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Qype, Flash und Linux

Vor etwa zwei Wochen fiel mir auf, dass sich bei Qype offenbar die Größe des Profilbildes geändert hat, zumindest war mein bestehendes zu klein und sehr verpixelt aufgezogen. Also ein neues, größeres hochladen.
Klappt nur nicht, es erscheint eine rote Fehlermeldung die schneller veschwindet als man lesen kann, nach vielen Versuchen kann ich “Upload Error 417” erhaschen. Leider sehr nichtssagend.
Also mit einem technischen Problem an den Support gewandt. Es folgt eine Rückfrage nach Betriebssystem, Browser und sogar gezielt nach Add-Ons wie Flashblock. Betriebssystem ist auf allen getesteten Rechnern Linux, Browser Firefox 2 und 3, Flashblock, NoScript und Co sind überall installiert aber für qype sogar deaktiviert und auch ein leeres, Add-On-loses Profil hilft nicht.
Gestern nunn die Antwort des Supports: Es ist ein bekanntes Problem, angeblich ein “Konflikt zwischen Linux und dem Flashplayer”. Gut, kann ich nun nicht beurteilen, aber der gute Mensch hat eine Kleinigkeit am Profil geändert, ich habe einen Link zum “alten Uploader”, was nichts anderes ist als ein schnörkelloser HTTP-Upload, im Profil. Und damit geht es :-) Wozu man für den Upload unbedingt Flash braucht erschliesst sich mir zwar noch nicht so recht, aber ich muss ja nicht alles verstehen.
Es funktioniert jetzt und das ist das Wichtigste, Support erfolgreich :-). Das Bild in meinem Profil bei Qype erscheint mir zwar noch immer etwas suboptimal skaliert, aber das bekomm ich nun schon hin

Strohwitwer

...so nennt man meinen Zustand wohl. Fühlt sich nicht gut an und wird für die nächsten Wochen oder gar Monate anhalten. Mein Schatz ist zur ReHa. In $weitweg und zumindest erstmal nicht mal telefonisch erreichbar. Dabei waren wir doch erst letztes Jahr durch meinen Unfall getrennt. Das Leben ist unfair.

Murphy als Beifahrer

Klitschee-Frage: Was macht man bei einem gerissenen Keil(rippen)riemen? Ganz klar: Man bindet die Nylonstrumpfhose von $frau um die Rollen. Ist bei diesem Wetter aber nicht angenehm und man ist ja Gentleman.
Ausserdem ist mein Kraftwagen ein praktischer welcher und sein Herrchen auch. Ein Ersatz-Riemen liegt im Kofferraum und weil der Riemen mittels Spannrollen in Form gehalten wird ist auch kein gewirbel mit der Wasserpumpe zum Spannen notwendig, einfach um die Rollen fummeln und die Spannrolle kurz wegdrücken um den Riemen an selbiger vorbeizuführen, loslassen, fertig. Geht auch am Strassenrand.
Riemen ist vorhanden, Werkzeug nicht erforderlich, alles in Ordnung.

Man ahnt es schon, mir ist vorhin der Keilrippenriemen gerissen. Nur kurz beim Autohof Wikingerland getankt, anschliessend wieder gestartet und ein erbärmlicher Gestank nach Plastik macht sich breit. Einige 100m kommen wir noch, dann gehen rote Lichter an. Also zurück zum Autohof, in den Motorraum geguckt, der Keilriemen hat sich kunstvoll verwirbelt. Wagen mit offener Haube zum abkühlen stehen gelassen, zur Sicherheit den ADAC angerufen (bin ja sogar Plus-Mitglied) und abgewartet ob der gelbe Engel kommt ehe der Motor kalt genug ist dass ich das selbst mache.
Nach 20min ist er bereits da und ist misstrauisch: “So ein Flachriemen reisst normalerweise nicht”. Und findet recht schnell die festgesetzte Spannrolle. Da hat sich wohl das Lager festgefressen. Den Ersatzriemen aufzuziehen hat so auch keinen Sinn. Also noch mal auf den Abschlepper gewartet und den Wagen nach Flensburg zu Saab gebracht.

Das muss man sich mal vor Augen führen: Ich habe einen Ersatzriemen dabei, man kann ihn bei dem Wagen auch am Strassenrand aufziehen und dann scheitert es an einer Rolle die dafür sorgt, dass es eigentlich ganz einfach ist. Murphy :-(

Und das gleich doppelt: Im Prinzip brauch ich den Wagen momentan nicht so dringend, da die Exe gesperrt ist muss ich eh Fahrrad fahren. Doch ausgerechnet diesen Mittwoch muss ich dringend und unaufschiebbar mit dem Wagen ab 6:00 400km und wieder zurück fahren. Er muss also gleich Dienstag wieder fahrbereit gemacht werden und da führt auch kein Weg dran vorbei. Zum Glück ist es nur ein Keilriemen und eine Spannrolle und besser so als im Elbtunnel. Trotzdem kein Spass :-(

Nachtrag Dienstag, 8:15: Alles Problemlos wie erhofft. Der Händler hat das Teil da und sich gleich drum gekümmert, nach der Arbeit hol ich den Wagen ab, vielleicht ist er sogar jetzt schon fertig :-)

Morgens, halb eins in Flensburg

Flensburg
Wenn Kinder spielen, sind sie gesund
Tatort: Grisou, Tresen
Belohnung für erfolgreichen Turmbau
Kategorien: Flensburg | 3 Kommentare
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PDA Evolution

Mobilität

Da hab ich doch glatt noch was vergessen. Schon vor über 2 Monaten hab ich bei Timo über Pocketmod gelesen, ein wirklich innovativer und fast kostenloser PDA.
Wie bei Timo war mein erster PDA ein Palm IIIe, dem dann ein Sony Clié folgte und mittlerweile einem Sony Ericsson M600i gewichen ist, ein wirklich smartes Phone das sich anfühlt wie ein guter PDA der auch klingelt. Im Gegensatz zu Windows Mobile wie ich leider immer wieder feststellen darf :-(
Sei’s drum, Pocketmod war das Thema. Pocketmod ist ein wirklich innovativer PDA, kommt ganz ohne Strom aus und ist auf der Webseite auch schnell individuell konfiguriert. Als einziges Zubehör muss man sich einen Stift anderweitig besorgen. Denn Pocketmod ist ein bedrucktes Blatt Papier das durch eine raffinierte Falttechnik zu einem 8-Seitigen Organiser wird. Diverse fertige Seitenlayouts stehen zur Verfügung, mittels drag’n‘drop stellt man sich die gewünschte Konfiguration zusammen, druckt sie aus, faltet, schneidet einmal, faltet noch einmal und das Ding ist fertig.
Ich packe auf die Aussenseiten normalerweise einen Kalender (Jahr und Monat), innen ein Sudoku und Einkaufliste sowie Adressseiten.
Mein M600 hab ich als PDA immer dabei, aber das bleibt schon mal für kurze Gänge auf dem Schreibtisch liegen, den Pocketmod hab ich immer dabei.
Wirklich sehr praktisch, jeder sollte einen haben ;-)

Jetgrill

Das lässt selbst Tim Taylor alt aussehen: ein Grill mit Düsenantrieb.

Da bekomm ich glatt Hunger. Neidisch bin ich sowieso.

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Systemsprache: dänisch, äh, englisch

Linux

Bis auf wenige Ausnahmen hab ich mein ganzes System auf englisch laufen. Man findet bei Problemen leichter Hilfe und Lösungen im Internet und muss sich nicht mit oft holprig übersetzten Programmen rumärgern. Dann lieber gleich in Muttersprache und die ist bei den meisten Programmen englisch und auch russische Programmierer schaffen es, zumindest die englische Sprache vernünftig zu unterstützen. Nur die Franzosen nicht, entweder können sie nicht, aber ich vermute, sie wollen nicht. Ist halt so, soll der Rest des Planeten halt die Weltsprache französisch lernen; Realität – was ist das? Irgendwann lern ich mal so viel dieser komischen Sprache dass ich denen mitteilen kann, das Napoleon tot ist. Aber ich schweife ab.
Englisch war das Stichwort, wenn man der Sprache mächtig ist erleichtert es vor allem die Fehlersuche ungemein. Um trotzdem Dinge wie den Euro (€) zu haben in der Variante Englisch (Irisch), die Iren haben ja auch den Euro. Bei der Auswahl sollte man aber genau nachsehen, was man bekommt, je nach Distribution ist “Irisch” der locale en_IE also irisches Englsich oder ie_IE und das ist Gälisch. Das ist zwar auch eine schöne Sprache, hilft aber beim googeln nach Fehlermledungen nicht wirklich.
Nun hab ich meinen Firmenrechner heute morgen auf Ubuntu 8.04 (Hardy) upgedated was auch zügig und problemlos ging. Leider war die Zeitanzeige damit auf 12 Stunden Darstellung umgeschaltet, also mit AM und PM. Das’ doof, das mag ich genausowenig wie das deutsche “Funfviertel drölf”, das ist sogar noch Schwachsinniger.
Und wie der Teufel so spielt lässt sich das nicht bei allen Programmen umstellen, also muss ein anderer Ausweg her. Der Blick in die Sprachenliste bringt etwas (für mich) überraschendes zu Tage: Es gibt eine Sprachvariante Englisch (dänisch). Und bei der gibt es sowohl einen Euro als auch die 24-Stunden-Uhr.
Skandinavien war mir schon immer sympatisch, Irland allerdings auch.
Wiedemauchsei, ich hab nun auf en_DK umgestellt und bin zufrieden :-)
Wie das locale unter gentoo konfiguriert wird, ist hier dokumentiert.

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