (Red Hat Enterprise Linux 3)
Network Distance: 1 hop

OS and Service detection performed. Please report any incorrect results at http://nmap.org/submit/ .
Nmap done: 1 IP address (1 host up) scanned in 25.19 seconds
Das vermutete Betriebssystem stimmt natürlich nicht, auf dem Telefon läuft kein Rad Hat Enterprise Linux und auch kein 2.4’er Kernel, es ist das normale Android 1.5 “Cupcake” mit Kernel 2.6.27.

Weiss jemand was es mit dem Port 1108 auf sich hat?`Könnte Android allgemein sein oder etwas von Samsung speziell…

Und für die Neugierigen unter Euch hier noch der Useragent mit dem sich der Browser beim Server meldet:

Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 1.5; de-de; Galaxy Build/CUPCAKE) AppleWebKit/528.5+ (KHTML, like Gecko) Version/3.1.2 Mobile Safari/525.20.1

Android Anwendungs-roundup

Android

Gut zwei Wochen habe ich jetzt das Samsung Galaxy und so langsam hat sich meine Anwendungsauswahl stabilisiert.
Das Wichtigste habe ich und ich experimientiere kaum noch. Also kein ausprobieren mehr ob ich die Anwendugnsart brauche, mehr ein gezieltes Suchen und entschieden welches der Programme ich behalte, denn meist gibt es mehrere für einen Zweck.

Eine ausführliche Beschreibung gibt es aber hier jetzt nicht, denn es sind doch ein paar mehr Anwendungen zusammengekommen als ich so im Gefühl hatte, 59 insgesamt(!). Allerdings kein wirklicher Unsinn dabei, es läppert sich einfach.

Wer dies liest und dabei auf sein einfaches Handy das nur zum telefonieren und für SMS dient blickt dem sei erläutert, dass das Galaxy wie eigentlich jedes Smartphone ein kleiner Computer in der Hand ist. 128 (bzw. 192, je nach Sichtweise) MB RAM, 528MHz Prozessor sind Werte die vor ein paar Jahren im Desktop steckten. Und die Anwendungsbandbreite ist durch den mobile “immer dabei” Chrakter deutlich größer.

Hier nun aber auf zur Liste. Aufgrund der Länge im erweiterten Teil und nicht so ausführlich mit Bild usw. wie ich erst vorhatte:

"Android Anwendungs-roundup" vollständig lesen

Urlaubsfotos aus Dresden - ein Picasa Test

Vor knapp 3 Wochen hatte ich eine kleine Auszeit angekündigt, wir waren eine Woche in Dresden. Wir hatten eine tolle Ferienwohnung mitten in der äußeren Neustadt, dem Szeneviertel Dresdens.

Eine Woche ist viel zu kurz, Dresden ist in der Zeit gerade mal ansatzweise zu erfassen. Frauenkirche und Zwinger kennt jeder, aber die Stadt ist voll mit Dingen wie den Kulturhöfen und der Pfunds Molkerei — und dann ist da ja auch noch Meißen, die Bastei und hastenichgesehn in der Umgebung.

Die Woche reichte gerade mal für einen groben Überblick damit man beim nächsten mal etwas gezielter gucken kann. Meine Freundin ist mir da vorraus, die war da schon ein paar mal…

Da flickr-Account praktisch voll ist und ich mich noch nicht zu einem Pro-Account durchringen konnte habe ich für die Fotos Picasa Webalben ausprobiert.
Ziemlich genial finde ich da schon mal, dass ich die (derzeit) 143 191 Bilder hier als Diashow einfügen kann, per Mausklick kommst du aber auch zur Webversion des Albums.
Die Bilder werden angeblich1 mit der Webversion synchron gehalten, d.h. wenn ich weitere Fotos oder Bildunterschriften hinzufüge sind die auch gleich in der Diashow hier zu sehen.

Klingt gut, hier also eine eingebttete Diashow: Die ersten Bilder zeigen gleich ein paar Kaninchen die im Aussenbereich eines italienisches Restaurants in der Neustadt frei herumliefen:

Was meinst Du zu den Fotos an sich und der Einbindung als Diashow?

_____________________

1 auch praktisch, sie erscheinen aber am Ende, nicht an der Stelle an der sie im Desktop-Picasa stehen — was man aber wiederum online korrigieren kann, in diesem Fall hat es geholfen die Bilder neu nach Datum sortieren zu lassen

TouchPal: alternative Bildschirmtastatur für Android

Android

Standard Androidtastatur: schlichte, funktionsarme Eleganz
Die Bildschirmtastatur ist das wichtigste Hilfsmittel bei Android-Telefonen. Denn bis auf das erste Modell, das HTC Dream bzw. t-mobile G1, sind es alle reine Touchscreen-Telefone ohne Tastatur.
Sie war auch der größte Unsicherheitsfaktor bei meiner Entscheidung für das Telefon. Ein Test im Laden hat aber ergeben dass sie gut benutzbar ist, kein Vergleich zu dem armseligen Versuch im Nokia 5800.
Im Querformat mit Vibrationsfeedback ist sie schon sehr gut nutzbar, das Hochformat braucht aber ein wenig Aufmerksamkeit beim tippen. Die Standardtastatur funktioniert, ist durch die Schlichtheit sogar etwas Elegant. Aber halt auf Kosten der Funktion. Insgesamt ein “Erlebnis” das man nicht schnellstmöglich ersetzen will aber sicher auch nicht Böse wäre wenn es verbessert würde :-)

Von daher hatte ich die kostenpflichtige ($2,99) und hoch gelobte Alternative Better Keyboard auch nie ausprobiert. Ein großer Vorteil soll die Wörterbuchunterstützung sein und da gibt es noch kein deutsches.
Seit gestern gibt es nun eine weitere Alternative im Market: TouchPal von CooTek. Das einigen vielleicht von Windows Mobile bekannte Tool zeigt schon auf den ersten Blick, dass es mehr kann: die Tastatur nimmt den gesamten Verfügbren Raum ein und hat die Tasten auch doppelt beschriftet. Drei Layouts stehen zur Wahl: Einmal eine volles QWERTZ-Layout, eine klassische Handytastatur mit den gewohnt auf die Zahlentasten verteilten Buchstaben und eine dritte, CooTek eigene Variante Namens “T+”. Dabei teilen sich immer zwei Buchstaben eine Taste, dadurch wird die einzelne Taste doppelt so groß und “Wurstfingerkompatibel” ;-) . Das Layout ändert man jederzeit durch einfaches zur Seite schieben.

TouchPal: 3 Layouts, Tippfehlertoleranz und Wörterbuchunterstützung
Wie erwähnt und auf dem Foto zu sehen sind die Tasten mehrfach belegt. Das dient nicht nur zur Gedankenstütze hinter welchem Buchstaben welches Sonderzeichen abrufbar ist, sondern sie sind direkt abrufbar. Tippt man einfach auf die Taste erscheint der Buchstabe der groß draufsteht, zieht man die Taste nach unten, führt mit dem Finger also auf der Taste eine Bewegung nach unten aus, erhält man direkt das Sonderzeichen das darunter steht. Umgekehrt beschert eine Bewegung nach oben direkt den Grossbuchstaben ohne die Shift-Taste bemühen zu müssen.
Das allein ist schon eine große Hilfe, TouchPal kann aber noch mehr. Denn es arbeitet auch mit einem Wörterbuch und das benutzt es zum einen um Vorschläge zu machen (diese können auch per Drag’n‘Drop in der Priorität verschoben werden), zum anderen um Tippfehler zu erkennen und zu ignorieren. TouchPal “errät” anhand des Wörterbuchs was man eigentlich tippen wollte bzw. gleicht nicht nur den getippten Buchstaben sondern auch die benachbarten ab und kommt dadurch auch damit klar wenn man den falschen Buchstaben erwischt hat. Das geht soweit, dass man ein Wort komplett mit ‘flaschen’ Buchstaben tippen kann. Der Unsinn den man wirklich getippt hat bleibt aber immer als Option in der Vorschlagleiste falls das Wörterbuch völlig daneben liegt.
Die Wörterbuchbenutzung kann mit der ‘Dict’ Taste unten links deaktiviert werden, was man auch tunlichst tun sollte wenn man Passworte eintippen will :-O Mehrere Sprachen lassen sich installieren zwischen denen man auch während des Tippens wechseln kann um so ein Wort in einer fremden Sprache und Zeichensatz bequem tippen zu können.

TouchPal hat noch viele weitere Funktionen die auf der Webseite beschrieben sind. Dort gibt es auch weitere Bilder von den anderen Layoutoptionen.

TouchPal ist noch bis 30. September kostenlos im Market erhältlich.

Das “T+” Layout von TouchPal
Zur Installation benötigt man zuerst das “Main“ Paket, anschliessend installiert man die Sprache(n) die man will. Derzeit stehen Deutsch, Englisch, Französisch und simplified Chinese zur Verfügung. Weitere sollen folgen, die Windows Mobile Version unterstützt schon über 20 Sprachen.
Hat man alles Installiert geht man in den Einstellungen auf “Gebietsschema und Text” (“Locale & Text”) und aktiviert TouchPal. Dort kann man auch diverse Einstellungen an TouchPal vornehmen.
So aktiviert erscheint es aber noch nicht bei der Texteingabe, man kann es nun aber bei der Texteingabe auswählen. Dazu tippt man lange in ein Eingabefeld und wählt als Eingabemethode ‘TouchPal’ aus. Das ist dann automatisch der Defaultwert für alle Eingabefelder, man kann genauso jederzeit wieder auf sie Androidtastatur zurückwechseln.

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