folgendes hab ich gerade als Antwort zu Eimanns Kommentar zu Haben deutsche ISP Zugriff auf Webseite rotten NEIGHBOR gesperrt? geschrieben. Stellvertretend für all die Blogs da draussen setz ich ihn aber eher hierher und belass es bei einem Trackback. Sonst komm ich aus dem Kommentieren nicht mehr raus:
@Eimann das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Das Volk ist dumm und glaubt das was es glauben willErgänzend dazu einen Kommentar den ich heute Nachmittag schon bei Netzwertig und Robert Basic hinterlassen habe:
Das Internet ist kaputt wenn google nicht mehr geht und wenn eine Seite die kritisch in den Medien war nicht erreichbar ist muss eindeutig Zensur im Spiel sein. Die Erde ist eine Scheibe und ganz klein Bloggersdorf fällt gerade kollektiv herunter
Über Versatel ist die Seite auch nicht erreichbar. ABER:Zu dem Zeitpunkt war ich noch ruhig, mittlerweile bin ich schon fast sauer. Jedes zweite Blog schriebt darüber und alle haben sie Scheuklappen auf und sich schon vor dem ersten Wort für “Zensur” entschieden.
Ein tracroute (egal ob ICMP oder TCP Port 80) geht von Versatel über NTT zum Hoster Rackspace. Und erst dort versandet der trace. Zu anderen IPs aus dem Netzbereich geht ein trace aber durchaus durch. Also keine generelle Brandmauer-Regel.
Das sieht sehr nach einem Problem beim Hoster oder der Seite selbst aus. Lokales Routingproblem (z.B. des Rückwegs), ein Geo-IP-Mechanismus der schiefläuft, wer weiss. Die Zugangsprovider würde ich aber erstmal aus dem Verdacht und der Schusslinie nehmen wollen.
Es ist wohl Sommerpause, auch in klein Bloggersdorf. Da zieht man sich an jeder vermeintlichen Sensation hoch und erreicht nicht einmal Bild-Niveau













Spätestens beim Erreichen der Provider-Edge. Wenn es danach im Traceroute fröhlich weitergeht, dann ist das Problem wo anders.
regards, andreas
Sicher ist auch denkbar dass der Anbieter aktiv und auf Impuls aus Deutschland filtert. Nur: wenn er das tut – warum? Wer hat dort eine wirkungsvolle Handhabe? Deutsche Institutionen haben einem amerikanischen Anbieter nichts zu sagen. Da hilft auch kein Brief von Merkel persönlich. Und wenn es so ist: warum nicht einfach auf eine statische Seite verweisen auf der entweder nur “du kommst hier ncht rein!” oder eine Erklärung des Problems gezeigt wird? Eine Erklärung brächte zudem im Rest der Welt eine menge kostenloser Publicity und damit Werbung.
Ich bleibe dabei: eine Sperrung in Deutschland findet nicht statt. Deutsche Institutionen haben gegenüber einer amerikanischen Firma keine Weisungsbefugnis. Ein technisches Problem, evtl. durch einen menschlichen Fehler ausgelöst, ist am wahrscheinlichsten.
Dazu reicht eine alte Bogon-Liste.