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Homeverzeichnis aufräumen

Linux

mal wieder eine Gedächtnisstütze für mich die vielleicht auch anderen hilft:
Folgender Befehl findet alle Dateien und Verzeichnisse im Homeverzeichnis (nur dort, nicht rekursiv in Unterverzeichnissen) auf die ein Jahr lang nicht mehr zugegriffen wurde und verschiebt sie in das Verzeichnis tmp/oldfiles/ im Homeverzeichnis (vorher mit mkdir -p ~/tmp/oldfiles anlegen):

find ~ -maxdepth 1 -atime +365 -exec mv {} ~/tmp/oldfiles \;

Auf Dateien die man ein Jahr lang nicht angefasst hat kann man wohl verzichten, zur Sicherheit verschiebe ich sie aber erstmal nur. In Unterverzeichnissen lasse ich nicht generell suchen da gerade im Dokumenten-Verzeichnis auch Dateien liegen (können) die so lange nicht geöffnet wurden aber trotzdem nicht gelöscht werden sollen.
Man kann zwar auch gezielt nur unbedenkliche Verzeichnisse angeben, aber das ist zum einen nicht universell, zum anderen kann sich der Inhalt auch mal ändern nach dem Erstellen der Liste und so auch Dateien erwischen die langfristig auf der Platte bleiben sollen und trotzdem noch nicht ihren Weg ins Backup gefunden haben :-O

Auf diesen Befehl lassen sich auch noch weitere Suchen aufbauen, der Zeitraum lässt sich variieren (hier 365 Tage), mit ctime statt atime sucht man nach dem Erstell- statt der Zugriffszeit. mtime sucht nach der Zeit der letzten Änderung, das sind dann aber wohl schon so spezielle Suchen dass ein genauerer Blick in die man-page von find lohnt.

Kategorien: Linux | 0 Kommentare
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