Die Tage bin ich über das GIMP Script exposure-blend gestossen. Das Script kombiniert drei unterschiedlich belichtete Fotos des gleichen Motivs zu einem einzigen Bild mit einer höheren Dynamik der einzelnen Farbwerte Im “Volksmund” wird das meist als HDR bezeichnet. Die entstehenden Bilder sind oft Spektakulär, zumindest aber haben sie eine größere Bandbreite der Helligkeitswerte was eine natürlichere Wiedergabe ermöglicht.
Verwirrt? Ja, ich auch ![]()

Was natürlich sofort auffällt ist, dass ich kein Stativ hatte bei der Aufnahme, die einzelnen Belichtungen sind nicht Deckungsgleich. Zwar kann man mit exposure-blend die einzelnen Bilder im nachhinnein verschieben, sogar recht komfortabel mit den anderen Bildern weiterhin sichtbar, aber keine Winkelverschiebung ausgleichen. Mir blieb also nur eine Näherung, da habe ich mich an den Gebäuden orientiert.
Zum Vergleich rechts die “Kameraversion”, also die normale Belichtung wie meine Lumix TZ-1 sie ohne Ausnutzung der (geringen) manuellen Eingriffsmöglichkeiten gemacht hat.
Im Vergleich fällt auf dass das HDR Bild deutlich heller ist, mir ist es teilweise zu Hell. Aber auch nicht überbelichtet. Der Effekt ist etwa als wenn man in der Bildbearbeitung einfach nur stumpf die Helligkeit hochdreht. Allerdings auch nicht gleichmässig, eigentlich betrifft es nur die Häuserzeile im Hintergrund, und das auch nur in der kleinen Version hier im Artikel, der Rest gefällt mir und trifft auch die “echten” Farben sehr gut.
Wobei die Farben der Häuser auch passen, sie wirken auf mich einfach etwas zu hell. Gefühlt. Als Laie ausgedrückt der sich in Fotosprech nicht auskennt.
Vermutlich liegt es aber auch am Motiv bzw. daran dass der Tag Wetterbedingt heute eh’ eher Grau ist. Ich werde mal auf eine bessere Gelegenheit warten und es noch einmal probieren.
Exposure-blend bietet auch noch einige Einstellmöglichkeiten, da man die aber vor dem Start des Scripts festlegt muss ich jedesmal die verschobenen Bilder korrigieren, das ist mir jetzt zu viel Fuddelkram.
Das Script macht es jedenfalls sehr einfach für den Hausgebrauch HDR Bilder mit GIMP zu erzeugen und meinen ersten Versuch finde ich schonmal ermutigend.
Ich werde berichten wenn ich ein sensationelles HDR erzeugt habe













Ich glaub der spannende Schritt, der Deinem Bild fehlt, heißt Tonemapping – sicher bin ich allerdings nicht, hab mich noch nicht sooo viel mit HDR beschäftigt.
Viel Erfolg noch!
Das finde ich sehr zweifelhaft.
Es gibt Grenzsituationen, z.B. bei starkem Gegenlicht.
Oder bei Nachtaufnahmen. Dort ist es oft angebracht.
Aber immer nur mit Stativ. Und sehr feinfühlig.
Sonst sehen die Resultate aus,
wie Bilder aus dem Baumarkt.
Oder wie die allgegenwärtigen Ölschinken.
Ich hatte meine besten Resultate (auch mit Gimp),
wenn ich mehrere Ebenen mit verschieden langen Belichtungen übereinander legte. Und dann jeweils die Lichter von Hand ausschneiden (ausser bei der untersten Ebene)...
Vielleicht probierst Du es mal so.
Ein entspr. Motiv vorausgesetzt.
Viel Erfolg!
Auf Dauer aber sicher nicht.
Mit qtpfsgui lassen HDR/LDR Bilder aber deutlich besser generieren, sowohl spekatikuläre als auch einfach nur “normal” aussehende Bilder bei denen man nur im Vergleich zu den Vorlagen eine Verbesserung sieht, ansonsten sehen sie einfach nur Richtig und Gut aus.