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Wochenendliche Android App Vorstellung Folge 53

Android

Moin Moin zur ersten Folge im zweiten Jahr der wochenendlichen Android App Vorstellung!

Das WAAV-Jahr beginnt mit einem bunten Mix an Programmen:



Deutsche Zeitungen

In Folge 49 hatte ich diverse Nachrichtenapps vorgestellt. Gemeinsam hatten sie alle dass sie direkt eine Nachrichtenübersicht angezeigt haben. Sei es aus diversen Quellen aggregiert wie nachrichten.de oder nur die eigenen Inhalte wie n-tv.Deutsche Zeitungen
Deutsche Zeitungen ist da anders. Sie ist nicht direkt eine Nachrichtenanwendung, auch wenn man mit ihr Nachrichten liest.Deutsche Zeitungen: Handelsblatt Es ist mehr ein Einstieg zu den verschiedenen deutschen Zeitungen um sie gezielt auszuwählen und zu lesen. Man könnte sagen es ist eine einfache Bookmarksammlung, die App tut aber schon ein wenig mehr indem sie die Zeitung und Artikel in ein konsistentes Layout verpackt und funktionen wie das teilen von Artikeln anbietet.
Wer lieber gezielt in einer Zeitung liest sollte sich die App mal anshene.

Island Settlers

Das beliebte Brettspiel “Die Siedler von Catan” kennt wohl jeder. Selbst das amerikanische Technik-Magazin Wired hat darüber enthusiastisch berichtet. Eine offizielle Android Version gibt es nicht, daher hat sich jemand anderes der Sache angenommen. Island SettlersIsland Settlers ist eine direkte Umsetzung des Brettspiels. Die Grafik bricht keine Rekorde, aber darum geht es auch ja auch nicht. Man kann gegen Computergegner oder abwechselnd gegen menschliche Mitspieler spielen. Wer sich fragt warum man das machen sollte kann ja mal versuchen das Spielfeld in einem Zug aufzubauen… wink Ein Onlinemodus ist in Planung so dass man auch Online gegen menschliche Gegner spielen kann.

ClockSync

Die Uhrzeit ist eine nicht ganz unwichtige Information für das Telefon. Zum einen benötigt es selbst eine Uhrzeit, zum anderen ist das Telefon für viele Menschen ein Uhrzeitersatz oder Wecker.
Die Uhrzeit sollte von daher auch einigermassen genau gehen. Android Telfone holen sich die Uhrzeit automagisch über das Handynetz und gehen daher von selbst relativ genau. Wenn man nun aber ein Netz hat das diese Funktion nicht bietet muss man selbst drauf achten. Oder man ist wie ich E-Plus Kunde und ärgert sich darüber dass die Uhrzeit des Netzes 2 Minuten nach geht.
Abhilfe schafft da zumindest für Benutzer die root Zugang auf ihrem Telefon haben ClockSync:ClockSync es gleicht die Uhrzeit regelmässig mit NTP Zeitservern ab (standardmässig pool.ntp.org). Das Intervall ist von 15 Minuten bis einer Woche einstellbar, auch dass nur via WLAN aktualisiert werden soll oder wenn das Telefon gerade ‘wach’, also nicht im Standby ist. Praktisch für Reisende ist dass es auch die Zeitzone anhand des aktuellen Aufenthaltsort bestimmt, so muss man sich weder um Sommerzeit noch die Zeitzone im Urlaubsland kümmern.
ClockSync gehört eigentlich in Android integriert, unauffällig, klein und einfach sinnvoll.

Multicon Widget

Android bietet auf dem Homescreen 4×4 Felder Platz die man mit Programmicons, Shortcuts und Widgets frei belegen kann. Schon früh war mir das aber zu wenig und ich habe Widgets wie das More Icons Widget oder LaunchX benutzt die die Starter “in sich aufnehmen” und so mehr Icons auf dem Schirm unterbringen.
In letzter Zeit bin ich davon aber wieder abgewichen denn auch Widgets sind letztlich Programme die Ressourcen verbrauchen. Vor allem der Arbeitsspeicher ist auf meinem Androiden der ersten Generation knapp.
Das hat sich gestern geändert nachdem ich auf das Multicon Widget gestossen bin. Auch dieses Widget nimmt andere Starter in sich auf und stellt sie verkleinert dar. Der Unterschied: es ist im Normalfall nicht aktiv und verbraucht keine Ressourcen! Was dazu passt dass es im Normalfall ja auch nichts tut. Selbst wenn es sich nur sehr gut versteckt (es taucht selbst im ps nicht auf) verbraucht es keine Ressourcen, vor allem der Arbeitsspeicher wird nicht messbar belastet.
Neben der Ressourcenfreundlichkeit hat es noch eine weitere Eigenschaft die ich bisher nur dort gesehen habe: Wie viele Icons dargestellt werden ist einstellbar. Im Normalfall zeigt es 4 Icons (2×2) pro “normalem” Feld an, das kann man aber in X wie Y Richtung getrennt auch auf 3×3 je Feld eingestellt werden (bezogen auf die Gesamtgröße des Widget das bis zu 1×4 groß ist). So bekommt man statt 16 bis zu 144(!) Icons auf dem Schirm. 4 Icons pro Feld lassen sich noch völlig problemlos antippen, für 9 muss man aber schon seine Finger anspitzen. Das könnte auf den Einstiegsgeräten mit resistiven Touchscreen aber anders aussehen wenn man einen Stylus benutzt.
Ein paar Screenshots zur Verdeutlichung:
Multicon Widget
4 Icons pro Feld = 64
Multicon Widget
9 Icons pro Feld = 144
Multicon Widget
auf meinem Homescreen

Mission Nebulae

Ein Spiel wie Mission Nebulae hab ich eigentlich schon viel früher für Android erwartet. Ein 3D Weltraumshooter der mit den Lagesensoren gesteuert wird.Mission Nebulae Viel mehr kann ich zur Story oder so nicht sagen, dazu ist mein Japanisch zu schlecht. Man soll aber bestimmt eine Prinzessin freie Welt befreien eek
Wirklich intuitiv zu steuern finde ich es nur im ‘Direction Mode’, dann ist es aber so wie man es sich vorstellt. Es macht schon Spaß einfach durch die Gegend zu fliegen, blöderweise wird man immer wieder beschossen und muss sich wehren. Oder selbst angreifen. Die Hintergrundgeschichte würde mich eigentlich schon interessieren, aber es geht auch ohne smile

Thumb Keyboard

Über eine sehr praktsche Bildschirmtastatur bin ich lezte Woche gestolpert: Thumb Keyboard ist genau das was der Name sagt: eine Tastatur für die Daumen.Thumb Keyboard Die normalen Bildschirmtastaturen bedient man mit dem Zeigefinger, das funktioniert ja auch ganz gut. In der einen Hand das Telefon und mit der anderen wird getippt. Thumb Keyboard ist darauf ausgelegt dass man das Telefon mit beiden Händen hält und mit beiden Daumen tippt. Dass das schon nach kurzer Zeit schneller geht als mit nur einem Finger ist nun noch relativ einfach zu verstehen, interessanter finde ich aber, dass das Hirn mit dem “verschobenen” Layout sofort klar kommt. Wie auf dme Screenshot zu sehen sind die Buchstabenbereiche für beide Daumen in unterschiedlicher Höhe angeordnet, das fällt praktisch aber überhaupt nicht auf. Man tippt einfach.
Die Version im Market ist kostenpflichtig, sie ist als “Spendenversion” gedacht. Kostenlos zum Download gibt es sie im Anwendungsthread bei XDA-Developers.

MarketEnabler

Der Android Market ist auf praktisch jedem Gerät das die Anforderungen an die Hardware (u.a. GPS, Lagesensoren) erfüllt verfügbar. Welche Programme man sieht hängt zum einen vom Gerät (Android Version, Bildschirmauflösung) ab, zum anderen aus welcher Region man stammt. Nicht jedes Programm gibt es überall auf der Welt. das betrifft zum einen kostenpflichtige Anwendungen, das Bezahlversion Google Checkout ist nicht überall verfügbar. Aber Entwickler können generell die Bereiche einschränken. Ist das bei Programmen wie S-Banking sinnvoll da ein Amerikaner kaum ein Konto bei einer deutschen Bank hat, ist es bei Programmen wie Google Mail für mich nicht nachvollziehbar. Die aktuelle Version 2.3 erfordert Android 2.2 ist aber auch dann in Deutschland (noch?) nicht verfügbar — höchstens vorinstalliert.
Market EnablerDer Market unterscheidet die Region nicht nach dem Aufenthaltsort, auch wenn ich mich am Schreibtisch in ein dänsiches Netz einwähle sehe ich Google Mail nicht, sondern nach der eingelegten SIM. Mit einer dänsichen SIM sehe ich Google Mail im Market.
Nun hat nicht jeder eine passende ausländische SIM zur Hand, für Leute mit root Zugang schafft der MarketEnabler aber Abhilfe: Er gaukelt dem Market eine andere MCC+MNC (Länderkennung und Betreiberkennung) vor und schaltet so die Anwendungen frei die es nur in dem entsprechenden Land gibt. Die Änderung ist nicht Dauerhaft und wird beim Neustart oder Wechsel in den Flugzeugmodus zurückgesetzt. Man kann den alten Wert auch speichern und manuell wiederherstellen bzw. ihn beim Start des Telefon automatisch setzen lassen.


So viel für dieses Wochenende, ich hoffe es war etwas für Dich dabei. Nächste Woche gibt es eine neue Folge der WAAV und zwischendurch blogge ich noch über anderes, schau’ doch mal rein smile

Die heute vorgestellten Anwendungen sind zusmmen mit allen bisher vorgestellten Anwendungen in meine WAAV Liste bei AppBrain eingepflegt und können mit Hilfe des Programm Android Market Sync mit einem Klick installiert werden.
Alle Folgen der Wochenendlichen Android App Vorstellung gibt es hier als Übersicht (NEU).

Testgerät: Samsung I7500 Galaxy mit Android 2.2.1 “Froyo”. (GAOSP nightly Build)

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